Geht Nicht – Gibts Nicht: Impulsstory Greta Silver

Geht Nicht – Gibts Nicht: Impulsstory Greta Silver

Greta Silver ist 74 Jahre alt, sprudelt über vor Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit, ist voller Neugierde, immer bereit etwas Neues auszuprobieren. Ihr Motto: „Lebe deine volle Version – mit allen Extras! So wie du dein Auto bestellst.“

Ihr YouTube-Kanal „Zu jung fürs Alter“ (600 Videos, zwei Millionen Klicks) ist sehr erfolgreich. Zudem ist sie Bestsellerautorin, Podcasterin („Glücklichsein ist eine Entscheidung“) mit 300.000 Followern, Keynotespeakerin bei der UN, bei Kongressen und Mentorin.

 

Aber Greta Silvers Leben war nicht immer so. Früher war sie Sekretärin und danach 17 Jahre Mutter und Hausfrau mit drei Kindern, Ehemann, Hund und Haus.

 

Mit 48 Jahren bot sich ihr eine Chance, und sie hat sie ergriffen. Sie machte sich selbstständig und richtete Hausboote, Ferienhäuser und auch Viersternehotels ein. Teilweise hat sie Möbel für ihre Projekte selbst entworfen und als die Möbelbauer – eigentlich durchaus lösbare – Schwierigkeiten bei der Realisierung sahen, begriff Greta, dass die Möbelbauer Grenzen in ihren Köpfen hatten, die sie selbst nicht hatte. Sie erkannte: Nichtwissen ist ein Vorteil!

 

Sie wurde dann freie Journalistin, gründete eine eigene PR-Agentur für Konzerne, hat große Kongresse organisiert.

Was habe ich schon zu verlieren?

Sie dachte: „Wow, ich darf das machen!!!“ Bei jeder Chance, die sich bot, hat Greta zugegriffen und sich gesagt: „Was habe ich schon zu verlieren?

Mit 60 wurde sie Model, und mit 66 gründete sie aus einer spontanen Idee heraus ihren YouTube-Kanal. Sie hatte keine Ahnung, wie das funktioniert. Aber sie hat einfach angefangen, in kleinen Schritten. Einfach mal gemacht wurde zu ihrem neuen Credo.

 

Greta Silver hat sich an ihren Interessen und Leidenschaften orientiert und ist der Freude gefolgt.

Sie ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man sein authentisches Ich leben, selbstbestimmt arbeiten und seinen Job selbst designen kann.

 

In unserem Video-Interview gibt sie Tipps, wie du herausfinden kannst, wo deine Talente liegen und was dir Spaß macht:

  • Frag dich, was du in der Vergangenheit gerne gemacht hast.
  • Überleg dir, was du gerne mal gemacht hättest, was aber zu dem damaligen Zeitpunkt einfach nicht gepasst hat.
  • Wo/bei was kommen Freunde/Verwandte/Kollegen und bitten dich um Hilfe? Nicht, weil sie keine Lust dazu haben, sondern weil sie der Meinung sind, dass du das viel besser kannst.
  • Wo willst du die Welt retten? Wo eckst du immer an?
  • Frag deine Freunde und Familie, welche Talente sie bei dir sehen.

 

Den eigenen Stärken, Bedürfnissen und Interessensgebieten bewusst zu sein ist ein wichtiger Teil in unserem Coaching Ansatz.

 

Aha Retreats Online Coaching Programm

 

Weiter rät uns Greta:

Wenn du etwas gefunden hast das dich begeistert, dann fang einfach an! Stell dir vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du das machst.

 

Oft ist es unvorstellbar, die Karriere aufzugeben. Das Sicherheitsbedürfnis und die Angst vor Geldsorgen sind bei den meisten groß. Leichtigkeit bekommst du wenn du es neben deinem bestehenden Arbeitsverhältnis probierst. Sozusagen mit einem Fuß am alten Ufer …

 

Mut bedeutet, die Angst in den Schwitzkasten zu nehmen und loszulegen.

 

Auf die Frage, was sie ihrem 35jährigen Ich raten würde, antwortet Greta:

„Ja, Anderssein tut weh, aber es ist deine Kostbarkeit! 

Bleib du, bleib authentisch! Nimm dich an, wie du bist – verbieg dich nicht, ändere dich nicht anderen zuliebe, nur um zu gefallen. Du bist für dein Glück, für die Erfüllung deiner Bedürfnisse verantwortlich. Glück kann man nicht delegieren! Es ist deine Verantwortung!“

 

Frag dich, in welcher Intensität du dein Leben leben willst.

 

Greta empfindet keine Reue, da alles, was sie erlebt hat, sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie ist. Man sollte mit sich selbst gnädig und gelassen sein.

 

Bei Greta gilt: Geht nicht – gibt’s nicht! Und ihr Erfolg gibt ihr recht.

 

Hier gibt‘s das komplette Interview mit Greta Silver. Dort erzählt sie von ihren beruflichen Neustarts und gibt jede Menge Tipps übers Job-Testing und beantwortet die Frage ob sie das Imposter Syndrom kennt.

 

Scanner-Persönlichkeiten – verkannte Genies in einer Welt von Spezialisten

Scanner-Persönlichkeiten – verkannte Genies in einer Welt von Spezialisten

Bitte lass uns zusammen ein kurzes Experiment machen. Gehe in Gedanken deine Wohnung und im Geiste alle deine Projekte sowie Hobbies durch. Seien es Dinge wie Baustellen, Bastelsachen, Bücher, Instrumente, Sportequipment – schreib alles auf. Wie viel findest du?

 

  • Bist du eher der Typ Mensch, der sich nur für ein paar Sachen interessiert?
  • Oder spiegeln deine vier Wände deine vielseitigen Interessen wider?
  • Bekommst du bei einigen Dingen ein schlechtes Gewissen, weil du sie unbedingt haben wolltest und dann schnell die Lust verloren hast?

 

Falls du einige der Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, ist die Chance hoch, dass du auch eine Scanner-Persönlichkeit bist.

 

Scanner-was? Was ist eine Scanner-Persönlichkeit?

 

Zunächst das Wichtigste: Keine Sorge, das ist keine Krankheit. Es ist eine Gabe.

 

Der amerikanischen Autorin und Trainerin Barbara Sher fiel bei ihrer Arbeit mit Menschen, die auf der Suche nach Zielen in ihrem Leben waren, Gemeinsamkeiten auf: Sie alle hatten großartige Ideen, waren unheimlich vielseitig interessiert bzw. vielbegabt und doch unglücklich – weil sie immer das Gefühl hatten zu versagen.

 

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ ging sie diesem Phänomen auf den Grund und prägte dabei den Begriff der Scanner-Persönlichkeit. Hierbei handelt es sich um Menschen, die sich nicht klassisch für ein Thema interessieren, sondern darin aufgehen, sich mit vielen verschiedenen Themen zu beschäftigen – von A wie Autos bis Z wie Zaubern – gern auch gleichzeitig.

 

Geht es dir genauso? Dann lass uns gemeinsam schauen, ob noch weitere Merkmale von Scanner-Persönlichkeiten auf dich zutreffen.

 

Mache den Test: Bist du eine Scanner-Persönlichkeit?

 

Im Folgenden stelle ich dir zehn Fragen. Je mehr du mit „Ja“ beantwortest, umso sicherer kannst du sein.

  1. Hast du so viele Ideen und Projekte, dass du ihnen gar nicht allen nachgehen kannst?
  2. Kannst du absolut nicht verstehen, wie Menschen sich langweilen/keine Hobbys haben können?
  3. Bist du handwerklich begabt oder sehr kreativ?
  4. Lernst du gern Neues und fällt dir das deutlich leichter als anderen Menschen in deinem Umfeld?
  5. Geht es dir schlecht, wenn du länger nichts Neues lernen kannst?
  6. Ist es dir wichtiger, dir einen Überblick über ein Thema zu verschaffen, als jedes kleine Detail in Erfahrung zu bringen?
  7. Langweilen dich einfache Tätigkeiten, die sich schlimmstenfalls auch immer wiederholen?
  8. Bist du am Anfang Feuer und Flamme, schaffst es aber nicht, dich lange auf ein Projekt zu konzentrieren?
  9. Hast du mehrere Ausbildungen/Weiterbildungen oder Jobs?
  10. Bekommst du von außen das Feedback, du seist flatterhaft oder unstet?

 

Wie viele Fragen in unserem Scanner-Persönlichkeit-Test hast du mit „Ja“ beantwortet? Womöglich (fast) alle? Dann solltest du unbedingt weiterlesen.

 

Scanner-Sein – Segen oder Fluch?

 

Zugegeben, diese Überschrift klingt dramatisch. Doch für Scanner, die sich ihrer Gabe nicht bewusst sind, kann sich diese Superkraft aus zwei Gründen schnell in Kryptonit verwandeln:

 

1. Unsere Gesellschaft scheint für Experten gemacht zu sein

 

Experte – kaum ein Begriff scheint die Social-Media-Landschaft von Unternehmern mehr zu prägen. „Hallo, mein Name ist XYZ und ich bin Expert/in für …“ – allein dieser Satz treibt vielen Scannern schon die Schweißperlen auf die Stirn. Obwohl ihr Wissen über die verschiedensten Gebiete so groß ist, haben Generalisten doch ständig das Gefühl neben Experten keine Chance zu haben; einfach nie genug zu wissen.

 

Doch deine Stärke liegt ganz woanders. Während andere Experte für ein Thema sind, vereinst du viele verschiedene Themen in einer Person.

 

Ein Beispiel: Stell dir vor, du möchtest dich als Coach selbstständig machen. Das Wissen ist vorhanden, doch jetzt heißt es Sichtbarkeit aufbauen: Webseite basteln, Social-Media-Kanäle aufbauen, Videos drehen usw.

 

Während viele Spezialisten in ihrem Fachgebiet super sind, beim Thema Sichtbarkeit aber technische Hilfe benötigen, hast du sehr wahrscheinlich die Fähigkeit, das benötigte Wissen in kurzer Zeit aufzusagen, umzusetzen und es bei Bedarf an andere weiterzugeben.

 

Wichtig: Das ist eine Gabe, die Spezialisten höchstwahrscheinlich an dir bewundern – weil sie zwar in ihrem Gebiet Profi sind, es ihnen aber vielleicht schwerfällt, sich für andere Themen zu begeistern. Darüber hinaus sammelst du dadurch ein immenses Wissen aus den verschiedensten Gebieten an, mit dem du dein Umfeld immer wieder überraschen kannst. Du bist durch deine Vielbegabung wie ein unerschöpfliches Quell an Wissen – nur, dass dir diese Superkraft vielleicht noch nicht bewusst ist.

 

2. Der Gedanke „Irgendetwas stimmt nicht mit mir!“

 

Mal Hand aufs Herz. Wenn du bis hier gelesen hast und innerlich nickst, können wir nun auch ganz ehrlich sein:

  • Wie viele Projekte hast du schon angefangen und nicht beendet?
  • Mehr als dir gerade einfallen?
  • Fühlst du dich deswegen schlecht?
  • Hast du das Gefühl ein/e Versager/in zu sein?

 

Auch das ist Teil unserer Konditionierung durch die Gesellschaft. In unseren Gefilden heißt es oft „Wenn du etwas anfängst, musst du es beenden“. Aber wer Bitte sagt, dass wir beispielsweise

  • ein Instrument wie ein Profi spielen können müssen?
  • ein Buch von Anfang bis Ende lesen müssen?
  • ein Projekt beenden müssen?
  • in einem Job für 40 Jahren arbeiten müssen?

