Das Potpourri zur Orientierungsfindung

Das Potpourri zur Orientierungsfindung

Die Idee zu Aha Retreats entstand aus dem eigenen Bedarf heraus. Höher, schneller, weiter waren keine erstrebenswerten Ziele mehr für uns. Wir wollten uns neu orientieren, aber wussten erst einmal nicht wie.

Ein Bedarf wurde erkannt

So wie es uns ging, geht es sehr vielen da Draussen.

Wir Menschen möchten uns persönlich weiterentwickeln und im Lauf der Zeit passt der eingeschlagene Berufsweg nicht mehr zu dem Erwachsenen-Ich. Wir sind auf Orientierungssuche – und damit überfordert, denn wir haben nicht gelernt ein Arbeits-Lebens Konzept auf Basis unserer intrinsischen Stärken, Werte und Bedürfnisse zu kreieren.

Unsere persönlichen Erkenntnisse einer Neuausrichtung mit einer fundierten Methode zu hinterlegen ist das Erfolgsrezept unseres Soul Businesses Aha Retreats.

Wie DIR dieses Gesamtkonstrukt bei deiner persönlichen und beruflichen Entwicklung weiterhilft, stellen wir hier kompakt und übersichtlich vor.

Das Gesamtprogramm

Die Kombination aus methodischem Coaching, Arbeit im Kollektiv und einem Locationwechsel bieten die optimale Mischung für einen Veränderungsprozess. Coaching + Community + Locationwechsel = Neue Perspektive

Vorgegebener Rahmen – „Betreutes denken“

Das Hauptproblem bei einer Neuorientierung ist meistens: Wo fange ich an? Was ist der erste Schritt? Der vorgegebene Rahmen nimmt dich sozusagen an der Hand und gibt dir Struktur, das Mammutprojekt anzugehen.  Eine Teilnehmerin nannte es „betreutes denken“. Du kannst alles alleine tun – aber tust du’s?

Struktur und Kreativität in Einem

Methodisch ist das Programm aufgebaut anhand der drei Phasen des Design Thinking: (Sich) verstehen – Ideen entwickeln – Umsetzung. Die Methode bietet einen roten Faden durch die Phasen einer Veränderung. Das bringt Klarheit und neue Ideen.

„Effektives träumen“

Wann hast du dir das letzte Mal erlaubt zu träumen und Wünsche zu spinnen? Wir arbeiten mit der Innovationsmethode Design Thinking. Diese fördert Kreativität und Neues, ohne Limitationen wie „aber“ und „das funktioniert eh nicht“. Das Rumspinnen kann auch mit „auf dein Herz hören“ betitelt werden. Dadurch erhältst du einen Bezug zu deinem Inneren und erkennst was du wirklich willst. Du lernst auf deine Bedürfnisse zu hören und danach zu handeln.

Realistische Lebensplanung anhand prototyping

Wir glauben zwar Erfolg im außen, erzeugt keine Fülle im Inneren – jedoch möchten wir mit unserem Ansatz schon eine gewisse Ernsthaftigkeit vermitteln und einen konkreten Plan erstellen. Wir nutzen die Erkenntnisse über deine Stärken, Werte und Bedürfnisse als Basis, woraufhin wir anhand der Methode Design Thinking realistische Arbeits-Lebens-Pläne erarbeiten. Der Prototyping Ansatz lehrt, Dinge schnell auszutesten um zu lernen und dann weiter optimieren.

Raum für Tiefe

Der Aufenthalt auf der Hütte sowie die Fokusgruppe, in dessen ihr euch nach dem Hütten-Workshop weiter austauscht, geben Raum und Zeit für tiefe Gespräche über die wichtigen Fragen im Leben. Themen, die im Alltag und im gewohnten Umfeld zu kurz kommen.

Neue Impulse im Kollektiv

Die Arbeit im Kollektiv bietet eine seltene Möglichkeit von den unterschiedlichen Erfahrungen der einzelnen Individuen zu profitieren. In den Sessions geht es um tiefgründigen Input. Jeder Einzelne teilt sein Wissen, Ideen und hilfreiche Kontakte für den jeweils Anderen. Eine Betrachtung von außen auf deine Situation hilft, das Gesamtbild zu erkennen, während man selbst oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und sich dadurch verzettelt.

Fremdbild durch Andere

Wann erhältst du jemals eine Fremdeinschätzung von Fremden? Andere sehen in dir verborgene Talente, welche dir bisher nicht bewusst waren. Ganz neue Erkenntnisse über deine Wirkung kommen zum Vorschein. Aha Retreats Alumni Julia, meinte, die Fremdeinschätzung hat ihr eine unglaubliche Stärke und Selbstbewusstsein mitgegeben. Da alle Teilnehmer im selben Boot sitzen, ist ein respektvoller Umgang und Akzeptanz des Anderen automatisch gegeben.

Locationwechsel

Neben neuen Menschen, sorgt ein Locationwechsel für frische Impulse und Kreativität. Es heißt Gewohnheiten werden leichter durchbrochen bei einem Szenewechsel. Unsere Workshops finden immer in ausgewählten alleinstehenden Hütten in der Natur statt. Die Weite symbolisiert eine Horizonterweiterung, welche sich auch in deinem Denken widerspiegelt.

Wenn du merkst, irgendetwas passt nicht und den Wunsch verspürst eine Veränderung einzugehen kann dir unser Coaching Programm bei deiner Lebensplanung helfen. Falls du dir unsicher bist, ob oder welches unserer Programme zu dir passt, vereinbare sehr gerne ein unverbindliches Telefonat mit uns und wir überlegen gemeinsam was dir helfen könnte.

Hier kannst du einen Termin aussuchen. 

Zur Checkliste

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Wie du Orientierung findest und ins Handeln kommst

Wie stellst du dir dein ideales Arbeits-Leben vor? Was erwartest du dir vom Leben? Wann bist du eigentlich zufrieden? Unsere Generation ist die erste Generation, die das Privileg hat, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Unsere Eltern und...

