Gewohnheiten ändern: 4 Tipps um 2019 zu deinem Jahr zu machen

Gewohnheiten ändern: 4 Tipps um 2019 zu deinem Jahr zu machen

In dem Artikel widmen wir uns dem Thema Gewohnheiten & Routinen und wie wir schlechte Gewohnheiten ablegen können.

«Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten» – Jean Cocteau

Aus der Routine ausbrechen und den Neustart wagen

Die Macht der Gewohnheit kennt jeder von uns. Der Alltagstrott hält uns fest im Griff und wir neigen dazu, uns nicht immer wieder aufs Neue zu entscheiden, sondern bereits getroffene Entscheidungen zu wiederholen. Dies sogar dann, wenn sich die Rahmenbedingungen und Umstände geändert haben.[1] Grundsätzlich ist dies nichts Negatives. Gewohnheiten haben durchaus ihre Berechtigung und sind im Alltag oft sogar nützlich und nötig. Denken ist anstrengend und müssten wir uns jeden Morgen Gedanken darüber machen, ob und was wir nun frühstücken und welchen Weg wir zur Arbeit nehmen möchten, wäre unser Gehirn tagtäglich heillos überfordert. Routinen helfen dem Gehirn dabei Energie zu sparen und sind zudem Risiko minimierend. Rund 80 % von unseren Taten und Handlungen sind automatisiert. Routinen und Gewohnheiten sind also überlebenswichtige Mechanismen.[2]

Aber nebst den gesunden Routineentscheidungen gibt es eben auch die schlechten Angewohnheiten. Möchten wir in unserem Leben etwas entscheidend ändern, sei es im privaten oder beruflichen Bereich, kommen wir oft nicht darum herum, unsere alten Gewohnheiten abzulegen und uns Neue anzugewöhnen. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Sicherlich hat schon jeder mal vergeblich versucht seine Gewohnheiten zu ändern. Typisches Beispiel hierfür sind die altbekannten Neujahrsvorsätze, welche Mitte Januar bereits der Vergangenheit angehören.

Wie schaffen wir es also unsere Gewohnheiten abzulegen, unsere Ziele zu erreichen und damit 2019 zu unserem Jahr zu machen?

Die Schwierigkeit Gewohnheiten abzulegen

Eine Studie des University College in London konnte zeigen, dass ein Mensch durchschnittlich 66 Tage benötigt um seine Gewohnheiten zu ändern[3]. Allerdings variierte der individuelle Zeitraum der Probanden stark zwischen 18 Tagen und 254 (!) Tagen. Dieses Resultat zeigt auf, dass das Ablegen von Gewohnheiten keinesfalls eine leichte Übung ist, uns allen aber unterschiedlich einfach oder schwer fällt. Gerhard Roth, ein deutscher Hirnforscher ist sogar der Meinung, dass es kaum etwas Schwierigeres für das menschliche Gehirn gibt, als das Ablegen von Gewohnheiten.[4]

Bevor du dich überhaupt von deinen «schlechten» Gewohnheiten befreien kannst, muss du dir überlegen, welche genau dich daran hindern deine Ziele zu erreichen. Möchtest du dich beispielsweise beruflich weiterentwickeln, bewirbst dich aber nur auf Stellen, welche perfekt deinem Profil entsprechen und eigentlich gar keine wirkliche Weiterentwicklung sind? Gewohnheiten bestimmen nicht nur was du frühstückst oder welchen Weg du zur Arbeit wählst, sie bestimmen auch, wie du dich in Meetings verhältst, auf welche Jobs du dich bewirbst und wie du auf Vorgesetzte und im Vorstellungsgespräch wirkst.

Höre auf Dein Bauchgefühl

Werde dir bewusst, welche Ziele du verfolgen möchtest. Hör auf dein Bauchgefühl. Wie sieht dein Herzenswunsch aus? Was willst du unbedingt erreichen? Das hört sich alles einfacher an als getan. In einem zweiten Schritt darfst du über deine Stärken und Talente nachdenken. Erkenne deine Individualität und nutze diese für deine Zwecke. Schaffe dir ein klares Zielbild und überlege dir, wie du es erreichst. Du wirst schnell merken, dass du dir neue Gewohnheiten zulegen und alte ablegen musst um deine Ziele zu erreichen.

Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen aus Routinen auszubrechen.

Wie breche ich aus Routinen aus?

Ziele einfacher erreichen mit Hilfe von Meilensteinen

Gerade weil es so schwer ist aus der Routine auszubrechen, ist es wichtig, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Es hilft das grosse Endziel in kleine Zwischenziele, sogenannte Meilensteine, zu unterteilen. Die Motivationsforschung hat gezeigt, dass, je näher man seinem Ziel ist, desto grösser ist die Motivation dieses zu erreichen. Man spricht hier vom sogenannten Goal-Gradient-Effect[5].Ein Beispiel hierfür das wir alle kennen, sind Stempelkarten. Untersuchungen in einem Cafe haben gezeigt, dass die Kunden öfter und in kürzerer Zeit einen Kaffee kaufen, je näher sie dem Ziel, in diesem Fall einen Gratis-Kaffee nach 10 Stempeln, kommen[6]. Zwischenziele helfen also unsere Motivation nicht zu verlieren und so das grosse Endziel schneller und überhaupt zu erreichen.

Rasch beginnen hilft dabei das Ziel zu erreichen

72 Stunden. So viel Zeit bleibt uns, um mit einem neuen Vorhaben zu beginnen, ansonsten sinkt die Chance, dass wir das neu gesteckte Ziel ernsthaft verfolgen auf mickrige 1 Prozent. Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich naheliegend. Wer sich ein Ziel setzt und sofort beginnt darauf hinzuarbeiten überlistet einerseits den bösen inneren Schweinehund und andererseits zeugt dies von Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Der erste Schritt ist bekanntlich der Wichtigste. [7]

Gewohnheiten ablegen fällt uns in verändertem Kontext einfacher

Alle Gewohnheiten sind Reaktionen auf einen bestimmten Auslösereiz. Das kann beispielsweise der Blick auf die Zigarettenschachtel sein oder der unfreundliche Blick des Chefs, worauf zu Schokolade gegriffen wird. Wendy Wood, eine Psychologin von der University of Southern California konnte in vielen Experimenten aufzeigen, dass Menschen Situationen starr mit Handlungen verknüpfen. Dies macht deutlich, dass, wenn wir unser Verhalten ändern möchten, wir den Kontext ändern müssen. Wood konnte zeigen, dass neue Vorhaben viel leichter in die Tat umgesetzt wurden, wenn beispielsweise im Urlaub, also in einem anderen Kontext, damit begonnen wurden.[8]

Neue Gewohnheiten bilden hilft beim Erreichen der Ziele

Es ist deutlich einfacher neue Gewohnheiten zu etablieren, als alte abzulegen. Wie oben beschrieben hilft eine Veränderung des Kontexts dabei, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Genauso hilft ein veränderter Kontext dabei, sich neue anzugewöhnen. Durchforste die Jobbörsen das nächste Mal nicht von zu Hause aus, sondern beispielsweise aus einem schönen Café. Belohnungen helfen zusätzlich, sich an neue Gewohnheiten zu halten.[9] Hast du dich auf 5 neue und auch spannende Jobs beworben oder in Meetings 10 Mal etwas gesagt? Dann hast du dir eine Massage, ein feines Essen oder ein neues Business Outfit verdient.

Neue Wege gehen

Aus der Routine auszubrechen hört sich zwar einfach an, ist aber ein ganzes Stück Arbeit. Damit du 2019 deine Ziele besser und leichter erreichst, solltest du dir Meilensteine setzen und so dein Ziel in kleine Etappen unterteilen. Beginne innerhalb von 72 Std mit deinem neuen Vorhaben, so kannst du sicherstellen, dass die Chancen dein Ziel zu erreichen am höchsten sind. Wenn dich alte Gewohnheiten daran hindern dein Leben zu ändern, dann ist es einfach, dir Neue anzueignen, als Alte abzulegen. Kommst du nicht darum herum die alten abzulegen um deine Wünsche zu verfolgen, dann ändere den Kontext in welchem die Gewohnheiten auftreten, um diese dir leichter abzugewöhnen. Bevor du dein Leben aber komplett auf den Kopf stellst, möchte ich dir noch das Zitat von William Fauker mit auf den Weg geben: «Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.»