 

Das ist nur unsere Erziehung; etwas von Menschen Geschaffenes. Denkst du, eine Biene hält sich an einer Blüte auf, bis sie restlos allen Nektar aufgesaugt hat? Sie nimmt sich, was sie benötigt/mitnehmen möchte und fliegt dann weiter zur nächsten Blüte.

 

Scanner funktionieren auch so. Wir nehmen uns das Wissen aus einem Thema, das uns interessiert oder wir benötigen – und wechseln dann zum Nächsten. Es gibt keinen Grund, sich bis ins letzte Detail damit zu beschäftigen – es sei denn natürlich, es ist dir wichtig.

 

Wichtig: Du bist nicht zu neugierig, zu vielseitig interessiert oder zu schnell gelangweilt. In den meisten Fällen ist nur dein Umfeld nicht in Ordnung, das dir diese Gedanken impliziert.

 

Überlebenstipps für Scanner

 

Genug der Vorrede. Natürlich möchte ich dich nicht einfach gehen lassen, ohne dir konkrete Tipps an die Hand gegeben zu haben.

 

1. Achte auf dein Umfeld

 

Wie eben erwähnt, hängen viele unserer Gedanken und Gefühle von unserem Umfeld ab. Daher ist es wichtig, dass du dir sowohl beruflich als auch privat eine Umgebung schaffst, in der du dich völlig frei entfalten kannst. Andere wollen nur ein Hobby und bis zur Rente in ihrem Job verbleiben? In Ordnung. Wenn du mehr willst, ist das ebenfalls in Ordnung! Schaffe dir Raum, deine Wissbegier und Kreativität ausleben zu können.

 

2. Lass dich nicht ausbremsen

 

Du kannst dir vermutlich schon denken, dass ich selbst Scannerin bin. Damals gab es noch keinen Begriff dafür, aber ich wusste schon immer, dass ich anders bin als andere. Nach meinem BWL- und Marketing Management-Studium habe ich passende Anstellungen in dem Bereich angenommen. Die Arbeit bereitete mir Freude und ich war so erfolgreich, dass ich sogar einen Award erhielt.

 

Doch irgendwie war das nicht genug. In meiner Freizeit eignete ich mir Wissen an zu  Themen wie

  • Digitalisierung & New Work
  • Lean Startup
  • Produktdesign Methoden wie Design Thinking & Google Design Sprint

 

Das Wissen, was ich mir dort aneignete, konnte ich aber in meinem Berufsleben nicht anwenden. Meine Kollegen und Vorgesetzten waren nett, ließen mir aber nicht den Raum, den ich brauchte, um mich zu entfalten. Ich wollte eigene Ideen einbringen, visionär arbeiten, die Welt verändern. Ich sollte aber nur das tun, für das ich eingestellt wurde.

 

Das frustrierte mich auf Dauer ungemein. Irgendwann hatte ich das Gefühl auf der Stelle zu treten und meine Zeit abzusitzen. Statt an Visionen zu arbeiten, sollte ich stupide abarbeiten, was man mir auftrug und Ideen bitte für mich behalten.

 

Kennst du das Gefühl? Dann verschwende nicht weiter deine Zeit und lass dich ausbremsen, sondern leb deine Gabe!

 

3. Gestalte dir die Welt, wie sie dir gefällt

 

Sobald du weißt, was dir nicht guttut, ist es an der Zeit aufzuräumen. Mir ist bewusst, dass das der schwerste Schritt ist – vor allem, wenn man keine anderen Scanner kennt. Daher haben Steffi und ich das „Design your Life & Job“- Coaching & Mentoring Programm ins Leben gerufen. Wir möchten dich dabei unterstützen, deine Stärken zu entdecken und endlich deinen Traumjob zu finden. Dort erarbeiten wir mit dir gemeinsam dein Warum, deine Werte und schauen uns an, wie du das ideale Arbeits-Set-up für dich einrichtest.

 

Aha Retreats Online Coaching Programm

 

Meine Erfüllung habe ich als Unternehmerin gefunden. Hier kann ich endlich all mein Wissen einbringen und umsetzen, das ich in den letzten Jahren erworben habe. Doch keine Sorge, du musst dich nicht selbstständig machen, wenn das nichts für dich ist.

Es gibt viele tolle Arbeitgeber, die nach Angestellten suchen, die eben nicht einfach nach „Schema F“ abarbeiten, sondern gern

  • Neues lernen
  • sich einbringen
  • ihre Arbeit lieben und darin aufgehen
  • über den Tellerrand blicken

 

Dafür ist allerdings wichtig, dass du genau weißt, welche Arbeitsumgebung für dich optimal ist.

 

Falls du wissen möchtest, wie andere Scanner sich beruflich verändert haben und auch du deine berufliche Erfüllung finden willst, schaue dir hier unser Video an in dem wir die Methode „Design Your Life & Job“ erklären mit der du Schritt für Schritt ein Arbeitsleben gestaltest, welches so richtig zu dir passt.

 Und wenn sich das stimmig für dich anfühlt melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch um mehr zu erfahren.

 

Wir freuen uns auf dich!

 

 

Neu durchstarten in 2022: so erschaffst du dir dein Traumleben

Neu durchstarten in 2022: so erschaffst du dir dein Traumleben

Weißt du, wann Fitnessstudios die meisten Neuabschlüsse verzeichnen sollen? Ende Dezember jeden Jahres. Im Januar ist es an den Geräten in der Regel noch recht voll. Im Februar wird es schon leerer und spätestens im April kommen die meisten nicht mehr.

 

Endlich mit dem Sport anfangen, weniger Essen, dafür mehr Zeit mit der Familie verbringen oder mit dem Rauchen aufhören – die Liste an möglichen Vorsätzen für das neue Jahr ist schier endlos. Doch in der Realität zeigt sich, dass die wenigstens davon durchgezogen werden.

 

Woran liegt es, dass wir Vorsätze nicht umsetzen?

Tippst du gerade auf mangelnde Disziplin? Nicht ganz: Willenskraft ist das Zauberwort. Wie Untersuchungen der Stanford University in Kalifornien zeigen, neigt der präfrontale Kortex (der für die Willenskraft zuständig ist) bei steigender Belastung dazu, ungesunde Entscheidungen zu treffen.

Willenskraft ist die entscheidende Zutat um Vorsätze durchzuziehen

Stellen wir also am Jahresende einen Vorsatz auf, planen aber nicht, wie wir ihn umsetzen und mit Widrigkeiten umgehen, steigt das Risiko es nicht zu schaffen.

Damit du 2022 zu deinem Jahr machst, möchten wir dir in vier einfachen Schritten zeigen, wie dein Neustart gelingt.

 

Schritt 1: Wo stehst du gerade?

Auch wenn es vielleicht unangenehm ist: Beginne mit einem Realitätscheck. Wie ist dein Status Quo? Nimm dir jeden Lebensbereich vor und beleuchte realistisch, wo du gerade stehst.

Das Lebensrad hilft beim Realitätscheck diverser Lebensbereiche 

Falls es dir schwerfällt, dein Leben in verschiedene Bereiche zu untergliedern, könntest du dich am Lebensrad orientieren und gegebenenfalls eigene Kategorien hinzufügen. Das Lebensrad wird meistens wie folgt unterteilt:

  • Spiritualität
  • Gesundheit
  • Freiheit
  • Familie
  • Freunde
  • Beziehung
  • Finanzen
  • Arbeit und Beruf

 

Nehmen wir als Beispiel die Kategorie „Arbeit und Beruf“. Beantworte nun die folgenden drei Fragen:

  1. Was läuft gut?
  2. Was läuft weniger gut?
  3. Was möchtest du verändern?

 

Gibt es nichts, das du verändern möchtest? Perfekt! Falls du allerdings spürst, dass du nicht so glücklich bist, wie du sein könntest, sei ruhig ehrlich zu dir. Du hast nur dieses eine Leben und es ist wichtig, dass du es so lebst, wie du möchtest. Auch wenn das vielleicht bedeutet, etwas Unbequemes auf der Arbeit ansprechen zu müssen oder den Job zu wechseln.

 

Tipp: Möchtest du beruflich neu durchstarten in 2022 oder benötigst du Unterstützung bei dem Schritt festzustellen, wo du gerade stehst? Dann melde ich jetzt zu unserem kostenlosen Online-Workshop am 12. oder 16.01.2022 an. Dort steht alles im Zeichen der beruflichen Zukunftsgestaltung im kommenden Jahr.

 

Schritt 2: Entscheide dich bewusst für dein Ziel

Vielleicht merkst du schon an der Überschrift, dass wir nicht mehr von Vorsetzen sprechen, sondern Zielen. Vorsätze sind schnell aufgestellt – aber ein Ziel, ist etwas, dass es zu erreichen gilt. Etwas, zudem du dich verpflichtest.

Bewusster Fokus ist der Schlüssel zum Erfolg

Das klingt jetzt vielleicht abschreckend oder zu ernst. Aber wenn du dich nicht bewusst dafür entscheidest, wirst du nicht alles dafür tun, um es zu erreichen. Daher wähle dir jetzt durchdacht Ziele aus, die du erreichen willst.

 

Tipp: Unsere Erfahrungen zeigen, dass es sinnvoller ist, nur wenige Ziele zu haben, die aber aktiv anzugehen, als eine lange Liste an Vorhaben, für die du eventuell gar nicht die Zeit hast, sie anzugehen.

 

Schritt 3: Stelle einen Aktionsplan auf

Falls dir die ersten beiden Schritte zu theoretisch waren, kannst du jetzt endlich aktiv werden. Belasse es nicht bei Zielen wie

  • einen neuen Job suchen
  • mehr Sport treiben oder
  • auf Weltreise zu gehen

Überlege dir genau, wie du an das Ziel gelangst.

 

Beispiel: Du möchtest beruflich neu durchstarten in 2022

Stell dir vor, du hast festgestellt, dass dein Arbeitsplatz nichts mehr für dich ist. Daher ist dein Ziel „neuer Job in 2022“. Das ist ein Anfang, reicht aber noch nicht, um nicht doch möglicherweise in der alten Anstellung zu verharren. Erstelle dir stattdessen einen Aktionsplan. Dieser könnte ungefähr so aussehen:

 

  1. Definiere dein berufliches Ziel.
  2. Analysiere deine Stärken und Talente, um den perfekten Job oder die richtige Position zu finden.
  3. Aktualisiere deine Bewerbungsunterlagen.
  4. Suche in Stellenbörsen oder auf Social Media nach passenden Arbeitgebern
  5. Erzähle anderen von deinem Plan: Vielleicht haben Menschen in deinem Umfeld zündende Ideen oder praktische Kontakte, die dir bei der Suche nach deinem Traumjob weiterhelfen.
  6. Aktualisiere deine Online-Profile auf Stellenbörsen.
  7. Bewirb dich auf deinen Traumjob.

 

Falls du gerade denkst „Das geht mir viel zu schnell! Soweit bin ich noch gar nicht.“ schau dir unbedingt mal unser online Coaching- und Mentoring-Programm an. Hier dreht sich alles um deine berufliche Transformation. Wir entdecken und entwickeln ab dem 18.1.2022 gemeinsam deine Stärken und Future Skills, definieren deinen Traumjob und finden gemeinsam konkrete Job-Ideen.

 

Schritt 4: Brich dein Ziel in viele kleine Schritte herunter

Kommen wir zurück zur Willenskraft. Wie eingangs erwähnt, sinkt unsere Willenskraft bei steigender Belastung. Daraus resultiert, dass wir unser großes Ziel in viele kleine Schritte herunterbrechen sollten.