Wie du Orientierung findest und ins Handeln kommst

Wie du Orientierung findest und ins Handeln kommst

Wie stellst du dir dein ideales Arbeits-Leben vor? Was erwartest du dir vom Leben? Wann bist du eigentlich zufrieden? Unsere Generation ist die erste Generation, die das Privileg hat, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Unsere Eltern und Großeltern waren damit beschäftigt ihre Grundbedürfnisse zu decken. Und nun stehen wir hier und hinterfragen den Sinn des Lebens. Kommen aber nie zu einer Antwort.

Das intrinsische Gefühl der Unzufriedenheit

Unsere Erziehung und damit verbundene Glaubenssätze, unser Schulsystem, unser Wirtschaftssystem – alle verleiten uns dazu fortlaufend etwas zu tun & zu machen. Träumen ist nicht erlaubt. Es muss ja vernünftig sein und einen Output erwirtschaften, generell in Form von Geld. Leider sieht die Wahrheit so aus: 70 % der deutschen Angestellten sind unzufrieden im Job. Die Generation Y steht für den Drang nach Selbstbestimmtheit und Selbstverwirklichung und hadert damit es auszuleben. Die Unzufriedenheit ist weit verbreitet. Wie wir erfüllt leben, haben wir nicht gelernt. Unzufriedenheit ist noch ein Tabu Thema. Wir trauen uns kaum laut auszusprechen oder gar einzugestehen, dass es uns nicht gut geht oder etwas fehlt. Denn ja, eigentlich geht es uns sehr gut, im Vergleich zu sehr vielen anderen Ländern. Wir haben Luxusprobleme. Dennoch: Das intrinsische Gefühl der Unzufriedenheit bleibt bestehen, auch wenn es uns „eigentlich“ gut gehen sollte. Warum: Weil es intrinsisch ist, also in uns drin. Und damit sind wir beim Thema. Wie komme ich denn zu einem erfüllten Leben?

Life Design ist wie Urlaubsplanung

Stelle Dir Lebensgestaltung vor, wie wenn Du Deinen Urlaub planst. Zu Beginn kennst Du Dein konkretes Ziel nicht. Du weißt nur, du möchtest glücklich und entspannt deinen Urlaub geniessen. Ob es aber backpacking in Thailand wird, wellnessen in der Karibik oder wandern in der Schweiz ist noch offen. Um das Urlaubsziel grob auszuerkoren, wägst du deine Optionen anhand deiner Bedürfnisse ab. Du wirst dir über einen Rahmen bewusst: Abenteuer oder Entspannung, Wärme oder Kälte, Single-Pärchen oder Gruppen-Urlaub, luxuriöser oder Budget, Zeitrahmen usw? Du schaffst also erst einmal eine Basis, worauf du jede Menge Möglichkeiten rausfilterst bis am Ende EINE übrig bleibt. Daraufhin planst du die Route, buchst die Reisemittel und trittst den Urlaub an. Bei der nächsten Urlaubsplanung machst du dasselbe, bereichert mit den Erkenntnissen der vergangenen Urlaubsplanung. Warum gehen wir nicht auch so beim Life Designen vor?

Wir suchen nach einer Lösung, dessen Problem wir nicht kennen. 

Viele wissen nicht, was sie wollen und springen gleich zum vermeintlichen Lösungs-Verhalten über. In der Urlaubsplanung wäre das so, dass ich meine Reise nach Thailand plane (womöglich aus dem Grund weil es grad „in“ ist und jeder so macht), wir aber eigentlich mehr das Bedürfnis nach Skifahren in den Alpen verspüren. Was wir also tun, ist, am Ende beginnen und den Anfang überspringen. Wir sind fortlaufend am tun und machen, halten nie das Hamsterrad an. Wir wechseln den Job, den Partner, den Ort – in der Hoffnung dann die Erfüllung zu finden. Und falls das nicht eintritt, „swipen“ wir weiter – und suchen weiter bis wir endlich ankommen. Aber kommen wir dann je an? Bei welchem Job, Ort, Partner sagst Du „YES, jetzt habe ich das bekommen, was ich wollte“, wenn Du gar nicht weißt was du gesucht hast? Wie sieht denn Dein Ziel aus? Wo würdest Du Dich denn angekommen, glücklich und zufrieden fühlen?

Die Suche nach dem Glück suchen die Meisten im Außen

Das Meiste machen wir unbewusst und suchen wir im Außen. Wir handeln zwar lösungsorientiert, indem wir z.B. Jobbörsen für einen besseren Job durchforsten, unzählige Menschen daten, auf den neuesten Diät-Trend springen – ohne zu wissen, was eigentlich zu MIR passt und was ICH eigentlich suche.  Wir tun etwas, ohne aber das Problem wirklich zu verstehen, wofür wir ja eine Lösung suchen. Das ist wie in den Flieger einzusteigen mit Destination „Unklar“ und zu hoffen den Traumurlaub zu bekommen.

Veränderung beginnt im Inneren. Veränderung beginnt bei Dir.

„Orientierung ist die Kunst herauszufinden wohin man geht, wenn man sein Ziel nicht kennt“.

Für jegliche weitere Schritte und Entscheidungen im Leben, führt kein Weg daran vorbei, vorab, Dich und Deine Bedürfnisse zu kennen. Andernfalls drehst Du dich immer im Kreis und das Gefühl der Unruhe, Unzufriedenheit und nicht angekommen zu sein, kommt wieder zurück.

 

  1. Wenn du gar nicht weißt, ob Du das Bedürfnis nach „Abenteuer“, „Wellness“ oder „Kultur“ hast, kennst du dein (Reise-) Ziel nicht.
  2. Und kennst du dein Ziel nicht, kannst du auch keine Route planen.
  3. Und planst du keine Route, irrst du orientierungslos umher und bist nie zufrieden. Ein Teufelskreis.