Quellenangabe;

[1] https://wpgs.de/fachtexte/motivation/die-macht-der-gewohnheit/

[2] https://www.sanitas.com/de/magazin/zusammenleben-heute/das-gehirn-liebt-gewohnheiten.html

[3] https://centrespringmd.com/docs/How%20Habits%20are%20Formed.pdf

[4] https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/tid-28974/kultur-und-leben-medien-so-besiegen-sie-schlechte-gewohnheiten-das-schwierigste-fuers-gehirn-gewohnheiten-ablegen_aid_897435.html

[5] https://www.tagblatt.ch/leben/wer-braucht-schon-ziele-ld.1045689

[6] https://medium.com/its-all-in-your-mind/the-psychology-behind-loyalty-cards-5e330e59d568

[7] https://karrierebibel.de/72-stunden-regel/

[8] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten/seite-3

[9] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten/seite-4

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Als Unternehmerin lernt man nie aus & es entstehen durch Ideen manchmal ganz neue Ideen. Genau das finde ich das Spannende daran.
Meine persönlichen 7 Learnings als Neugründerin habe ich in einem Video geteilt und hier schriftlich zusammengefasst. Es gibt bestimmt bald einen zweiten Teil 🙂

 

Learning Nr 1 – Augen auf bei der Wahl des Gründer Teams oder Co-Gründers

Es ist zweitranging welches Business Model Du hast oder welches Produkt Du verkaufst, solange die Kommunikation im Team nicht passt und jedes Teammitglied unterschiedliche Visionen hat.

Learning Nr 2 – Hab eine Vision für Dein Unternehmen.

Hinterfrage das WARUM des Unternehmens und sei Dir Deiner intrinsischen Motivation bewusst. Schreibe es auf oder male es auf – und schau immer wieder drauf. Die Vision wird Dich in schwierigen Phasen pushen und motivieren, oder gar vom aufgeben abhalten.

Learning Nr 3 – Habe einen Fokus & arbeite in Sprints

Die Ideen sprudeln, Möglichkeiten sind unendlich, es ist soo viel zu tun und somit können die Aufgaben schnell Überhand nehmen. Fokussiere Dich auf EINE Sache für gewisse Sprints, also Zeitabschnitte, und verfolge das in der Zeit zu 100 %.

Learning Nr 5 – Prototype! Teste schnell aus

Du weißt nicht ob Dein Produkt ankommt, noch welche Marketingkanäle funktionieren. Daher teste schnell, ohne lange zeitliche Ressource und grosses Budget. Du wirst dabei so viel lernen, was Du vorher nicht gedacht hättest. Implementiere das Gelernte und optimiere so fortlaufend.

Learning Nr 6 – Halte Deine To Do Listen realistisch

Ansonsten hast Du das Gefühl nichts geschafft zu haben und wirst frustriert. Die To Dos werden nie enden, daher ist wichtig wie Du damit umgehst und…die Reise geniesst.

Learning Nr 7 – Geniesse die Reise

Der Weg ist das Ziel. Schätze die kleinen Erfolge, wie z.B. ein positives Feedback . Wenn Du in windeseile ein Millionen-Unternehmen aufbaust, bist Du ja womöglich wieder gelangweilt. Das eigentliche Abenteuer ist doch der Aufbau.

Anders gefragt: Was bedeutet Erfolg für Dich? (Es hat nicht immer alles nur mit Geld zu tun!) Für mich: Mein tun hat einen Sinn, ich bin in meinem Element und ich möchte finanziell sorgenfrei sein um die Punkte zuvor in vollen Zügen geniessen zu können und nicht ständig das Thema Geld in den Vordergrund zu stellen.