Die SMART-Formel hilft große Ziele in kleine Schritte herunterzubrechen

Ein gutes Hilfsmittel ist hierbei die SMART-Formel. Hierbei handelt es sich um feste Kriterien, die ein (Unter-)Ziel erfüllen muss:

  • S = spezifisch: Der jeweilige Schritt muss klar definiert sein. Nehmen wir beispielsweise die Aufgabe „Aktualisiere deine Bewerbungsunterlagen“ aus dem Aktionsplan von eben. Hierbei handelt es sich um ein genaues Ziel.
  • M = messbar: Lege nun fest, wann dein Ziel erreicht ist. Was musst du genau dafür getan haben?
  • A = attraktiv, aktiv beeinflussbar oder akzeptiert: Das „A“ hat je nach Literatur immer eine etwas andere Bedeutung. Wichtig für dich ist, dass du dir klarmachst, warum es wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen und dass du es auch wirklich selbst erreichen kannst.
  • R = realistisch: Im Falle der Aktualisierung deiner Bewerbungsunterlagen ist dieser Punkt wahrscheinlich direkt erfüllt, denn du wirst sie problemlos auf den neusten Stand bringen können. Ist dein Ziel allerdings, dass du nächstes Jahr mit Elon Musk den Mars besiedeln möchtest, könnte es schwer werden.
  • T = terminiert: Ein Ziel ist nur dann ein Ziel (und kein Vorsatz mehr), wenn du dir feste Zeiten zur Umsetzung und Erreichung des Ziels einplanst. Wann genau möchtest du deine Bewerbungsunterlagen aktualisieren?

 

Gut zu wissen: Viele Produktivitätsexperten gehen davon aus, dass wir unsere Ziele nicht erreichen, weil wir keine Zeit dafür einräumen. Die beste Planung bringt nichts, wenn du mit deinen anderen Aufgaben schon enorm ausgelastet bist. Daher gilt, egal ob bei Sport oder Jobsuche: Trage dir direkt dafür Termine im Kalender ein.

 

Schritt 5: Plane Widrigkeiten ein

Du weißt, was du willst, der Plan steht und dann kommt doch das Leben dazwischen? Überlege dir daher schon vorher:

  • Welche Stolpersteine könnten im Weg sein?
  • Was benötigst du, um dein Ziel zu erreichen?
  • Kann dich jemand dabei unterstützen?
  • Was hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass du Ziele nicht erreicht hast?

 

Das kommende Jahr ist der perfekte Zeitpunkt für einen Neustart

Aha Retreats Online Coaching Programm

2022 naht mit großen Schritten und damit wieder 365 neue Möglichkeiten, deinem Leben eine gänzlich andere Richtung zu geben. Falls du diese Reise mit uns gemeinsam gehen möchtest, kannst du uns am 18. und 20.1.2022 ganz unverbindlich kennenlernen. Dort stellen wir in einem kostenlosen Webinar „Berufliche Zukunft neu denken und aktiv gestalten!“ unser brandneues Online Coaching-Programm live vor. Dort erfährst du nicht nur mehr über uns, sondern auch, wie dir unsere Aha Retreats dabei helfen, deine berufliche Zukunft proaktiv selbst gestalten kannst.

 

Wir freuen uns schon auf dich!

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Quelle für die Einleitung: https://www.vice.com/de/article/d3b95y/fitness-studio-und-gute-vorsatze-fitness-freaks-erzahlen

 

Unterforderung im Job – es ist in Ordnung mehr zu wollen

Unterforderung im Job – es ist in Ordnung mehr zu wollen

Während es Menschen gibt, die Routine lieben; darin aufgehen, morgens schon genau zu wissen, was sie am Tag erwartet und die Unvorhergesehenes aus der Bahn wirft; gehörst du wahrscheinlich zu jenen, die Herausforderungen und Challenges lieben. 

  • Willst du lieber Stress statt permanenter Unterforderung? 
  • Erwartest du mehr vom Leben als immer gleiche Aufgaben, die dich nicht fordern? 
  • Wartest du schon am Montag auf das Wochenende, um dann endlich wieder das zu tun, was dir wirklich Freude bereitet?

 

All dies kann ein Gefühl der Unterforderung und vielleicht den Gedanken „Das kann doch nicht alles gewesen sein!“ in dir auslösen. Und das ist es auch nicht – das versprechen wir dir.

 

In unserem heutigen Blogartikel möchten wir dir daher praxiserprobte Tipps mit auf den Weg geben, wie du aus der Unterforderungs-Falle kommst und dein Potenzial wieder leben kannst.

 

Schritt 1: Mache einen Realitätscheck

Wichtig ist im ersten Schritt herauszufinden, ob du in deinem Job unterfordert bist. Mithilfe der folgenden Checkliste kannst du deinen Arbeitsalltag einem Realitätscheck unterziehen. Drucke dir unseren Fragebogen am besten aus oder mache dir Notizen bei zutreffenden Punkten. Sie helfen dir im späteren Verlauf, diese Muster aufzubrechen.

 

Checkliste: Unterforderungs-Symptome erkennen

  • Langweilst du dich schon eine ganze Weile auf der Arbeit?
  • Bist du dort unglücklich und wünschst dir schon Montag, dass endlich Wochenende ist?
  • Empfindest du deine Aufgaben als zu leicht?
  • Hast du das Gefühl, dein Potenzial nicht völlig auszuschöpfen?
  • Möchtest du wieder neue Dinge lernen?
  • Lässt du dir extra viel Zeit, damit du beschäftigt wirkst?
  • Versuchst du täglich, die Zeit bis zum Feierabend irgendwie totzuschlagen?
  • Fragst du Kollegen oder Vorgesetzte regelmäßig, ob du ihnen etwas abnehmen kannst?
  • Fragen dich deine Kollegen im Umkehrschluss, wie du es schaffst immer so schnell fertig zu sein?
  • Willst du unbedingt weitere Projekte oder Aufgaben übernehmen, damit sich diese innere Leere wieder mit dem Gefühl von Aufregung und Euphorie füllt?
  • Vermisst du das Gefühl von Herausforderungen und der Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln?
  • Fehlt dir das Gefühl einer sinnvollen Aufgabe, mit der du etwas für die Gesellschaft machst?
  • Bist du abends leer und ausgebrannt, obwohl du kaum etwas gemacht hast?
  • Steht dein Gedankenkarussell niemals still, weil du zu viel Zeit zum Grübeln hast?
  • Hast du innerlich bereits gekündigt?
  • Lebst du nur am Wochenende richtig und begleitet dich das Gefühl, das Leben ziehe einfach an dir vorbei?

 

Bei wie vielen der Unterforderungs-Anzeichen hast du innerlich „Ja, man!“ geschrien? Je öfter dieses Gefühl aufkam, desto sicherer ist: Du bist einfach unterfordert im Job. Im nächsten Schritt gilt es daher zu hinterfragen, woran das genau liegt.

 

Schritt 2: Die Ursachen für deine Unterforderung im Job herausfinden

Viele unserer Kunden berichten darüber, dass die Hauptgründe ihrer Unterforderung und Unzufriedenheit in den hierarchischen und strukturellen Gegebenheiten des Unternehmens liegen. Einige Beispiele gefällig?


  • Du hast schlichtweg zu wenig zu tun: Oft übernehmen Angestellte die Aufgaben ihres Vorgängers. Hat dieser eher langsam gearbeitet, bist du schnell unterfordert, weil du schlichtweg schneller arbeitest.
  • Routine ohne Herausforderung: In vielen Unternehmen sind die Kundenaufträge und Abläufe immer gleich. Das hat den wirtschaftlichen Vorteil, dass alles besser messbar ist und Fehler vermieden werden. Für dich bedeutet es aber auch, dass du nicht die Chance hast Neues zu lernen und dich weiterzuentwickeln.
  • Kein Platz für neue Ideen: Hast du bereits Vorschläge für neue Projekte entwickelt, die mit dem Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ abgeschmettert wurden? Oder wurde dir versprochen, dass sich das irgendwer ansehen wird und dann passierte nichts? Das ist ungemein frustrierend für jemanden wie dich, der vor Ideen nur so strotzt und sieht, welche Dinge falsch laufen.
  • 9 to 5 statt flexibler Arbeitszeiten: In unserer Gesellschaft gelten acht Stunden Arbeitszeit pro Tag als die Regel. Das führt allerdings dazu, dass viele Arbeitnehmer nicht schnell und effizient alles abarbeiten, damit es erledigt ist und sie dann ihren Feierabend genießen können. Stattdessen werden Aufgaben so gelegt und ausgedehnt, dass sie zur täglichen Arbeitszeit passen. Das wird sogar zu einem unterbewussten Mechanismus, wie das Parkinson’sche Gesetz zeigt. Demnach benötigen wir für eine Aufgabe so lange, wie Zeit dafür zur Verfügung steht. Auch du passt dich vielleicht diesem System an, indem du einfach langsamer arbeitest, statt Vollgas zu geben und dein Potenzial auszuleben.

 

Nun ist es an dir zu schauen, welche Ursachen in deinem Unternehmen vorherrschen. Dieser Schritt ist wichtig, um im nächsten zu schauen, wie mögliche Lösungen aussehen.

 

Schritt 3: Sag dem Frust den Kampf an

Im besten Fall kennst du inzwischen die genauen Ursachen deiner Unterforderung im Job. Jetzt geht es daran dir zu überlegen, wie du damit umgehst. 

 

Reflektiere deine Gedanken und Gefühle

Die Erkenntnis, dass du unterfordert bist und woran es liegt, sind unheimlich wichtig, um die eigenen Gefühle und Gedanken zu hinterfragen.

 

Hinweis: Nichts davon muss zutreffen – wir möchten dir lediglich einige Denkanstöße geben. 

 

  • Bist du unglücklich in deinem Job aufgrund der Unterforderung oder bietet dir deine Tätigkeit generell zu wenig Anreize, um deine Stärken und dein Potenzial auszuleben? Vielleicht ist die Unterforderung nur ein Symptom von vielen und es ist Zeit für einen Jobwechsel?
  • Hast du vielleicht das Gefühl zu wenig zu leisten? Wir alle tragen Päckchen aus unserer Vergangenheit tagtäglich mit uns, die uns manchmal in Form von falschen Glaubenssätzen vorgaukeln, dass wir weniger leisten oder wert sind, als das tatsächlich stimmt. Bist du wirklich unterfordert oder hast du vielleicht einen extrem ausgeprägten Leistungsdruck, weil du dich über deine Arbeit definierst und das Gefühl hast, nicht genug zu leisten und entsprechend weniger wert zu sein?
  • Wünschst du dir mehr Aufgaben oder eigentlich mehr Anerkennung für das, was du leistest?
  • Lenkst du dich mit deiner Arbeit von Problemen ab und entfliehst damit der Realität, weil du dort mehr Kontrolle als in anderen Lebensbereichen hast?

 

Kannst du all das ausschließen, ist es dringend Zeit, die Gegebenheit im Außen zu ändern!

 

Sprich mit deinen Vorgesetzten

MitarbeitergesprächUnterforderung im Berufsleben führt meist dazu, dass Betroffene es verheimlichen. Zum einen, um nicht negativ aufzufallen, aber auch um Kollegen kein schlechtes Gewissen zu machen, die beim gleichen Pensum an ihre Grenzen stoßen. Doch so kann sich die Situation nicht ändern.

 

Suche das offene Gespräch mit deinen Vorgesetzten und signalisiere deutlich, dass du dir mehr Aufgaben und Verantwortung wünschst.

Suche das offene Gespräch mit deinen Vorgesetzten und signalisiere deutlich, dass du dir mehr Aufgaben und Verantwortung wünschst. Im besten Fall löst sich dadurch das Problem, indem dir zusätzliche Tätigkeitsbereiche übertragen werden. 