Mit Design Thinking dein Leben gestalten

Unsere Aha Retreats Coaching Programme basieren auf der Methode Design Thinking. Welche aufs eigene Leben angewendet Struktur in den Life Design Prozess bringt. Der Kreislauf ist aufgebaut in die Phasen: „Empathie (für sich selbst)“  „entdecken (Ideen kreieren)“ und „umsetzen (prototypen)“, welche sich immer wieder wiederholen. Bei der „Design Your Life“ Methode ist der Dreh- und Angelpunkt die erste Phase „Empathie“. Empathie für dich selbst. Die Basis, von worauf sämtliche Schritte im Leben und im Alltag abgeleitet werden. Dabei beschäftigt man sich erst einmal ausgiebig mit dem Problem z.B. der Unzufriedenheit, den Wunsch nach Veränderung, anstatt sofort in den Lösungsmode a la Reise planen zu springen. Die erste Phase schafft ein Bewusstsein über sich selbst, dabei lernt man sich und das Problem ausgiebig kennen – und erst dann wählt man einen Weg aus und plant die Schritte zum Ziel.

Wie gut kennst du dich eigentlich?

Es ist nicht leicht, sich selbst kennenzulernen. Wir kennen unseren fachlichen Lebenslauf besser, als unser wahres Ich, nicht wahr? Wer bist du wirklich mit all deinen Facetten? Was macht dich aus? Was ist für dich der Sinn des Lebens und Sinn der Arbeit? o Kennst du deine Werte, Stärken und Bedürfnisse und lebst Du danach? o Kannst du einen Glaubenssatz benennen und ist dir bewusst, in welchen Situationen er dich limitiert? o Warum triggern dich gewisse Personen und manche nicht? o Was sind deine Top 5 Stärken und wann bringst du sie in deinem Leben und Arbeits-Leben ein? Sich ein Bewusstsein über sich zu schaffen, ist der Schlüssel um Orientierung zu finden und danach zu handeln. Nur so kannst du ein erfülltes Leben führen. 

Warum du dich erst einmal mit dir beschäftigen sollst?

  • Wenn du dich selbst gut kennst, nimmst du deine Möglichkeiten überhaupt erst wahr und kannst diese ausschöpfen. Dann schlägst du bei dem Super Deal, der nur limitiert gilt, zu und hast keine Entscheidungsschwierigkeiten – denn du weißt, dass du genau das gesucht hast.
  • Sich selbst gut zu kennen stärkt dein Selbstbewusstsein. Dadurch erhältst du neue Energie und Mut deine nächsten Schritte voller Elan anzugehen.
  • Im Gesamten verhilft ein „Ich-Bewusstsein“ zu einem positiven Mindset. Du wirst die Welt mit anderen Augen betrachten und zukünftig das Steuer für dein Leben übernehmen, anstatt nur zu beobachten.

Dann kommst Du endlich ins Finden, anstatt nur zu Suchen.

Der rote Faden zum inneren Glück

Anhand des roten Fadens kommst du Stück für Stück deinem INNEREN GLÜCK näher und weißt wie du dir dein ideales Leben eigentlich vorstellst. Das bringt Dich zum FINDEN anstatt immer nur Orientierung zu SUCHEN. Anhand der Tools & Techniken lernst Du Deine Pläne in die Tat umzusetzen.

 

Glückstheorie

Wenn du dir erst darüber im Klaren bist, wie dein Gehirn und dein Unterbewusstsein funktionieren, wirst du verstehen, wie eine bisher ungeahnte, großartige Veränderung möglich sein wird.

 

Selbstwirksamkeit

Das eigene Verhalten und Denken wird maßgeblich durch die Einstellung gegenüber der eigenen Selbstwirksamkeit geleitet. Sehe ich mich als Opfer meiner Umstände oder habe ich mein Leben selbst in der Hand? 

Du wirst erst dann beginnen, etwas zu verändern oder umzusetzen, wenn du davon überzeugt sind, dass du das auch hinbekommen wirst. 

 

 

Selbsterkenntnis

Wer bist du, was magst du, was kannst du? Was ist für dich der Sinn des Lebens und Sinn der Arbeit? Was bedeutet für dich Erfolg?

Die Antworten auf diese Fragen geben dir Orientierung für deine Ziele.

 

 

Mindset: Nachhaltige Veränderung

Nur wenn du dir dauerhaft die richtige Einstellung aufbaust, wirst du eine nachhaltige Veränderung erreichen können – in deinem Denken, Fühlen und Handeln.

 

 

Eine Welt voller Möglichkeiten

Neue Impulse durch Andere, Arbeits-Lebenskonzepte außerhalb 9-to-5, Ortsunabhängig Arbeiten, Sidepreneur u.v.m zeigen eine Welt voller Möglichkeiten auf. Dein Leben leben darfst nur du! Es ist deine Entscheidung WIE.

 

Wir haben zu diesem Thema einen Online Kurs entwickelt und anhand des roten Fadens aufgebaut.

Das Format des Online-Kurses ist ein Mix aus Workbooks zum herunterladen, Video-Anleitungen zu den einzelnen Coaching Übungen sowie Zusatzmaterial in Form als Videos.

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Der Online-Kurs ist derzeit noch in den letzten Zügen der Erstellung und der Launch für den Sommer geplant. Möchtest Du erfahren, wann er veröffentlicht wird? Dann trage Dich gerne hier unverbindlich in die Warteliste ein und wir informieren Dich per Email. Einer der Ersten zu sein lohnt sich: Die ersten 30 Buchungen erhalten 25 % Rabatt. Gilt nur 14 Tage nach Launch. Den Rabatt-Code kommunizieren wir per Email.

 

Zur Checkliste

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Selbstfindung: Reise nicht nach Bali – reise zu Dir selbst

Selbstfindung: Reise nicht nach Bali – reise zu Dir selbst

„Wie sieht denn eigentlich Dein Traumjob aus?“. Die Frage meines damaligen Mentors brachte mich ins Grübeln. Ich spürte zu dem Zeitpunkt, dass ich unzufrieden war und etwas fehlte. Aber genauer erklären, was das Problem war oder wie ich es lösen könnte, konnte ich nicht. Äußerlich betrachtet gab es keinen Auslöser und „eigentlich“ sollte es mir gut gehen.