Ich erhoffe mir, dass ganz viele ihre Ideen wenigstens mal antesten und eine wahre Chance geben! Glaub an Dich, wenn Du es nicht tust wieso sollten es andere? Wenn Du einen kleinen Tritt in den H… benötigst, Unterstützung beim Business Modellieren oder einfach eine externe Meinung – kontaktiere mich. Ich find es super spannend neue Ideen zu entwickeln und freue mich anderen dabei zu helfen etwas zu erschaffen und bewegen.

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Du weißt, dass du so viel mehr sein und tun könntest, bist dir aber nicht sicher was und wie du es erreichen kannst?

Die wahre Berufung zu finden ist oft nicht einfach. Der Weg zu einem Leben, das einen erfüllt, in dem man sich verwirklichen kann und lebendig fühlt, ist manchmal nicht offensichtlich. Es gibt aber Möglichkeiten, wie du aktiv an dir arbeiten kannst, um genau diese Erkenntnis zu erlangen.

Du kannst von heute auf morgen ganz aus deinem bestehenden Leben aussteigen, deinen Job aufgegeben und alles hinter dir lassen, oder du kannst dich innerhalb deines derzeitigen Lebensstils auf deine Reise begeben. So kannst du ganz in Ruhe und ohne Druck verschiedene Möglichkeiten zu einem erfüllten Leben planen und ausprobieren.

Wir möchten dir hier verschiedenen Schritte auf dem Weg zu deiner wahren Berufung zeigen.

Sei du selbst

Versuche ganz du selbst zu sein und nicht so wie dich deine Umwelt haben möchte. Nur wenn du weißt, wer du bist, kannst du auch erkennen, was dich glücklich macht und wofür du brennst. Nimm dir Zeit dafür und sei kreativ.

Achte darauf in welchen Situationen du, du selbst bist, ohne dich zu verbiegen und es anderen Recht zu machen,nur dann bist du wirklich frei von äußeren Einflüssen und offen für deinen eigenen Weg.

Analysiere deine Träume und achte auf Zeichen

Unser Unterbewusstsein gibt uns eine Richtung vor, wir müssen nur lernen darauf zu hören. Achte verstärkt auf Dinge, die in deinem Leben passieren, frage dich, warum du dich von bestimmten Menschen angezogen fühlst oder immer wieder an bestimmte Orte zurückkommst.

Versuche dich an deine Träume zu erinnern und schreibe sie in Stichworten direkt am nächsten Morgen auf. Mache eine Liste der Menschen in deinem Leben, die dir ein positives Gefühl vermitteln und von Orten, die dich magisch anziehen.

Überlege dir, was du früher gemocht und gerne getan hast

In frühen Kindheitstagen, als wir noch frei in unseren Gedanken und frei von gesellschaftlichen Zwängen waren, haben wir hauptsächlich das getan wofür wir die notwendigen Fähigkeiten mitbrachten und was uns letztendlich auch glücklich machte.

Unsere wahre Berufung hat oft mit unseren Stärken und Dingen zu tun die uns als Kind interessiert haben, was wir gerne gespielt haben und in welche Rollen wir geschlüpft sind.

Erinnere dich, was du gerne getan hast und wofür du dich begeistern konntest.

Achte auf das, was sich gut anfühlt

Auch als Erwachsener gibt es Dinge die wir gerne machen und Tätigkeiten die wir eher auf die lange Bank schieben. Mache dir Gedanken über deine Stärken und achte darauf bei welchen Aktivitäten du dich wohlfühlst, was geht dir leicht von der Hand, auf was freust du dich.

Telefonierst du gerne und hast du gerne Kontakt zu Mitmenschen oder bist du lieber allein und meisterst dein Leben als Einzelkämpfer. Fühlst du dich wohl im Umgang mit Kindern, vergleichst du gerne die Preise im Supermarkt oder bist du immer up to date was die aktuelle Mode angeht.

Achte auf die Momente, in denen du glücklich bist und frage dich, warum das so ist, was machst du, mit wem bist du zusammen und in welcher Weise kannst du dich in diesen Augenblicken entfalten.

All diese Erkenntnisse helfen dir deinen Weg zu finden.