 

Tipp: Habe schon konkrete Vorschläge in der Hinterhand, welche Aufgaben du übernehmen kannst. Überrolle deinen Gesprächspartner damit aber nicht, sondern lasse ihm die Chance dir Dinge vorzuschlagen. Vielleicht schwirrt ihm ja schon länger etwas im Kopf herum, was mit deiner Unterstützung nun umgesetzt werden kann.

 

Wechsel deinen Arbeitgeber

Hilft alles nichts, ist es vielleicht Zeit das Unternehmen zu wechseln. Du kannst dir sicher sein, dass es Firmen gibt, die dich und deine Stärken genau so suchen und zu schätzen wissen!

 

Regt sich beim Lesen dieser Zeilen gerade das ungute Gefühl, dass du doch nicht schon wieder den Job wechseln kannst? Doch, darfst du. Wir sind der festen Überzeugung, dass es weder DEN einen Job, DIE eine Berufung noch DAS eine Ziel gibt. Träume, Ideen, Vorstellungen und Ziele können sich jederzeit ändern. 

 

Es ist wichtig sich von dem gesellschaftlichen Konstrukt „wir entscheiden uns für einen Job und bleiben dort ein Leben lang“ frei zu machen.

Um glücklich zu sein, ist es wichtig, dass du dich von dem gesellschaftlichen Konstrukt „wir entscheiden uns für einen Job und bleiben dort ein Leben lang“ frei machst und auf deinen Wunsch nach Selbstverwirklichung hörst. Wenn du weißt, es liegt an deinem Job und dort keine Besserung in Sicht ist – was hält dich dort noch?

 

Tipp: Solltest du finanzielle Sicherheit benötigen, suche am besten aus ungekündigter Anstellung einen neuen Arbeitgeber. Achte allerdings schon beim Lesen der Tätigkeitsbeschreibung und während des Vorstellungsgespräches darauf, dass dieser Job mehr deinen Stärken entspricht. Da du nichts zu verlieren hast durch den ungekündigten Arbeitsvertrag, kannst du so auch deutlich deine Wünsche äußern. Entweder es passt dann oder eben nicht. Solltest du schon gekündigt haben, kannst du dich übrigens für die Vorstellungsgespräche gemäß §629 BGB von deinem Arbeitgeber freistellen lassen. Du musst dafür also keinen regulären Urlaub nehmen.

 

Unterforderung im Job kann krank machen

Während deine Kollegen von Aufgabe zu Aufgabe hetzen, bist du schon nach dem Frühstück mit deinen To-dos fertig und überlegst, wie du die restlichen Stunden überstehst? Teilweise legst du dir Ordner hin oder tust so, als seist du am PC beschäftigt, damit niemand sieht, dass es eigentlich nichts mehr zu tun gibt?

 

Fachausdruck: Bore-out 

Während das für einige ein Traum ist, ist das für Menschen wie dich ein wahr gewordener Albtraum – der krank machen kann. Es gibt hierfür einen Fachausdruck: Bore-out. 

 

Die Symptome sind einem Burn-out sehr ähnlich:

  • Niedergeschlagenheit bis hin zu Depression
  • Antriebslosigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Tinnitus, Magenbeschwerden, Schwindel und einem anfälligen Immunsystem

 

Zu all dem kommt das Gefühl der Überforderung durch den ständigen Druck, beschäftigt zu wirken, damit auch ja niemand merkt, dass du schon fertig bist.

 

Das kann so weit gehen, dass du irgendwann nach Feierabend oder am Wochenende nicht mehr deinen Hobbys nachgehen kannst oder keine Lust auf Treffen mit deinen Lieblingsmenschen hast. 

 

Leider wird die Situation von allein auch nicht wieder besser, denn diese Spirale hat einen fortwährenden Abwärtstrend. Daher ist es wichtig, dass du bewusst „Stopp – bis hier und nicht weiter“ sagst und deine berufliche Situation veränderst. 

 

Fazit

In unserer Gesellschaft geht der Trend gerade dahin, ständig gestresst und überfordert zu sein. Wenn du dich hingegen gerade nach dem Gefühl des gefördert und gefordert werden sehnst, fragst du dich vielleicht „Was ist falsch mit mir?“. Doch das ist es nicht. Du bist perfekt, wie du bist – allerdings ist dein Job, Tätigkeitsfeld oder deren Ausgestaltung vielleicht gerade nicht das Richtige für dich. 

Aha Retreats Online Coaching Programm

Wichtig ist, das nicht einfach hinzunehmen, sondern die Situation aktiv anzugehen! Falls du dabei Hilfe benötigst, schau dir unbedingt unser Webinar „Design your Life & Job“ an. Dort geben wir dir weitere Impulse dazu, wie du eine berufliche Veränderung angehst und deinen Traumjob findest. 

 

Vergiss nicht: Du hast nur dieses eine Leben und daher das Recht darauf, einen erfüllenden Job zu haben und glücklich zu sein.

 

Innerliche Kündigung: Der lautlose Rückzug im Job und was du dagegen tun kannst

Innerliche Kündigung: Der lautlose Rückzug im Job und was du dagegen tun kannst

Einer offiziellen Kündigung vonseiten eines Arbeitnehmers geht nicht selten ein mentaler, innerer Entfremdungsprozess voraus. Diese allmählich heranreifende, innerliche Entfremdung wird in der Psychologie des Personalwesens auch als „innerliche Kündigung“ bezeichnet.

Aber woran machst du fest, dass du bei deinem Arbeitgeber schon längst innerlich gekündigt hast? Was können die Ursachen für diese eher negative Einstellung zu deinem Arbeitsplatz sein? Schließlich: Wie solltest du darauf angemessen reagieren? Auf diese wichtigen Fragen gibt unser Ratgeber Blog hilfreiche Antworten und mancherlei wertvolle Tipps mitten aus der Praxis.

Das Wichtigste zur innerlichen Kündigung

Ist dir bereits aufgefallen, dass du dich auf subtile Weise mental und emotional von deinem Arbeitsplatz distanziert hast? Merkst du, wenn du aufmerksam in dich hineinhorchst, dass du schon so manches Mal bei deinem Job so richtig frustriert warst? Letztlich noch mal Hand aufs Herz: Hast du dir bei mancher Gelegenheit schon vorgenommen, auf Arbeit innerlich abzublocken und dabei eher eine ruhige Kugel zu schieben?

 

Was beinhaltet die innerliche Kündigung rein betriebswirtschaftlich und psychologisch?

Möchte ein Angestellter seinen inzwischen ungeliebten Job trotzdem noch behalten, so entsteht hierbei leicht eine innerliche Kündigung.

Doch durch die mangelhafte Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit des betroffenen Mitarbeiters sinkt dessen gesamte Produktivität an der Arbeitsstelle. Kommen noch ungünstige „Synergieeffekte“ aufgrund wechselseitiger, negativer Beeinflussungen in der Arbeitsgruppe hinzu, so sind die psychischen und betriebswirtschaftlichen Folgekosten enorm.

 

Ein psychologischer Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Ein eher informeller, psychologischer Arbeitsvertrag zwischen einem Beschäftigten und seinem Wirtschaftsunternehmen reguliert in erster Linie die nicht offiziell formulierten, gegenseitigen Ansprüche und Erwartungen.

Da sich im Laufe der Zeit aber die Erwartungen und Ziele sowohl auf der Arbeitnehmer- als auch auf der Arbeitgeberseite gravierend verändern können, geht es hier auf keinen Fall um eine für alle Zeiten festgeschriebene, informelle Vereinbarung.

 

Die innere Kündigung im Unterschied zur Arbeit nach Vorschrift

 Erlebt der Arbeitnehmer aus seiner Perspektive, dass beispielsweise ausgewogene Fairness sowie persönliche Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten ausbleiben, so empfindet er leicht einen Bruch des psychologischen Vertrages. Diese enttäuschende Erfahrung führt daraufhin schnell zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Chef und anderen Vorgesetzten.

Infolge dessen sinken nicht nur die Effizienz, Motivation und Leistungsbereitschaft des betroffenen Angestellten. Ebenfalls wird in der Regel die so wichtige Mitarbeiterbindung empfindlich beeinträchtigt. Die längerfristigen Auswirkungen bedingen dann oft, dass der frustrierte Arbeitnehmer schließlich in seinem Betrieb innerlich kündigen möchte.

Eine Vorstufe der innerlichen Kündigung ist der sogenannte Dienst nach Vorschrift (Kürzel: „DnV“).

Eine Vorstufe der innerlichen Kündigung ist der sogenannte Dienst nach Vorschrift (Kürzel: „DnV“). Paradoxerweise ist es beim Dienst nach Vorschrift sogar möglich, dass sich gerade durch eine pedantische Einhaltung geltender Dienstvorschriften die Arbeitsintensität des so „leise protestierenden“ Kollegen deutlich vermindert. Denn in letzter Konsequenz fehlt bei dieser Praxis öfters die für eine effektive Arbeitsleistung nötige Kreativität.

Unter welchen Voraussetzungen mache ich meinen Job so richtig gerne?

Ein in das Wirtschaftsunternehmen optimal integrierter Arbeitnehmer schätzt im Allgemeinen das gute Gefühl, dass sein Arbeitsplatz in der Firma relativ stabil und sicher ist. Sie bzw er bevorzugt gern die Option der Work-Life-Balance und präferiert selbstverständlich stets individuelle Weiterbildungs- und Aufstiegschancen.

Eine attraktive Unternehmenskultur mit offenen Dialogen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber beugt einer inneren Kündigung und Fluktuation aus dem Unternehmen vor.

Darüber hinaus beugt eine attraktive Unternehmenskultur mit offenen Dialogen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einer inneren Kündigung und Fluktuation aus dem Unternehmen vor. Last, but not least spielt das beständige Erleben von Sinnhaftigkeit bei allen anfallenden Tätigkeiten an der Arbeitsstelle eine sehr wesentliche Rolle.

 

Die ersten Anzeichen der inneren Kündigung rechtzeitig erkennen

Innere Kündigung im JobWie kannst du frühzeitig für eine innere Kündigung Anzeichen sicher erkennen?

Dieser Abschnitt verrät dir ziemlich eindeutige Symptome für die innerliche Kündigung. Dazu gehören insbesondere:

  • Die Luft für eine sprühende Arbeitsmotivation geht dir allmählich aus.
  • Du reduzierst die tägliche Kommunikation mit deinen Vorgesetzten und dem Kollegium auf das Allernötigste.
  • Du hast kein richtiges Interesse mehr an den Arbeitsabläufen in deiner Firma oder an der gesamten unternehmerischen Zukunft.
  • Du schlüpfst an deinem Arbeitsplatz oft in eine distanzierte Rolle und machst zum Beispiel nur noch „Dienst nach Vorschrift“.
  • Du merkst, dass deine Arbeitsleistung bei deinem Job immer mehr abfällt. Wachsende Unlust und Unbehagen breiten sich aus.
  • Gegebenenfalls entwickeln sich auffällige körperliche Symptome wie etwa ein typisches Schwindelgefühl, Übelkeit sowie Kopf- und Rückenschmerzen.

 

Ursachen für eine innere Kündigung 

Wachsende Unzufriedenheit an der Arbeitsstelle, zunehmende psychosomatische Krankheitssymptome und die sich hieran anschließende innerliche Kündigung führen öfters zu einem regelrechten Teufelskreis. Die innere Kündigung erweist sich dabei als eine spezifische Form der Resignation, die maßgeblich aus der problematischen Arbeitsunzufriedenheit hervorgeht. 