Die Suche nach dem Traumjob, brachte mich zu der Suche nach mir selbst.

Denn um zu wissen, was ich im Äußeren suchte, musste ich erst einmal wissen, was ich will. Und um zu wissen, was ich will, muss ich mich erst einmal selbst finden, also mich und meine Bedürfnisse kennen.

Was bedeutet Selbstfindung?

Selbstfindung, ein Wort das eigentlich so klar ist und doch so viele verschiedene Facetten in sich birgt und vereint. Findung, das ist leicht verständlich. Etwas gefunden zu haben, geht dem voraus, dass man etwas gesucht hat. Weil man es entweder verloren hat, etwas einem fehlt. Dann ist das finden ein positiver Moment. Es ist eine Wieder-Vereinigung mit dem, was (zu) einem gehört. Im Körper macht sich Freude und Erleichterung breit. Man ist rundum glücklich.

Das Selbst ist etwas schwieriger zu beschreiben. Wir haben es in uns, aber viele können es nicht spüren. Es ist das Innerste, die Seele, dein Sein, dein Dasein. Der Ort, an dem du ganz und gar du bist, ohne dich zu verbiegen oder anzupassen, ohne Denkverbote, ohne Grenzen. Es beantwortet die Frage, warum du hier bist, warum es dich gibt. Und das wissen viele nicht, weil sie es aus irgendwelchen Gründen verloren haben, ihnen etwas fehlt.

Verschiedene Rollen im Alltag

In meinem Alltag, „bin“ ich viele Rollen: Ich bin Kind, Schwester, Partnerin, Freundin, Angestellte, Untergeordnete, Kollegin, Graues Mäuschen, Anführerin, Konsumentin, Minimalistin und noch einiges mehr.

Auch verhaltenstechnisch passe ich mich an Situationen und Gesprächspartner an. Da bin ich manchmal schüchtern, manchmal dominant, manchmal leite ich das Gespräch, manchmal halte ich mich zurück.

In vielen Rollen fühle ich mich gar nicht, wie ich selbst. Ich bin eine Schauspielerin und stelle jemanden dar, je nachdem in welchem Umfeld ich mich aufhalte. Oftmals fühle mich sogar unwohl in meiner Haut.

Diese Rollen, die wir im Alltag einnehmen, sind eine normale Reaktion auf den Kontakt mit unterschiedlichen Menschen. Jede Rolle ist ein Teil unseres Selbst. Erst wenn wir anfangen uns bewusst zu verstellen oder keinen Einfluss darauf haben, dass wir bestimmten Menschen gegenüber in eine (zum Beispiel) defensive Haltung schlüpfen, ist der Punkt erreicht, an dem wir uns auf die Suche nach unserem wahren Selbst machen sollten.

Habe ich mich verloren?

In welchen Momenten bin ich denn rein und pur ich selbst?
Wer bin ich, wenn ich nicht von außen etwas erfüllen muss?

Die Antworten auf diese elementaren Fragen helfen dir, dich selbst besser zu verstehen und folglich dein Leben nach deinen wahren Bedürfnissen auszurichten. Und nicht danach, was andere oder die Gesellschaft von dir erwarten.

Es ist gar nicht so leicht, sich selbst kennenzulernen. Wir tragen alles in uns, und doch tun wir uns so schwer, da ranzukommen.

Oftmals kennt man seinen fachlichen Lebenslauf besser, als sich selbst. Die Individualität, die wir noch als Kind versprühten, wich im Laufe der Jahre der Konformität der akademischen Laufbahn. Bereits in jungen Jahren müssen wir uns für eine berufliche Laufbahn entscheiden, die unser weiteres Leben prägt. Und fortan laufen wir einer Idee hinterher, die vielleicht unseren Stärken in der Schule entsprochen hat oder der Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Mit dieser Vorstellung im Kopf verlieren wir unseren eigentlichen Kern immer mehr aus dem Blick – und wundern uns irgendwann, warum wir in einem Beruf und Leben festhängen, in dem wir uns nicht wohl fühlen.

Das ging mir genauso, als mich mein Mentor fragte, wie ich denn gerne arbeiten wolle. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich weder mich, noch meinen Anspruch ans Leben, meine Werte oder mein ideales Arbeits-Lebens Model. Ich war immer am Tun und Machen, habe mir aber nie die Zeit und Muse genommen, einen tiefen Blick in mich selbst zu werfen und anzufangen meine wahren Bedürfnisse zu finden.

Ich habe mich im Laufe der Zeit verloren, ohne mich überhaupt gefunden zu haben.

Natürlich kannte ich ungefähr meine Stärken, Schwächen und Macken und wusste so einigermaßen was mir Spaß macht und was mich nervt. Ich wusste auch, was ich nicht mag, da ich bereits sehr viele Dinge ausprobiert hatte.

Grundsätzlich wusste ich, welche fachliche Richtung ich anstrebte. Aber wer ich wirklich bin und was genau ich will, habe ich nie bewusst hinterfragt.

Wie finde ich mich denn?

Ich „finde mich“ in dem ich mir bewusst Fragen stelle und dann auf die Suche zu mir selbst gehe:

o Nach welchen Werten strebst Du im Leben? Werte sind ein Leuchtturm und bieten einen Filter für die Reizüberflutung an Möglichkeiten für ein erfülltes Leben. Die meisten kennen ihre Werte jedoch gar nicht und irren daher orientierungslos umher.
o Welche Glaubenssätze halten Dich von Möglichkeiten ab, die das Leben so bietet?
o Was ist für Dich der Sinn des Lebens und der Sinn der Arbeit?

Diese Fragen kann ich nur beantworten, wenn ich mich mit mir beschäftige.