Lass dich nicht ablenken

Äußere Einflüsse, wie Fernsehen, Werbung aber auch übermäßiger Alkoholkonsum beeinflussen dein Unterbewusstsein und verändern deine Sicht auf die für dich wichtigen Dinge im Leben.

Vermeide diese Ablenkungen und triff die bewusste Entscheidung für Stille und Ruhe um nachzudenken. Führe ein Tagebuch und halte darin deine Gedanken und Ideen fest. Führe einen Dialog mit dir selbst, um neue Wege für dich zu öffnen.

Überlege was deinen Bedürfnissen und Werten entspricht und was wirklich wichtig für dich ist.

Folge nicht den Träumen anderer

Wenn du das Gefühl hast, du tust etwas nur, um andere zufriedenzustellen, ist es an der Zeit, etwas zu ändern, denn das Zurückstellen deiner eigenen Träume wird dich auf Dauer unglücklich machen.

Lass dich inspirieren und gehe einen Teil des Weges mit anderen gemeinsam, doch achte darauf zum richtigen Zeitpunkt den gemeinsamen Weg zu verlassen und dich in deine eigene Richtung weiter zu bewegen.

Ändere deine tägliche Routine

Finde einen Weg, um dich täglich mit etwas zu beschäftigen, dass dich weiterbringt. Gehe raus in die Natur, finde Gleichgesinnte oder versuche dich an einfacher Meditation. Die festgefahrene tägliche Routine zu ändern und etwas Zeit für sich selbst zu gewinnen, bringt einen Perspektivenwechsel und kann Wunder wirken.

Probiere dich aus

Wenn du eine Idee hast, welche Tätigkeit im Leben dich erfüllen könnte, versuche es. Nur passiv darüber nachzudenken “was wäre wenn”, wird dich auf die Dauer nicht weiterbringen. Werde aktiv, nur wenn du es ausprobierst, wirst du wissen, ob es auch das richtige für dich ist.

Wenn du gerne Bisons züchten möchtest, heißt es nicht, dass du dir gleich Land und Tiere kaufen sollst. Es reicht, wenn du einen Schnuppertag auf einer Farm machst, um herauszufinden, ob es so ist, wie du es dir vorstellst.

Versuche deine Fähigkeiten und Stärken mit den Dingen zu verbinden, die dich glücklich machen. Finde dein Element, deinen Sinn des Lebens und probiere es im realen Leben aus.

Lass dich nicht vom Geld leiten

Natürlich müssen wir alle arbeiten um leben zu können. Doch lass dich nicht von einem dicken Gehaltsscheck dazu verleiten, einen Job zu machen, der dich auf Dauer nicht ausfüllt, denn Geld alleine macht nicht glücklich.

Auch mit Tätigkeiten, die du gerne machst, kann man Geld verdienen. Arbeite daran deine Ideen zu entwickeln und diese voranzutreiben, lasse den Verdienst nicht zu einem Hindernis für deine Träume werden. Nutze vielmehr deine Stärken, Kompetenzen und Interessen dazu, um Geld zu verdienen.

Sei geduldig

Versuche nichts zu erzwingen. Der Weg zur wahren Berufung ist sehr individuell und dauert bei manchen Menschen länger als bei anderen. Sieh es als Teil deiner Reise an, denn schon der Weg kann das eigentliche Ziel bedeuten. Sei achtsam zu dir selbst und zu deiner Umwelt, es wird dir helfen eine andere Denkweise und ein neues Bild von dir selbst zu erhalten.

Du wirst deine Berufung finden, wenn es an der Zeit ist. Höre auf dein Herz, nur wenn es sich gut anfühlt, wird es auf Dauer die richtige Entscheidung sein.

Wenn Du nicht weiterkommst auf dem Weg zu Deinem Traumjob melde Dich bei uns. Genau dafür haben wir das Coaching Programm entwickelt.