Es gibt also für deine innere Kündigung Gründe, die sehr vielgestaltig sein können und sich häufig gegenseitig aufschaukeln. Dazu zählen besonders:

  • Mangel an Wertschätzung durch den Chef, die Kollegen etc.
  • Fehlende Aufstiegschancen und Fortbildungsperspektiven und somit persönlicher Weiterentwicklung innerhalb der Firma
  • Zunehmende, kaum lösbare Konflikte im Arbeitsteam und ein negatives Betriebsklima
  • Andauernde, verletzende Kritik an der individuellen Arbeit und/oder der ureigenen Persönlichkeit
  • Intensives Mobbing in allen möglichen Ausprägungen, zum Beispiel Straining mit dem damit einhergehenden Boreout-Syndrom
  • Ständige seelische und körperliche Überlastung mit ernsthaften Gesundheitsproblemen bis zum Burnout-Syndrom
  • Kritisch verlaufende Depressionen mit psychischen Symptomen wie Motivations-, Energie- und Lustlosigkeit
  • Steigender Leistungsdruck
  • Mangel an Mitgestaltung, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung des eigenen Arbeitsumfeldes

 

Psychologischer Kontext im Hinblick auf die innere Kündigung: Persönliche Ursachen als Arbeitnehmer

Der psychologische Arbeitsvertrag stimmt bei der Einstellung des Arbeitnehmers die individuellen Erwartungen der Fachkraft mit den Zielen des Unternehmens ab. Liegt hier jedoch mit den Beschäftigungsjahren ein anwachsendes Missverhältnis vor, so nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine innere Kündigung des Angestellten zu.

 

Außer den bereits betrachteten Gründen für solch eine Verweigerungshaltung des Mitarbeiters im täglichen Arbeitskontext kommen oft noch die folgenden Ursachen hinzu:

  • Defizite beim Führungsstil des Vorgesetzten (beispielsweise mangelnde kooperative Führung; Zusammenhang: innere Kündigung Führungskraft)
  • Eine als nicht gerecht empfundene Leistungseinschätzung durch den Chef
  • Indirekte Bedrohung durch eine betriebliche Neustrukturierung bzw. anstehende Rationalisierungsmaßnahmen

Das persönliche Verhalten des Managers hat einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass das persönliche Verhalten der Manager einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten hat. Bei Beachtung dieses Zusammenhangs können somit viele innere Kündigungen von Seiten der Arbeitnehmer vermieden werden. 

 

Ursachen aus dem Arbeitsumfeld

Eine gewisse angemessene Herausforderung im direkten Arbeitsumfeld hat eine wesentliche Bedeutung für die Zufriedenheit eines Beschäftigte. Bist du somit als Mitarbeiter von den Anforderungen am Arbeitsplatz unterfordert – und somit eher gelangweilt – verliert sich schnell deine Freude an der Erfüllung der fachlichen Aufgaben.

Flow = ein optimaler seelischer Zustand

Eine entscheidende Rolle spielt hier noch der bekannte „Flow“, den der ungarische Organisationspsychologe Mihaly Csikszentmihalyi bereits in der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf den Punkt brachte. Damit wird ein optimaler seelischer Zustand auf der Seite des Beschäftigten angesprochen, der unmittelbar von einer bestmöglichen Arbeitsgestaltung im beruflichen Umfeld ausgeht.

Dieser wünschenswerte Zustand gesteigerter Konzentration und maximaler Versunkenheit in ein Tun kann insbesondere mittels anregender Arbeitsaufgaben ausgelöst werden. Hierbei gilt jedoch die Regel: Herausforderung ja – aber keine Überforderung. Üblicherweise resultieren aus solch einer Challenge eine hohe Motivation sowie Kreativität und Produktivität am Arbeitsplatz. Fehlen diese förderlichen Bedingungen im direkten beruflichen Umfeld, steigt die Unzufriedenheit an und mit ihr die Gefahr für eine innerliche Kündigung. 

 

Ursachen aus dem Unternehmensumfeld und gesellschaftliche Risikofaktoren

Selbstverständlich wirken sich Stress verursachende Gegebenheiten im Unternehmensumfeld ungünstig auf die Belegschaft in der Firma aus. Dazu gehören Wettbewerb von Konkurrenten oder aber eine Rezession in der Unternehmensbranche.

Diese negativen Stressfaktoren üben schließlich einen unausweichlichen psychosozialen Einfluss auf das Team und auch den einzelnen Mitarbeiter im speziellen Arbeitsumfeld aus. So entstehen leichthin Rivalitäten und sonstige psychische Spannungen zwischen den Kollegen. Außerdem wird durch den vermehrten Druck gleichfalls eine zumindest subjektiv wahrgenommene Arbeitsplatzunsicherheit gefördert. Letztendlich begünstigen all diese schwierigen Bedingungen eine Bereitschaft zur inneren Kündigung bei den einzelnen Arbeitnehmern.

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Der typische Verlauf einer inneren Kündigung

Typischerweise verläuft der gesamte psychische Prozess der inneren Kündigung in fünf Phasen ab. Eine innere Kündigung passiert nicht von heute auf morgen. Diese steigert sich von Stufe zu Stufe in ihren schädlichen Auswirkungen auf den betroffenen Arbeitnehmer.

Wie „entsteht“ also eine innere Kündigung?

Phase 1: Es entstehen Zweifel, ob es der richtige Job für mich ist

Baut sich der eventuell bisher erlebte Flow am Arbeitsplatz (unter anderem durch Vernachlässigungen seitens der Führungskräfte) allmählich ab, so verliert der Beschäftigte in einer Art Teufelskreis sein Interesse an den Arbeitsaufgaben. Schrittweise kommen dadurch sich selbst verstärkende Zweifel auf, ob dies hier überhaupt der richtige Job für sie/ihn ist.

 

Phase 2: Der Frust im Job nimmt zu

Wachsende innere Zweifel am Job können emotional belastend sein. Gesellen sich noch starke Frustrationen und ein erheblicher Vertrauensverlust, hinzu, etwa aufgrund von persönlichen Zurückweisungen durch Führungspersonen, so wird der erlebte Ärger im Job immer stärker. Schließlich leiden daran dann auch die Konzentration, das Engagement und das Geschick für den tagtäglichen Aufgabenbereich im Betrieb. Auch hierdurch nimmt der ohnehin schon intensive Frust noch mehr zu.

 

Phase 3: Erste psychosomatische Symptome werden spürbar

Die persönliche Zukunft erscheint dem mittlerweile frustrierten Arbeitnehmer immer mehr ohne jegliche Perspektive. Kein Wunder dass dem bereits instabilen seelischen Zustand rasch erhöhte Reizbarkeit über weitere psychosomatische Erkrankungen bis hin zu burn-out nachfolgen. Dies können zum Beispiel heftige Migräneattacken, andauernde Schlafstörungen oder auch starke Rückenschmerzen sein.

 

Phase 4: Die innere Kündigung wird offensichtlich

Verläuft insbesondere das äußere Verhalten des Angestellten an seinem Arbeitsplatz, während der ersten drei Phasen „nur“ subtil reserviert und weitgehend mit „Dienst nach Vorschrift“, so steigern sich nun noch die bisher schwelenden Konflikte mit den Vorgesetzten. Dies geht so lange, bis sie schlussendlich im Betrieb völlig offensichtlich werden.

 

Phase 5: Die vollständige emotionale Erschöpfung

Das Selbstwertgefühl des Beschäftigten schwindet zunehmend, Enttäuschung und starke Wut entladen sich in der gesamten sozialen Lebenswelt, besonders auch in der eigenen Familie. Die fortlaufenden inneren und äußeren Spannungen bewirken letztendlich eine vollständige emotionale Erschöpfung. 

 

Die Folgen des mentalen Rückzugs im Job: Was passiert, wenn du nicht handelst?

Durch kaum etwas anderes bist du weiter abgerückt von echten Gefühlen des Lebensglücks und der Zufriedenheit über erreichte Erfolge als durch eine dich fortlaufend blockierende, innere Kündigung am Arbeitsplatz. 

Wer sich über längere Zeit auf das Negative fixiert, bremst sich also in seinem persönlichen Leben immer mehr aus.

Wer sich über längere Zeit auf das Negative fixiert, bremst sich also in seinem persönlichen Leben immer mehr aus. Falls du aber auch noch merkst, dass das gesamte Veränderungspotenzial in deiner Firma für dich nicht ausreichend ist, solltest du ernsthaft über deine eigene berufliche Veränderung nachdenken.

 

Bemerkenswerte Fakten: Die „Gallup Studie innere Kündigung“

MitarbeitergesprächEin kooperativer, mitmenschlich fokussierter Führungsstil im Unternehmen hat enorm positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der angestellten Mitarbeiter. Dies alles trägt natürlich nachhaltig zum wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes bei.

Der unmittelbare Vorgesetzte ist die Hauptursache für eine innere Kündigung

Die repräsentative Gallup-Studie gelangte übrigens zu dem Schluss, dass für die Entwicklung von ursprünglich hochmotivierten Angestellten zu innerlich gekündigten Arbeitnehmern fast immer die unmittelbaren Vorgesetzten die Ursache sind. Deshalb sollten Führungspersonen in der Firma aktiv auf eine merkliche Weiterentwicklung ihrer Führungsqualitäten achthaben.

 

Ein markantes Beispiel aus der Praxis der innerlichen Kündigung

Online Coaching Programm Aha RetreatsJulia Marx, 39, ist eine ambitionierte Führungspersönlichkeit und arbeitet momentan als Projekt- und Marketing-Managerin in einem mittelständischen Betrieb aus der Elektronikbranche. Doch trotz ihres Engagements als Führungskraft fehlt ihr zunehmend der Raum zur Flexibilität bei der Wahrnehmung ihres umfassenden, zweifachen Aufgabenkreises im betrieblichen Management. 

 

Allmählich stellt sich sogar eine Art Sinnkrise im Berufsleben von Julia ein. Denn die hochqualifizierte, studierte Betriebswirtin empfindet sich immer mehr nur noch als „Befehlsempfängerin“ beziehungsweise als bloße „Ausführende“ der übergeordneten Firmenleitung. Pro-Aktive Vorschläge ihrerseits werden ignoriert. Umso öfter bleiben hierbei auch Anerkennung und Wertschätzung aus der obersten Chefetage aus. 

 

Als nahezu unausweichliches Resultat gerät die versierte Managerin sichtlich in einen inneren Rückzug von ihrem bisherigen Einsatz am Arbeitsplatz (innere Kündigung). Sie kann sich immer weniger mit dem Unternehmen und dessen Werte identifizieren. Die naheliegende Taktik: Sie setzt jetzt lediglich auf Sparflamme. Ihre neue Devise: Nur noch Dienst nach Vorschrift machen und sich nach und nach emotional zu distanzieren. 

 

Wirksame Maßnahmen für den Umgang mit innerlicher Kündigung

In diesem Abschnitt lernst du für deine innere Kündigung Gegenmaßnahmen kennen, die dir wirkungsvoll weiterhelfen.

 

Jetzt für deine innere Kündigung Lösungen suchen: Die Motivation im Job und Unternehmen wiederentdecken

Gegen eine innerliche Kündigung helfen selbstverständlich am besten vorbeugende Maßnahmen – bevor die angespannte Situation in deinem Betrieb noch weiter ausufert.

 

Der wirksamste Hebel, zu deiner Motivation im Job und Unternehmen zurückzufinden, ist: Suche das offene Gespräch mit deinem direkten Vorgesetzten. Das gilt natürlich nur, wenn dieser nicht gerade aktuell ein Mobber in deinem Arbeitsleben ist. 

 

Wenn dann die Initiative zu diesem Dialog mit deinem Chef in erster Linie von dir ausgeht, sammelst du allein durch dein bloßes Engagement schon einmal Pluspunkte. 