Veränderung beginnt im Inneren

Rückblickend betrachtet, habe ich bei Unzufriedenheit eine Veränderung immer im Außen gesucht. Ich handelte lösungsorientiert, dh ich wurde aktiv, indem ich Jobbörsen für einen besseren Job durchforstete – ohne aber das Problem, mein Problem, wirklich zu verstehen. Und das Problem hatte den Ursprung bei mir.

Kein neuer Job kann dir geben, was du brauchst, wenn du noch gar nicht weißt, was genau das ist.

Heute weiß ich, Veränderung beginnt bei mir selbst, im Inneren. Und dieses Innere lernt man am besten kennen, indem man sich ständig im Alltag beobachtet und die richtigen Fragen stellt.

Warum passt mir denn dieser Job nicht mehr? Welcher Job passt denn zu meinen Ansprüchen? Was sind überhaupt meine Ansprüche?

Nur weil es für jemand anderen passend ist, ist es noch lange nicht das Richtige für mich. Jeder von uns hat individuelle Interessen, Bedürfnisse und Stärken. Und die bedarf es zu erforschen.

Selbstfindung ist ein Prozess, der niemals endet.

Alles im Leben ist Veränderung. Auch das eigene ich verändert sich.

Als Teenager wollte ich die Karriereleiter nach oben klettern, in den 20ern um die Welt reisen und in den 30ern sehne ich mich nach mehr Ruhe und möchte sesshafter werden. Wie sich mein Umfeld und ich in den nächsten Jahren verändern werden, weiß ich noch nicht.

Wichtig ist zu lernen, wie ich ein Bewusstsein für mich schaffe und darauf reagiere.

Das erhalte ich, in dem ich immer wieder einen check-in mache, um reinzuhorchen.

o Wie geht es mir denn jetzt?
o Warum fühle ich das, was ich gerade fühle?
o Möchte ich etwas ändern und wenn ja, warum?

Regelmäßig das Hamsterrad anhalten und meditieren, ein Spaziergang in der Natur oder Yoga-Praxis helfen sich zu spüren. Hauptsache so wenig äußere Ablenkung, wie möglich.

Ein tägliches Tagebuch oder anders genannt „Mood-Journal“ hilft, Erkenntnisse über sich zu sammeln und daraus Rückschlüsse zu ziehen.

„Ich-Bewusstsein“ ist das Fundament für jegliche Schritte.

Für jegliche weitere Schritte und Entscheidungen im Leben, führt kein Weg daran vorbei, Dich und Deine Bedürfnisse zu kennen. Andernfalls drehst Du Dich immer im Kreis. Und das Gefühl der Unzufriedenheit und nicht angekommen zu sein, kommt immer wieder zurück.

Sich ein Bewusstsein über sich zu schaffen, ist der Schlüssel für ein erfülltes Leben.

Wenn Du Dich selbst gut kennst, erkennst Du Deine Möglichkeiten und kannst sie ausschöpfen. Dadurch kannst Du Dich ausleben und selbstverwirklichen. Außerdem stärkt es Dein Selbstbewusstsein. Das gibt neue Energie und Mut, um Deine nächsten Schritte voller Elan anzugehen.

Wenn Du weißt was Du willst, kommst Du ins Tun anstatt nur zu Suchen. Außerdem weißt Du nur dann, dass Du Dein Ziel erreicht hast, wenn Du Dein Ziel kanntest.

Lebensgestaltung mit der Methode „Design Thinking“

Die Berufs- und Lebensplanung ist für viele Menschen nicht leicht. Manche hadern ewig damit, welcher Weg für sie denn nun der Beste ist. Der Innovationsansatz Design Thinking – angewandt auf das Thema Lebensplanung – hilft zu einem erfüllten Arbeits-Leben auf Basis der eigenen Bedürfnisse.

Er beinhaltet die Prinzipien des agilen Produktdesigns – Verständnis für das wirkliche Problem, schnelles Entwerfen und Austesten von prototypischen Lösungen und iteratives Arbeiten.

Der „Design Your Life“ Kreislauf ist aufgebaut in die drei Phasen „Sich verstehen“, „entdecken“ und „umsetzen“. Wie der Name schon sagt, ist es ein Kreislauf der immer wieder von vorne beginnt: und zwar „bei sich“.

Unsere Coaching Programme basieren auf der Methode Design Thinking. Dadurch erhältst du Struktur und frische Impulse für deine persönliche und berufliche Veränderung und kommst ins Handeln.

1. Phase „Sich verstehen“

Das Fundament für jegliche Handlungsschritte ist, sich zu kennenzulernen und ein „Ich-Bewusstsein“ zu entwickeln. Je mehr Erkenntnisse Du über Dich hast, desto besser deine weitere Lebensplanung.

– Was sind deine Werte, Interessensgebiete, Stärken, Glaubenssätze?
– Dein Selbstbild
– Dein Fremdbild
– Was ist für dich der Sinn der Arbeit und Sinn des Lebens?

Besteht eine Veränderung oder eine Unzufriedenheit, wird zuerst einmal die Situation bzw. das Problem durchleuchtet und ein tieferes Verständnis entwickelt, anstatt sofort in den Lösungsmodus zu springen.

Unser Online-Kurs behandelt die erste Phase des Design Your Life Kreislaufs. Dadurch erhältst du Klarheit über dich und wo du im Leben hin willst.

2. Phase „ Entdecken“

Ideensammlung: Auch hier ist es wichtig, anfangs noch nicht in Lösungen zu denken. Es geht darum die Scheuklappen zu öffnen, frei zu denken und frische Ideen ohne Filter a la Glaubenssätze und „aber’s“ zu generieren. Ideen nicht sofort verwerfen und als unrealistisch ansehen. Womöglich sind Ansätze dabei, auf denen Du aufbauen kannst. Wir möchten rein und pur bleiben, um auf unser Herz und unsere wahren Bedürfnisse zu hören.

Lebensentwürfe: Im nächsten Schritt erarbeiten wir auf Basis der vorherigen Erkenntnisse, realistische Lösungsszenarien. Im Life Design sind dies Lebensentwürfe, die zu Deinem wahren Ich passen und ein Gesamtbild, also Privatleben und Arbeit, darstellen.