 

Sind die Ursachen für deine Frustration ein Mangel an Mitgestaltung deines Arbeitsumfeldes, mache pro-aktive Vorschläge zu Optimierungen oder Aufgaben, welche du übernehmen möchtest. Nur wer wagt, kann auch gewinnen.

 

Der radikale Ausweg: Die Kündigung und Bewerbung für einen neuen Job

 

Wenn alle präventiven Lösungsversuche von dir in deiner Firma nicht so recht fruchten, dann bietet sich auch der entschlossene Exit an: Suche dir einen neuen Job mit neuartigen Aufgaben, in deren Erfüllung du mehr Sinn für dich erkennen kannst. Erfährst du dort von Anfang an die so lang vermisste Wertschätzung, wird deine Motivation für einen neuen Job schnell wachsen.

 

Die berufliche Neuorientierung oder das Sabbatical als abermaliges Durchstarten

Eine totale berufliche Veränderung als Umschulung oder alternativ der mutige Sprung in die Selbstständigkeit können den gordischen Knoten „innere Kündigung“ mit Sicherheit auflösen. Um Abstand zu gewinnen, zurück zu seinen Kräften kommen und sich auch persönlich neu auszurichten helfen sogenannte „Sabbaticals“ – eine Form einer berufliche Auszeit ohne kündigen zu müssen.

 

Hast du bereits innerlich gekündigt? Finde dies durch einen psychologischen Selbsttest heraus

Beantworte für dich einfach die folgenden Fragen, um dich hinsichtlich des Vorhandenseins einer innerlichen Kündigung zu testen:

  • Empfindest du dich unterfordert oder überfordert in deinem Job?
  • Betrachtest du deinen Lohn/Gehalt als Arbeitnehmer ungerecht?
  • Erlebst du aktuell ein Mobbing an deinem Arbeitsplatz?
  • Musst du die Zeit auf Arbeit geradezu totschlagen und wartest meistens schon auf den Feierabend?
  • Suchst du bereits aktiv nach Optionen zur beruflichen Veränderung?

 

Buchtipps rund um die innere Kündigung im Job

„Innere Kündigung: Wenn der Job zur Fassade wird“ Taschenbuch 2005

von Ralf D. Brinkmann, Kurt H. Stapf

 

„Der Fisch stinkt vom Kopf: Neue Motivation statt innere Kündigung – Ein Ratgeber für Mitarbeiter und Führungskräfte“ Taschenbuch 2014 von Hein Hansen

Weitere Buchtipps zur beruflichen Veränderung & Persönlichkeitsentwicklung haben wir hier zusammengefasst.

Fazit und Zusammenfassung zum Thema „mentale Kündigung im Job“

Eine bereits herangereifte, innere Kündigung lässt sich durchaus abwenden. Insbesondere kann sie sogar durch eine offene und faire Kommunikation mit den Vorgesetzten aufgelöst werden. Jedoch muss meist der betreffende Arbeitnehmer zuerst die Initiative ergreifen. Als Alternative empfiehlt sich ein Unternehmenswechsel oder eine berufliche Neuorientierung.

 

Zur beruflichen Neuorientierung mit Aha Retreats

Hast du einige praktikable Möglichkeiten in diesem Blog Ratgeber entdeckt, um jetzt deine innere Kündigung im Berufsleben aufzuheben? Oder hast du dich für eine konsequente berufliche Veränderung entschieden? Wenn du bereit bist dich beruflich zu orientieren, jedoch weder nicht weißt in welche Richtung du dich entwickeln möchtest noch wie du es herausfindest, hilft unser Coaching Programm.

Aha Retreats Online Coaching Programm

 

Denn wir von Aha Retreats wollen, dass du bald zu dir sagen kannst: „Ich kann mich in meinem Job entfalten und bin total im Flow.“ 

Häufig gestellte Fragen zur innerlichen Kündigung im Job

 

  1. Wie definiert sich eine „innere Kündigung“?

 

Die „innere Kündigung“ umfasst einen mentalen Zustand, in dem der betroffene Arbeitnehmer unmotiviert und nur noch in geringem Maß leistungswillig ist.

 

  1. Wie viele Mitarbeiter haben innerlich gekündigt?

Laut Gallup-Studie haben 6 Millionen Mitarbeiter, das sind 16 % der Beschäftigten, in Deutschland innerlich gekündigt. 

 

3. Was sind die hauptsächlichen Anzeichen für eine mentale Kündigung?

 

Zu den wichtigsten Symptomen für eine innere Entfremdung des Arbeitnehmers von seinem Unternehmen zählen:

 

  • Eine deutlich reduzierte Kommunikation mit den Kollegen und Vorgesetzten
  • Ein wachsendes Desinteresse an den Arbeitsabläufen, der Arbeitsplanung sowie der Zukunft der Firma
  • Die Arbeitsmotivation und Arbeitsleistung fallen radikal ab.

 

4. Was sind die wesentlichen Ursachen für eine innere Kündigung?

Die mentale Kündigung stellt eine besondere Form der inneren Resignation dar, die vorrangig aus einer wachsenden Unzufriedenheit an der Arbeitsstelle hervorgeht. Diese sich rasch steigernde Arbeitsunzufriedenheit differenziert sich unter anderem in:

  • Unterforderung oder Überforderung bis hin zum Burnout
  • Ungerechte Behandlung und mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte und Mitarbeiter
  • Konflikte oder Mobbing im Arbeitsteam
  • Negatives Betriebsklima
  • Fehlende Optionen zur beruflichen Entwicklung durch Fort- und Weiterbildung
  • Ausbleibende Karrieremöglichkeiten
  • Fehlende emotionale Bindung zum Unternehmen

 

5. Wie kannst du bei dir selbst gegen eine innere Kündigung angehen?

  • Reflektiere dich regelmäßig selbst und prüfe, ob du mit deiner Arbeitsstelle noch zufrieden bist. Forsche bei vorhandener Unzufriedenheit nach den möglichen Ursachen.
  • Praktiziere in gewissen Abständen das offene Gespräch mit deinem Chef/Chefin.
  • Fasse gegebenenfalls eine externe berufliche Veränderung ins Auge, falls es keine andere Alternative mehr gibt.
















Berufliche Neuorientierung mit 40: Wie der Neustart in der Lebensmitte gelingt

Berufliche Neuorientierung mit 40: Wie der Neustart in der Lebensmitte gelingt

Kann das denn jobmäßig wirklich schon alles gewesen sein? Wenn auch du dir diese Frage immer öfter stellst, solltest du dir Gedanken um eine berufliche Neuorientierung machen. Eine berufliche Veränderung in der Lebensmitte stellt einen wichtigen Wendepunkt dar, der nicht nur die weitere Laufbahn beeinflusst, sondern auch private Veränderungen mit sich bringen kann. Wie die Neuorientierung mit Aha Retreats gelingt und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, verrät der folgende Beitrag.

Das Wichtigste zur beruflichen Veränderung mit 40 in aller Kürze

Was ist eine berufliche Neuorientierung?

Eine berufliche Neuorientierung kann ganz verschiedene Formen annehmen. Im  Allgemeinen spricht man von einer Neuorientierung im Job, wenn jemand intern im eigenen Unternehmen oder extern in einer neuen Firma einen Jobwechsel in eine neue Richtung einschlägt. Oftmals geht dies mit einer Veränderung im privaten Lebensstil einher, z.B. wenn ein Umzug nötig ist, sich die Arbeitszeiten verkürzen oder sich die neue Tätigkeit ortsunabhängig ausführen lässt. Häufig wird dieser Wechsel durch eine entsprechende Weiterbildung begleitet. 

Mit 40 noch einmal neu anzufangen, ist kein Zeichen des Versagens.

Übrigens: Mit 40 noch einmal neu anzufangen, ist kein Zeichen des Versagens. Stattdessen handelt es sich um einen bewussten Entschluss, mit dem Ziel, eine Verbesserung im eigenen Leben zu erreichen. Aha Retreats hilft dir, diesen Veränderungsprozess hin zu einem besseren Leben anzustoßen!

 

 

 

Wann sollte ich meinen Job mit 40 wechseln?

Selbst Menschen, die eigentlich ganz zufrieden mit ihrer beruflichen Situation sind, verspüren in der Lebensmitte häufig den Wunsch nach Veränderung. Schließlich liegen mit 40 noch einige Jahre Berufsleben vor dir, die du vermutlich gerne in einem Job verbringen möchtest, der dir ein Stück persönliche Erfüllung bietet. Mit Veränderungen ist nach dem 40. Geburtstag also nicht einfach Schluss. Stattdessen sollte lebenslang gelernt werden!

“Verlasse deinen Job niemals aus einer Fluchtreaktion heraus.”

Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie steigt die Unzufriedenheit vieler Angestellter mit der eigenen Arbeit. Natürlich sollte die Entscheidung über einen Jobwechsel wohl überlegt sein. Zwar entwickeln viele Menschen ab 40 ein Gefühl des Stillstands und haben den Wunsch, aus den gewohnten Strukturen auszubrechen. Wichtig ist dabei aber, deinen jetzigen Job niemals aus einer Fluchtreaktion heraus zu verlassen. Stattdessen solltest du dich mit anderen Menschen – beispielsweise Kollegen, aber auch Leuten aus deinem privaten Umfeld – besprechen. Frage dich dabei immer, ob die Ursache deiner Unzufriedenheit wirklich der Job ist oder ob sie sich auch ohne berufliche Neuorientierung bekämpfen lässt.

Wie kann ein beruflicher Neuanfang mit 40 gelingen?

Unzufrieden im Job: Die Gründe für einen beruflichen Neuanfang in der Lebensmitte

Gründe dafür, mit 40 eine berufliche Neuorientierung anzustreben und den Job zu wechseln, gibt es viele. Sehr häufige Anlässe für einen Jobwechsel sind Dauerstress und die ihn begleitenden gesundheitlichen Einschränkungen. Kein Mensch sollte dauerhaft unter Stress, Mobbing oder einer vergifteten Arbeitsatmosphäre leiden müssen. Auch Arbeitgeber, die unrealistische Ansprüche an ihre Mitarbeiter stellen, werden häufig als Grund für einen Jobwechsel genannt. Wenn sich die Erwartungen des Chefs trotz Motivation und Überstunden nicht erfüllen lassen, ist es möglicherweise Zeit zu gehen. 

Du empfindest deine täglichen Arbeitsaufgaben als sinnlos oder fragst dich immer wieder, welchen Wert deine Arbeit überhaupt hat?

Du empfindest deine täglichen Arbeitsaufgaben als sinnlos oder fragst dich immer wieder, welchen Wert deine Arbeit überhaupt hat? Damit bist du nicht allein. Viele Arbeitnehmer hinterfragen entweder die Ziele ihres Arbeitgebers oder haben das Gefühl, keinen nennenswerten Beitrag zur Zielerreichung zu leisten. Der Wunsch nach einer sinnstiftenden Arbeit ist nachvollziehbar, du solltest ihn dir also nicht verwehren! 

 

Unzufriedenheit im JobWährend du dich früher für deinen Job begeistern konntest, fehlt es dir heute immer häufiger an Motivation? Das liegt möglicherweise daran, dass die emotionale Bindung an dein Unternehmen über die Jahre nachgelassen hat. Laut einer Studie von Gallup geht es 16 % der deutschen Arbeitnehmer so. Vielleicht hast du auch das Gefühl, nur noch eine Personalnummer statt eines Individuums mit eigenen Ideen und Wünschen zu sein. 

 

Auch das Gefühl, dass es beim jetzigen Arbeitgeber an Möglichkeiten für die persönliche Weiterentwicklung mangelt, teilen viele Arbeitnehmer. Wer immer wieder ausgebremst wird, wenn es zum Beispiel darum geht, Projekte in anderen Fachbereichen zu übernehmen, fühlt sich irgendwann nutzlos. Schnell stellt sich dann ein Gefühl der Stagnation ein. 