Lebensentwürfe sind nicht in Stein gemeißelt. Das Leben ist immer im Fluss. Wir und unser Umfeld verändern sich fortlaufend. Wichtig ist zu lernen, auf unsere Bedürfnisse zu achten und uns an Veränderung anzupassen.

3. Phase „Umsetzen“

Test: Hier lehrt die Methode: Dinge schnell ausprobieren, überprüfen wie es sich anfühlt und optimieren oder verwerfen. Nicht erst jahrelang Luftschlösser bauen, sondern ins Handeln kommen. Dies nennt man „prototyping“.
Implementieren: Die Testsieger werden umgesetzt. Wenn es sich nicht mehr stimmig anfühlt beginnt der Kreislauf von vorne.

Es heißt „Design Your Life Kreislauf“, da die Lebensgestaltung nie abgeschlossen ist, sondern man immer wieder von vorne startet.

Bei sich selbst.

FAZIT:

Selbstfindung ist ein Prozess, mit dem sich auseinanderzusetzen uns vor Herausforderungen stellt. Wir sind es nicht gewohnt, uns die Zeit zu nehmen, herauszufinden, was uns im Innersten ausmacht. Doch mit jeder Frage, die wir uns stellen und jedem Moment in unserem Leben, dem wir besondere Aufmerksamkeit schenken, kommen wir uns selbst näher – Schritt für Schritt und Tag für Tag. Je klarer wird, was unsere Bedürfnisse, Stärken und Werte sind, umso leichter fällt es uns, diese in unser (Berufs-)Leben zu integrieren.
Selbstfindung ist kein Prozess mit einem Ende, sondern ein Weg, den zu gehen im Laufe der Zeit wirklich Spaß macht – und uns mit einem erfüllteren Leben entlohnt. Der Design-your-Life Kreislauf ist dabei ein wertvolles Tool, das uns hilft, die richtige Richtung auf diesem Weg einzuschlagen.

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Wie stellst du dir dein ideales Arbeits-Leben vor? Was erwartest du dir vom Leben? Wann bist du eigentlich zufrieden? Unsere Generation ist die erste Generation, die das Privileg hat, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Unsere Eltern und...

Veras Story: Lebe deine Wahrheit – Vom Account Manager zum Life Coach

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Veras Lebensphilosophie: Der eigenen Wahrheit folgen!

Die ehemalige Account Managerin erzählt in dem Interview, wie sie durch das Hamsterrad hindurch ihrer inneren Stimme gefolgt ist und sich selbständig gemacht hat.

Zur Checkliste

Vera hat einen kompletten Neustart gewagt. Dies setzte jedoch eine Ich-Bewusstseins Phase voraus, in der sie sich erst einmal mit sich auseinander gesetzt hat.

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen und Helenes Beispiel folgen.

Hier geht’s zur Checkliste.

Helenes Story: Von Angestellte zu Nomadin – Mut zur Veränderung

Helenes Story: Von Angestellte zu Nomadin – Mut zur Veränderung

Helene (36) aus Österreich lebte 15 Jahre lang als Angestellte in Wien. Heute verbringt sie die meiste Zeit in der Natur, ist selbständig (www.helenemoves.com) und arbeitet ortsunabhängig. Wie und warum sie ihr Leben verändert hat, erzählt sie euch im nachfolgenden Artikel und Interview-Video.

Wind der Veränderung

Am heutigen Frühlingstag habe ich mich gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt. Neben mir steht eine Kanne mit heiß dampfendem Gewürztee. Zufrieden lausche ich dem Surren des Windes, der ums Haus fegt. Er treibt die letzten Wintergrüße mit sich fort und schafft Raum für Neues. Über den „Wind of Change“ sang in den 90er Jahren bereits die Band The Scorpions. Auch ich verbinde die Geräusche des Windes immer mit Veränderung.

Umgeben vom scharfen Geruch des Ingwers und der wärmenden Süße von Zimt erinnere ich mich zurück an einen ähnlichen Frühlingstag vor rund sieben Jahren.

Der innere Konflikt

Wie paralysiert lag ich damals auf meinem Bett. Zum ersten Mal wurde mir ein großer, innerer Konflikt bewusst, der wohl schon einige Jahre in mir brodelte.

Das Leben, welches ich damals führte, hört sich eigentlich toll an. Mit Ende Zwanzig wohnte ich in einer Riesenwohnung mitten in Wien. Ich hatte einen Vollzeit-Bürojob, der sehr gut bezahlt war, ein fantastisches Umfeld, meine Hobbies und wunderbare Menschen, die mich umgaben. Ich hatte viel erreicht und war trotzdem – oder genau deswegen – nicht erfüllt.

Die Person, die da auf dem Bett lag, war in vielerlei Hinsicht ein ganz anderer Mensch, als jene Person, deren Leben ich führte. Diese Diskrepanz machte mich leer. „Wie ist es möglich, dass ich in einem Leben gelandet bin, welches eigentlich überhaupt nicht zu mir passt?“ Alles in meinem Kopf drehte sich um diesen Gedanken.

ICH muss MICH verändern

Ich merkte, dass ich in einem Hamsterrad gelandet war, welches sich im Kreis drehte. Unbewusst hatte ich mich selbst dort hineinbugsiert, indem ich einem Lebenskonzept nacheiferte, das man allgemein für „gut“ befand. Ob es allerdings ein guter Lebensweg FÜR MICH war, diese Frage hatte ich mir bis dato nie gestellt.

Es fühlte sich einfach nicht richtig an, ein Leben zu leben, in dem ich nicht ICH sein konnte. Es machte mich krank, unzufrieden und gestresst. Zu diesem Zeitpunkt war ich ständig verkühlt und konnte nicht mehr richtig abschalten. Ich hatte Schlafstörungen und andere Stresssymptome.

Ich beschloss, mein Leben zu verändern und mich auf jene Dinge zu konzentrieren, die mir Freude bereiteten und gut taten. Ab diesem Zeitpunkt begann ich, bewusste Entscheidungen zu treffen und Aktionen in Gang zu setzen. Ich hörte mehr auf mich und weniger auf die Meinung anderer. Selbst meine eigenen Gedankenmuster hinterfragte ich.

Was ich verändert habe

Im Laufe der letzten Jahre habe ich viele kleine und große Veränderungen in Gang gesetzt, um mich an die Person heranzutasten, die ich wirklich bin und sein möchte. Hier ein paar Beispiele:

Ich habe mich bewusst entschieden, Wien zu verlassen, da ich nicht in einer Großstadt leben wollte. Vor drei Jahren nahm ich mir deshalb eine Auszeit, um in Spanien zu kitesurfen. So bekam ich den notwendigen Abstand von meinem bisherigen Leben, konnte an der frischen Luft neue Ideen sammeln und mich mit interessanten Menschen austauschen. Möglich war mir dies, da ich mir die Jahre zuvor einen finanziellen Polster angespart hatte. Deshalb litt ich unter keinem finanziellen Druck. Heute verbringe ich viel Zeit an kleineren Orten und in der Natur. Man findet mich meist draußen im Freien und in Bewegung.

Die holistische Lebensweise begleitet mich schon seit ich denken kann. Vor sechs Jahren machte ich meine erste Yogaausbildung und unterrichtete danach Yoga in Wien und weltweit. Dabei habe ich festgestellt, dass ich selbst nicht gerne im Rampenlicht stehe. Deshalb unterstütze ich mit meinem mittlerweile gewachsenen Skill-Set aus Yoga, Massage und Ernährung nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) unterschiedliche Projekte wie Coachings, Retreats und Trainingsprogramme.

Nach einem Jahr Auszeit vermisste ich den Einsatz meines „Business-Hirns“. Aufgrund einer Verkettung von zufälligen und gewollten Umständen bin ich heute im Bereich Text/Konzept, Marketing und Business Development Consulting selbständig. Ich helfe Unternehmen z.B. beim Gestalten und Betexten ihrer Website und beschäftige mich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO), Corporate Designs und anderen Themen im Bereich Marketing. Mit meinen Kooperationspartnern bauen wir auf Wunsch auch gesamte Web-Auftritte und betreuen diese. Aktuell schreibe ich an zwei Büchern für kleine und mittelständische Unternehmer. Sie werden schon bald Selbständige dabei unterstützen, ihre Website- und Online-Marketing-Aktivitäten zu verbessern, um so mehr Kunden zu erreichen.

Ich liebe es, Menschen zu connecten und das, was mich erfüllt, mit anderen zu teilen. Deshalb haben wir vor vier Jahren das Community-Projekt Offline Adventures (www.offlineadventures.net) gegründet. Mit viel Liebe und Leidenschaft organisieren wir zwei bis drei Mal pro Jahr eine Hütten-Auszeit in den Bergen, um ein aktives Wochenende mit Outdoor-begeisterten Freunden, Bekannten und auch neuen Leuten zu verbringen. Dabei schaffen wir uns bewusste Offline-Räume abseits von digitalen Geräten wie Handy, Laptop & Co. Das Beisammensein mit anderen Menschen und die Bewegung in der Natur stehen stattdessen im Vordergrund.
Eine weitere Leidenschaft von mir ist das Kochen. Ich liebe es, neue vegetarisch-vegane Rezepte auszuprobieren und mit den Ideen der TCM zu kombinieren. Seit kurzer Zeit teile ich Lieblingsrezepte über meinen Blog www.helenemoves.com/blog.

Was sich rund um mich verändert hat

(Lebens-)Zeit und Nachhaltigkeit sind mir wichtiger als Geld und materielle Güter. Deshalb habe ich meinen gut bezahlten Job gekündigt und mich von vielen materiellen Dingen getrennt. Mit meinen beiden Selbständigkeiten verdiene ich heute einen Bruchteil meines früheren Gehalts. Gewonnen habe ich mehr Lebensfreude, Flexibilität und Authentizität. Ich schätze die Dinge, die ich habe, heute viel mehr als früher. Das macht mich insgesamt zufriedener.

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“, meinte einst Konfuzius. Genau das trifft jetzt auf mich zu. Ich verbringe einen Großteil der Zeit mit Dingen, Menschen und Tätigkeiten, die ich liebe. Genau deshalb fühle ich mich viel ausgeglichener. Ich fühle selten Widerwille oder Stress in Bezug auf meine Arbeit und mein Leben. Gleichzeitig habe ich mehr Urvertrauen und auch Vertrauen in mich selbst gewonnen. Ich lebe heute intuitiver und zweifle weniger als früher.
Gleichzeitig bin ich sehr dankbar, dass ich ein Leben führen kann, welches mich zufriedener, ausgeglichener und authentischer macht. Nachteile wie weniger Geld und die größere berufliche Unsicherheit aufgrund meiner Selbständigkeit nehme ich dafür gerne in Kauf.

Alles im Leben ist Veränderung

Das Leben steht niemals still. Meine Tasse Tee habe ich mittlerweile ausgetrunken. Manchmal treten Veränderungen in unser Leben, die wir nicht kontrollieren können. Ich weiß jedoch, dass vieles in meiner eigenen Hand liegt. Ich kann frei wählen, was und wem ich Priorität in meinem Leben einräume. Einzig meine Ängste sind es, die mich aufhalten.
Auch wenn sich das Leben vielleicht nicht immer komplett umkrempeln lässt, so hoffe ich, dass dich meine Geschichte dazu inspiriert, Veränderungen in Gang zu setzen, die dich zu mehr Ausgeglichenheit, Freude und Zufriedenheit führen.

Zur Checkliste

Helene hat es vorgemacht. Sie machte sich die Mühe sich erst mal gut kennenzulernen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Jetzt lebt sie ein Leben nach ihren Vorstellungen.