Besonders häufig kommt eine solche „Job-Midlife-Crisis“ bei Menschen vor, die sich bereits sehr lange in einem Arbeitsverhältnis befinden. Wer bereits seit 20 Jahren bei demselben Arbeitgeber angestellt ist und schon jahrelang dieselben Aufgaben erledigt, stellt sich irgendwann fast zwangsläufig Fragen nach dem Sinn seiner Tätigkeit. Auch Arbeitnehmer, denen es an Karriereperspektiven oder finanziellen Anreizen fehlt, stellen sich folgende Sinnfragen:

 

– Will ich diesen Job auch noch für die nächsten 20 oder 30 Jahre machen?

– Wäre es mir möglich, nochmal neu anzufangen?

– Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Neuorientierung?

„Erst“ mit 40 zu erkennen, welche Interessen und Stärken man hat, ist also keine Schande.

Viele Menschen haben in ihren 20ern (oder noch früher) einen Beruf ergriffen, der als gesellschaftlich akzeptiert gilt und die Taschen füllt. 20 Jahre später liegen die Prioritäten häufig anders. „Erst“ mit 40 zu erkennen, welche Interessen und Stärken man hat, ist also keine Schande. Auch dir drängt sich immer häufiger das Gefühl auf, dass dein Arbeitsleben nicht mehr zu dir passt? Dann ist es an der Zeit, sich mit dir selbst, deinen jetzigen Wünschen und Visionen zu beschäftigen. Welche Tätigkeiten erfüllen dich, wo fühlst du dich gut aufgehoben? Was ist deine Vision und wie kannst du diese umsetzen? Nach welchen persönlichen Werten möchtest du arbeiten und leben? Und wie kannst du dies in Zukunft noch stärker tun? 

Dich beschäftigen solche Fragen im Alltag immer wieder? Dann ist es an der Zeit, ernsthaft über eine berufliche Veränderung nachzudenken. Dabei liegt es natürlich an dir, ob diese Veränderung mit einem Wechsel des Arbeitgebers oder in die Selbständigkeit, einer Umschulung in einem komplett neuen Arbeitsfeld oder einer Weiterbildung zu neuen Aufgabengebieten einhergeht.

Wie bei der beruflichen Neuorientierung mit 40 vorgehen?

Die STrategie zur beruflichen NeuorientierungEin so großes Projekt wie eine berufliche Veränderung wirkt erst mal wie ein Mammutprojekt. Damit du deinen Veränderungsprozess angstfrei angehen kannst, haben wir den folgenden 7-Schritte-Plan entwickelt. Dieser hilft dir loszulaufen. Zwar obliegt die Umsetzung immer noch dir – eine feste Marschroute macht aber vieles einfacher.

 

Schritt 1: Die Standortbestimmung: Wo stehe ich im Leben?

Ein beruflicher Neuanfang mit 40 Jahren kann vieles bedeuten. Zunächst solltest du analysieren, wo genau du stehst und warum du deine Situation verändern möchtest.

Nur wenn das Problem gut kennt, kann dafür Lösungen finden.

Nur wenn das Problem gut kennt, kann dafür Lösungen finden. Im nächsten Schritt stelle Überlegungen an wie deine berufliche Veränderung aussehen soll. Was in deinem Leben gefällt dir und was möchtest du verändern? Passt die ins Auge gefasste Weiterbildung oder Umschulung überhaupt mit deinen privaten Wünschen und Verpflichtungen zusammen? Muss es gleich ein kompletter Neuanfang in einem anderen Beruf oder neues Arbeits-Leben sein oder reichen auch kleine Veränderungen aus, um deine Zufriedenheit zu steigern? Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, sich durch entsprechende Weiterbildungskurse neue Aufgabenfelder und Verantwortlichkeiten im alten Job zu erschließen.

 

Schritt 2: Mache die berufliche Veränderung mit 40 zu deinem Projekt

Mit einer beruflichen Veränderung sind immer auch Unsicherheiten verbunden. Denn alles Unbekannte macht uns erst mal Angst. Das sollte dich aber nicht von deinem Vorhaben abhalten, sondern als Ansporn dienen, die Neuorientierung bestmöglich zu planen und vorzubereiten. Nur wenn du mit einer genauen Vorstellung in die Umsetzung gehst, weißt du, welche Schritte bis wann erfolgt sein müssen. Neben einem zeitlichen Rahmen ist auch das Abstecken finanzieller Grenzen hilfreich. Wie viel Zeit soll in den Neuanfang fließen? Zu welchem Zeitpunkt willst du wieder voll im Beruf stehen? Wie ist es in der Zwischenzeit um deine Finanzen bestellt? 

 

Schritt 3: Die Selbstreflexion: Was macht dich beruflich glücklich?

Bevor der berufliche Neuanfang umgesetzt werden kann, gilt es, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und sich über persönliche Stärken und Werte klar zu werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach deinen Leidenschaften: Wofür brennst du und was macht dir wirklich Spaß? Schließlich soll der Jobwechsel etwas zum Positiven verändern. Damit das gelingt, musst du dir erst einmal bewusst machen, worauf du im beruflichen Alltag Wert legst. 

 

Wenn du folgende Fragen so ehrlich wie möglich beantwortest, erhältst du einige wichtige Antworten, die dir beim beruflichen Neustart mit 40 weiterhelfen:

– Was macht mich beruflich glücklich?

– Was gefällt mir an meinem jetzigen Job? Was gefällt mir nicht?

– Wird mich mein jetziger Job auch noch in fünf Jahren begeistern? 

– Was sind meine Stärken? Welche davon will ich in Zukunft mehr nutzen?

– Hilft mir ein Jobwechsel, beruflich Erfüllung zu finden?

– Welche Risiken möchte ich dafür eingehen?

– Mit welchen Themen und Tätigkeiten möchte ich mich nach dem Neustart beschäftigen?

– Was müsste ich tun, um diese Ziele zu erreichen?

– Wie stelle ich mir mein neues berufliche Umfeld vor?

– Über welche privaten und beruflichen Erfahrungen verfüge ich?

– Bringe ich jobübergreifende Know-how mit? Wenn ja, welches?

 

Schritt 4: Das richtige Mindset für die berufliche Neuorientierung

Das richtige Mindset ähnelt einem Werkzeugkoffer, aus dem du dich bedienen kannst, um die optimale Richtung für deinen berufliche Neuanfang zu finden. Sehr wichtig ist zum Beispiel, dass du mit 40 keinesfalls in Passivität verfällst und deine berufliche Unzufriedenheit als gegeben hinnimmst. Stoppe dich zum Beispiel sofort, wenn du dich fragst, ob du mit 40 nicht schon zu alt für einen beruflichen Neuanfang bist. Mach dir bewusst, dass du in diesem Alter weniger als die Hälfte deines Berufslebens hinter dir hast. Hier ist noch jede Menge Zeit für Veränderung, die dir hilft, die verbleibenden zwei Jahrzehnte nach deinen individuellen Vorstellungen zu gestalten. 

 

Für den richtigen Mindset sorgst du, indem du optimistisch bleibst und Glauben in deinen Neuanfang fasst. Natürlich sind mentale Blockaden ganz normal. Diese sollten aber nicht dazu führen, dass du dich einfach mit der jetzigen Situation abfindest. 

Wenn du NICHTS AKTIV an deiner Situation veränderst, wo stehst du dann in 5, 10, 20 Jahren?

Eine gute Reflektionsfrage an der Stelle: Wenn du NICHTS AKTIV an deiner Situation veränderst, wo stehst du dann in 5, 10, 20 Jahren?

Mach dir stattdessen klar, dass es keine Option ist, für die nächsten 20 Jahre in einem Job zu arbeiten, der dich nicht glücklich macht und nehme das Steuerrad für deine berufliche Zukunftsgestaltung selbst in die Hand. 

 

Schritt 5: Definiere die Rahmenbedingungen – Finde deinen Traumjob

Wer den Job wechseln will, sollte zunächst sein berufliches Profil klären.

Je besser du dich kennst, weißt was du zu bieten hast und je klarer deine Vorstellung deines idealen Jobs, desto besser kannst du verhandeln und deine Wünsche äußern.

Je besser du dich kennst, weißt was du zu bieten hast und je klarer deine Vorstellung deines idealen Jobs, desto besser kannst du verhandeln und deine Wünsche äußern. Dafür ist es erst einmal wichtig deine persönlichen Stärken auszumachen und darüber nachzudenken, welche von ihnen du künftig mehr nutzen willst. Wenn du für dich festgelegt hast, was dir wichtig ist, kannst du mit der Suche nach Optionen beginnen. Dabei gilt: Es ist sinnvoller, nach zu dir passenden Stellen zu suchen statt sich ohne Plan auf alle verfügbaren Stellen zu bewerben. Bemühe dich also lieber um wenige Optionen, die tatsächlich deinem Profil entsprechen, als dein Ziel aus den Augen zu verlieren. So sind die Erfolgschancen auch höher!

 

Schritt 6: Entwickle dein Arbeits-Lebens-Modell

Versetze dich einmal kurz in die Lage wie bei wünsch dir was und fange an zu träumen: Wie sähe dein Traumjob aus wenn er nicht nur zum Geld verdienen dient?

Die moderne Arbeitswelt bietet so viel mehr als 9 to 5 Modelle im grauen Büroalltag.

Die moderne Arbeitswelt bietet so viel mehr als 9 to 5 Modelle im grauen Büroalltag. Teilzeit sowie Remote Arbeit sind mittlerweile weit verbreitet. Viele Midlifer wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten, um Berufliches und Privates besser miteinander vereinbaren zu können. Bevor du dich also auf konkrete Jobs bewirbst, solltest du dir darüber klar werden, welche Arbeitszeitmodelle für dich in Frage kommen. Möchtest du zum Beispiel einen gewissen Teil deiner Arbeitszeit im Homeoffice verbringen oder bestehst du auf eine Gleitzeitregelung? 

 

Bei der Suche nach Optionen ist es natürlich auch wichtig, realistisch zu bleiben. Eventuell musst du für den Traumjob bei einem bestimmten Arbeitgeber Kompromisse an gewissen Stellen eingehen. Lege deshalb frühzeitig für dich fest, zu welchen Eingeständnissen du bereit bist und zu welchen nicht. Eine Neuausrichtung geht immer mit eigenem Engagement einher – letztlich lohnt sich der Aufwand aber. 

 

Schritt 7: Entscheidung und Umsetzung der beruflichen Veränderung

Hast du deine Dos für die berufliche Neuorientierung mit 40 verinnerlicht und auch die Dont’s notiert? Dann steht dem Jobwechsel nichts mehr im Weg! Lass dich allerdings nicht davon abschrecken, wenn es etwas länger dauert, bis der Traumjob gefunden ist. Nutze dein Netzwerk und deine Social-Media-Kanäle, um Empfehlungen einzuholen und alte Kontakte wiederzubeleben. Lohnenswert kann es zum Beispiel, auf Xing und LinkedIn zu teilen, dass du auf Jobsuche bist und was genau du suchst.

 

Nicht immer bedeutet eine berufliche Neuorientierung jedoch die Suche nach einem neuen Job. Häufig steht zunächst einmal eine Umschulung oder Weiterbildung an. Mit dieser solltest du idealerweise beginnen, bevor du deinem jetzigen Arbeitgeber kündigst. Und auch im Falle eines direkten Jobwechsels ist es wichtig, erst dann zu kündigen, wenn der neue Arbeitsvertrag rechtskräftig ist. 