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen und Helenes Beispiel folgen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs

Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs

„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ – Pippi Langstrumpf

Zu viele von uns sind zum Zombie mutiert und schlafwandeln durch den Tag, geleitet von Teilnahmslosigkeit, Zweifel und Ängsten. Wir vermodern in unserer Komfortzone und „play it safe“. Intrinsisch das Gefühl von Mangel, permanent auf der Suche nach was „Besserem“. Ständig am „Suchen“ und nie am „Finden“.

Der Artikel soll Anhand des Vergleichs mit Pippi unsere Lebensgeister erwecken und ein positives #einfachmalmachen attitude hervorrufen.

Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs!

Jeder kennt sie, Pippi, das 9-jährige Mädchen mit dem kleinen Äffchen auf der Schulter, die allein in der Villa Kunterbunt lebte. Sie strotzte vor Mut und Selbstbewusstsein, war stets fröhlich und freundlich, erlebte haufenweise Abenteuer und machte, worauf sie Lust hatte.

In jedem von uns steckt eine Pippi

Als Kind steckte noch in allen von uns eine große Portion Pippi. Was hält uns davon ab, wie sie zu sein?

Am Ende startet alles bei uns selbst. Es wird Zeit, das Steuer in die Hand zu nehmen, anstatt im Alltagstrott zu vegetieren.

Let’s do it like Pippi

o   Pippi hat kein Problem mit ihren Sommersprossen und roten Haaren

o   Pippi stolziert fröhlich & neugierig durch’s Leben

o   Pippi hat Fantasie, ist voller Ideen und setzt sie um

o   Pippi kennt kein „Das haben wir immer schon so gemacht.“

o   Pippi erfindet sich stets neu

o   Pippi ist mutig & selbstbewusst

o   Pippi entscheidet selbst, anstatt nur zu reagieren

o   Pippi übernimmt das Steuer

o   Pippi macht sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Getreu dem Motto „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut“ stand sie Unbekannten positiv und offen gegenüber.

Pippi’s Verhalten entsprach nicht der Norm, denn sie dachte und handelte anders als die Anderen. Sie stach aus der Masse heraus und folgte keinem vorgetrampelten Weg. Sie passte sich nicht an, sondern war voll und ganz sie selbst.

Was passiert, wenn wir alle das täten, was uns gefällt und wir in unseren Stärken arbeiten? Die Welt wäre eine große Villa Kunterbunt. Natürlich darf dies nicht in Egoismus ausarten, denn wir haben ja eine Verantwortung für unser Umfeld.

Anders gefragt: Was passiert, wenn wir alle das täten, was uns nicht gefällt?

Die Antwort lautet: Zu Zombies mutieren. Dadurch unterbinden wir Wachstum, Wandel, Freude und viel Gutes, was wir der Welt zurückgeben könnten.

 #einfachmachen!

Die Zukunft braucht mehr mutige Querdenker – mehr Pippis, die Lösungswege aus einem anderen Blickwinkel sehen und einfach mal machen. Nur so entsteht Wandel und Innovation.

Wir können alle ein bisschen mehr wie Pippi sein

Wir müssen ja nicht alles gleich um 180° drehen, uns ein Äffchen zulegen und in die Villa Kunterbunt ziehen. Aber vielleicht können wir uns ein bisschen was von Pippis Weltanschauung abgucken.

Zumindest sollten wir stets neugierig durch die Welt schreiten, ehrlicher zu uns und unseren Bedürfnissen sein und aktiv das Steuer für unser Leben übernehmen.

Wir können nur etwas verändern, wenn wir selbstwirksamer handeln!

Dh nicht rumjammern und darauf warten, dass Andere die Dinge für dich in die Hand nehmen, sondern dein Leben und alles was dazu gehört selbst aktiv mitgestalten. Vielleicht musst du mal frech & laut sein und Dinge einfordern. So wie Pippi es tat, und sie ging glücklich ihren Weg.

Denn wenn wir dies nicht tun, zieht das weite Kreise und beeinflusst nicht nur des Einzelnen sondern unser aller soziales sowie berufliches Umfeld zum Negativen.

Unsere Aha Retreats Mission: Zombies zu Pippis transformieren – Wir bauen eine Pippi Langstrumpf Welt

„Ich mach mir die Welt, wie sie, wie sie, wie sie mir gefällt.“ – Pippi Langstrumpf

Natürlich geht es nicht über Nacht ein Pippi Attitude zu entwickeln. Die Mission unserer selbst-entwickelten Aha Retreats Programme ist, Zombies zu Pippis zu transformieren und dich zu unterstützen, eine „Pippi Langstrumpf Welt“ zu erschaffen. Unsere Welt steckt voller Möglichkeiten – erkenne sie, sei dankbar dafür & mach was damit.

Þ    Anhand des Online-Kurses* „“ lernst du, wie Pippi selbstwirksam zu denken und sein.

 

Es geht darum, dich und deine Bedürfnisse kennenzulernen, ein positives Mindset aufzubauen, dadurch selbstbewusst und voller Energie durch’s Leben zu schreiten und deine Möglichkeit an den roten Zöpfen zu packen.

*Derzeit in Entwicklung, geplant für Herbst 2019. Möchtest du erfahren, wenn der Kurs erhältlich ist? Melde dich unverbindlich für die Warteliste. Schnell sein lohnt sich, die ersten 30 Buchenenden erhalten 25 % Rabatt. Hier geht’s zur Warteliste.

 

Þ    Im Coaching Programm „Design your life mit Design Thinking“ geht es darum, eine „Pippi“ Welt zu kreieren

Dabei erschaffen wir erst ein „Pippi“-Mindset und du erarbeitest dann, gemeinsam mit unserer Unterstützung sowie einer kleinen Gruppe, frische Ideen an Job-Lebens-Möglichkeiten, mehrere Lebensentwürfe und einen konkreten Action-Plan für deine „Pippi“ Welt, wie sie DIR gefällt.

Zur Checkliste

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