 

Die Midlife-Krise mit 40: Deine Möglichkeiten für einen berufliche Neuanfang

Berufliche Neuorientierung durch einen Jobwechsel mit 40

Ein Wechsel des Arbeitgebers in der Lebensmitte birgt zahlreiche Chancen.

Ein Wechsel des Arbeitgebers in der Lebensmitte birgt zahlreiche Chancen. So bekommst du einen Einblick in andere Perspektiven und Sichtweisen und entwickelst dich aus diesem Grund beruflich, aber auch persönlich weiter. Außerdem hast du die Chance, neue Kontakte zu knüpfen, „Vitamin B“ zu sammeln und auch dein fachliches Wissen up-to-date zu halten. Letztlich wirkt sich ein Jobwechsel – wenn er nicht zu häufig vorkommt und erklärbar ist – positiv auf den Lebenslauf aus.

 

Berufliche Neuorientierung durch Weiterbildung und Umschulung

Während eine Weiterbildung bereits vorhandenes berufliches Wissen vertieft beziehungsweise erweitert, zielt eine Umschulung auf eine komplette berufliche Neuorientierung ab. Beide Maßnahmen ermöglichen den Einstieg in eine neu erlernte Tätigkeit und befähigen dich dazu, entweder eine andere als deine bisherige Tätigkeit auszuüben oder aber in einem anderen Beruf zu arbeiten. 

 

Je nachdem, für welche Form der beruflichen Neuorientierung du dich entscheidest, dauern Umschulungen und Weiterbildungen zwischen ein und dreieinhalb Jahren. Bringst du relevante Erfahrungen und Kenntnisse mit, kann sich die Dauer unter Umständen verkürzen. 

 

Berufliche Neuorientierung durch Reduktion der Arbeitszeit

Du möchtest deine Work-Life-Balance verbessern und beruflich etwas zurückstecken? Als Arbeitnehmer hast du einen ge­setzlichen Anspruch auf Verringerung deiner Arbeitszeit, wenn du länger als sechs Monate angestellt bist und dein Arbeitgeber mehr als 15 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt. 

 

Berufliche Neuorientierung durch eine neue Berufsausbildung mit 40

Der Start in eine neue Berufsausbildung mit 40 ist zwar ungewöhnlich, aber durchaus nicht unmöglich. Ein besonderer Vorteil der älteren Auszubildenden ist ihre Motivation. Mit 40 weiß man in der Regel sehr viel genauer als mit 16, welche berufliche Richtung man einschlagen möchte und welche Stärken und Schwächen man mitbringt. Je nach den persönlichen Voraussetzungen kann eine erneute Berufsausbildung sogar gefördert werden, zum Beispiel durch einen Bildungsgutschein, eine Berufsausbildungsbeihilfe oder das Meister-Bafög.

 

Berufliche Neuorientierung durch ein neues Studium

Eine berufliche Neuorientierung durch ein Studium mit Anfang oder Mitte 40 ist in der modernen Arbeitswelt schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Wenn auch du mit dem Gedanken spielst, beruflich neue Wege zu gehen, bieten sich Präsenz-, aber auch Online-Studiengänge an verschiedenen Hochschulen oder Universitäten an. Durch ein Studium erwirbst du Bildungsabschlüsse und Zertifikate, die dir Zugang zu neuen Jobs und Branchen verschaffen.

 

Berufliche Neuorientierung durch die eigene Selbständigkeit

Viele Menschen träumen von einem eigenen Unternehmen und der Autonomie, die damit einhergeht. Du trägst dich schon seit längerem mit einer spannenden Idee für eine Gründung, hast dich bisher aber immer selbst ausgebremst? Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, ins selbstbestimmte Arbeiten zu starten. Folgende Vorteile hat die Gründung mit 40: Du verfügst nicht nur über mehr Lebens- und Berufserfahrung und Branchenwissen, sondern in der Regel auch über mehr Eigenkapital und eine gute Vernetzung. Liegt dir deine Gründungsidee am Herzen und ist dir berufliche Selbstverwirklichung wichtig, nimm deinen Mut zusammen und mach dich an die Planung! 



Erfolgreiche Beispiele von Aha Retreats um mit 40 nochmal neu anzufangen

Aha Retreats Testimonial KristinKristin’s Change Story: Von der Marketingleitung zum Feel-Good Manager

Vor dem Coaching war Kristin als Sales- und Marketingleitung in der Pharmaindustrie tätig. Nachdem ihr Unternehmen von einem US-Konzern übernommen wurde, fühlte sie sich jedoch kaum noch wertgeschätzt. 

Durch das Coaching von Aha Retreats konnte Kristin ihre Stärken herausarbeiten und entdeckte ganz neue Interessengebiete. Dank unseres Motivationscoachings und ausführlicher Stärken-Schwächen-Analysen hat Kristin gelernt, Ausschreibungen nach ihren eigenen Wünschen zu filtern. Beim Bewerbungsgespräch fiel es ihr leichter, selbstbewusst ihre Vorstellungen bezüglich Tätigkeiten und Gehalt zu äußern.

Nach dem Coaching machte Kristin neben ihrem Job eine Weiterbildung zum Feel-Good Manager in einer Online-Marketing-Agentur. Dort erhielt sie im Anschluss nicht nur eine Festanstellung, sondern auch die Möglichkeit, ihre berufliche Rolle aktiv mitzugestalten.

 

Tommies Change Story: Vom Consultant zum Kreativen nach 7 Jahren Komfortzone

Aha Retreats Testimonial TommyGanze sieben Jahre lang arbeitete Tommie in einem Bereich, der eigentlich nicht zu ihm passte. Grund war die Bequemlichkeit des sicheren Gehaltes am Ende des Monats. Durch das Coaching bei Aha Retreats wurde der Impuls verstärkt, seiner Unzufriedenheit auf den Grund zu gehen und etwas zu verändern. Raus aus der Komfortzone und rein in die ungewohnte Welt einer Gründung – Tommie traute sich und leitet heute mit seiner Frau seine eigene Kreativagentur. Sein Veränderungsprozess zeigt, dass der berufliche Neueinstieg nicht vom einen Tag auf den anderen passiert. Als Sidepreneur brachte er seine Selbstständigkeit lange mit seinem Angestelltendasein unter einen Hut – und konnte sich sein Unternehmen sowie die benötigten Kompetenzen Schritt für Schritt aufbauen. 

Weitere Veränderungsgeschichten gibt’s hier 

Du möchtest dein Leben mit 40 ändern? Die 10-Punkte Checkliste zur beruflichen Neuorientierung

7 Schritte Plan zur beruflichen NeuorientierungDie folgende Checkliste dient als Leitfaden auf dem Weg zur beruflichen Neuorientierung. Sie enthält wichtige Orientierungshilfen und Denkanstöße, die dir helfen, eine größere berufliche Veränderung zu reflektieren.

 

  1. Achte auf physische und psychische Alarmzeichen und suche nach den wirklichen Gründen für deine Unzufriedenheit.
  2. Strebe zuerst kleine (interne) Veränderungen an und versuche so, deine Lage zu verbessern. Dies kann zum Beispiel über neue Aufgaben gelingen, die dir mehr Freude machen oder Verringerung der Arbeitszeit für mehr Work-Life-Balance. 
  3. Setze dich mit dir und deinen Stärken, Interessen und Werten auseinander und leite demnach deine beruflichen und privaten Lebensziele ab.
  4. Analysiere, was dich deinen beruflichen Zielen näher bringt und plane kurz-, mittel- und langfristig die nötigen Schritte.
  5. Finde Wege, deine Ziele zu realisieren, statt Optionen voreilig auszuschließen. 
  6. Setze dich mit deinen Ängsten und Unsicherheiten auseinander und fasse Vertrauen in deine Fähigkeiten und deinen Erfolg.
  7. Erarbeite dir eine möglichst konkrete Vorstellung von deinem Traumjob und informiere dich über Voraussetzungen.
  8. Setze deinen Fokus auf deine Ziele.
  9. Sorge für einen finanziellen Puffer und suche dir mentale Unterstützer, zum Beispiel Freunde und Familie, Coaches oder Karriereberater.
  10. Setze Prioritäten, an die du dich hältst, und ziehe Konsequenzen.

 

Fazit und Zusammenfassung zur beruflichen Neuorientierung mit 40

Ein Jobwechsel mit 40 ist heute fast schon Normalität. Viele Arbeitnehmer denken gerade in der Lebensmitte über eine berufliche Neuorientierung nach. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, beispielsweise Langeweile oder Unzufriedenheit mit dem jetzigen Job, mangelnde Aufstiegschancen oder eine schlechte Work-Life-Balance. Bevor du den Schritt in die Veränderung wagst, bieten dir unsere Coachings die Chance, dir Tipps und Methoden einzuholen und mit anderen Wechselwilligen ins Gespräch zu kommen.

 

Starte deine berufliche Neuorientierung mit den Coaching Angeboten oder Workshops von Aha Retreats

Nachdem du deine Gedanken zur beruflichen Neuorientierung mit dir nahestehenden Personen besprochen hast, kann es hilfreich sein, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Häufig ist der Wunsch nach Veränderung nämlich sehr groß – es fehlt jedoch an Denkanstößen, um sich die richtigen Fragen zu stellen und einen Plan zu fassen.

 

Aha Retreats Online Coaching Programm

 

Selbstzweifel hindern dich daran, deinen Traum der beruflichen Selbstverwirklichung endlich umzusetzen? Du musst diesen Weg nicht alleine gehen! Unser professionelles Coaching Programm setzt genau hier an und unterstützt dich dabei, Unsicherheiten hinter dir zu lassen, deine Stärken zu erkennen und dein, für dich passendes, Arbeits-Leben zu gestalten. Wir führen dich Schritt für Schritt in die berufliche Neuorientierung und machen dich fit für die agile Arbeitswelt von morgen

 

Häufig gestellte Fragen zur beruflichen Neuorientierung mit 40 Jahren

Leben ändern mit 40 – ist das eine gute Idee?

Das kommt natürlich darauf an, wo du im Leben stehst und wohin du willst. Wenn schon länger Zweifel an der Sinnhaftigkeit deines Jobs an dir nagen oder du dich jeden Morgen unzufrieden an die Arbeit setzt, ist es definitiv sinnvoll über einen Wechsel nachzudenken. Sinnvoll ist auch, sich bewusst zu machen, dass mit 20 andere Prioritäten wichtig waren als mit 40.

 

Ich habe Angst vor der Veränderung, weil ich niemanden kenne, der in meinem Alter einen beruflichen Neustart gewagt hat. Wie kann ich das ändern?

Ideal für Menschen, in deren persönlichem Umfeld noch niemand mit 40 den Job gewechselt hat und die nicht wissen, wo sie ansetzen sollen, ist ein professionelles Coaching. Viele Teilnehmer beschreiben es als äußerst hilfreich, während der Sitzungen Theorie und Praxis anhand konkreter Beispiele zu verbinden. Ein Vorteil ist auch, dass viele Coaches Einblicke in ihre eigene Entwicklung geben und verschiedene Situationen anhand anschaulicher Praxisfälle verdeutlichen. 

 

Wie kann mir Aha Retreats bei der beruflichen Neuorientierung mit 40 helfen?

Viele Menschen sind der Meinung, sie hätten nicht, was es für ihren Traumjob braucht. Wir schaffen es garantiert relevante Stärken aus dir herauszukitzeln. Anhand anschaulicher Beispiele zeigen wir dir, wie anderen Menschen die berufliche Neuorientierung gelungen ist – und machen dir so Mut für deine persönliche Veränderung. Außerdem erfährst du, warum das Wälzen von Stellenanzeigen nur selten zielführend ist und was dich stattdessen zum beruflichen Glück führt. 

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