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Veränderungen im Leben – Was mit uns passiert, wenn etwas passiert

Veränderungen im Leben – Was mit uns passiert, wenn etwas passiert

Schon in unserem Leitfaden „Sieben Schritte zur beruflichen Veränderung“ hatten wir das Thema des internen Veränderungsprozesses angekratzt und festgestellt, dass wir Menschen häufig nichts verändern, obwohl es dringend notwendig wäre. Im Folgenden erfahrt ihr, warum wir aus Angst und Zweifel in unserer Komfortzone bleiben wollen, obwohl es keine Komfortzone mehr ist.

„Ich hab Angst!“ – Wie uns unser Gehirn von beruflicher Neuorientierung abhalten kann

 

Unser Gehirn – das mächtigste Organ bestehend aus einem Geflecht aus Milliarden Nervenzellen, der Regulator unseres gesamten Körpers, Kontrolleur unserer (un-)bewussten Tätigkeiten:
regelt alles, lässt uns atmen, sagt uns wann wir Hunger haben und in wen wir uns verlieben. Es warnt uns auch vor Gefahren und versetzt uns in eine Art Abwehrhaltung.

Jede Veränderung einer Situation (z.B. ein plötzlicher Wetterumschwung, große Dürre, etc.) bedeutete für den Urzeitmensch Lebensgefahr. Das Gehirn versetzte den Menschen in Angst und Schock. Zusätzliche Ausschüttung von Adrenalin sorgte für einen zusätzlichen Energieschub, um diese Veränderung zu meistern (Koch, Change Leadership, 2015).

Evolutionstechnisch sehr sinnvoll: ohne dieses integrierte Alarmsystem, hätte der (Urzeit)Mensch die Fähigkeit Probleme zu lösen nicht entwickelt und damals nicht überlebt.

Veränderungen zulassen ist die Devise!

Und da sind wir heute. Wir Menschen der Neuzeit. Unser Alarmsystem noch immer intus, es klingelt noch fröhlich weiter. Nur, dass heute Veränderungen nicht gleich das Leben gefährden. Sie erfordern lediglich Lernprozesse durch Verknüpfung neuer Nervenbahnen um neuartige Probleme lösen zu können. Viel zu anstrengend. Im Grunde hat unser Hirn einfach keinen Bock auf sowas.
Ist es also dieser Urinstinkt, der uns heute daran hindert, Veränderungen sowie das Lernen anzunehmen. Und das, obwohl unsere Work-Life-Balance hinten und vorne nicht passt oder unsere derzeitige Situation nicht erfüllend ist?
Angst vor bestimmten Dingen lässt sich niemals gänzlich ausschalten und das ist auch richtig so. Jedoch sollten wir lernen, uns auf Neues einzulassen, was uns letztlich sogar gut tut.

Fragen zur Selbstreflexion – Brauchst du überhaupt Veränderung?

– Bist du glücklich mit deinem aktuellen Leben?
– Warum stehst du morgens auf? Und stehst du gern dafür auf?
– Warum machst du das was du machst?
– Macht dir deine Arbeit Spaß?
– Macht sie in deinen Augen Sinn?
– Würdest du etwas verändern wollen?
– Fühlst du dich schon länger über- oder unterfordert in der Arbeit?

Die Ängste der „Neuzeit“

Die Ängste, die wir in Bezug auf Veränderungen haben, unterscheiden sich zu denen des obig beschriebenen Urzeitmenschen, es geht nicht mehr um Leben oder Tod.
Im Kontext beruflicher Veränderung spielt besonders die Angst um die Existenz, das Scheitern, den Misserfolg, vor falschen Entscheidungen und gravierenden Konsequenzen eine große Rolle. Zu groß erscheint manchen der Schritt aus dem „normalen“ und „sicheren“ System, egal wie unglücklich man damit ist. Die Angst vor dem Unbekannten lässt uns in unserer ungenügsamen Jetzt-Situation ausharren – wenngleich die Chance einer Verbesserung der Situation sogar bei 100% liegen könnte. Auch die Angst, die Altersvorsorge zu gefährden und sein Rentenalter am Existenzminimum zu verbringen ist ein Thema.

Ist es besonders das Geld, welches hohen Einfluss auf solche Entscheidungen ausübt?

Passend dazu war erst kürzlich ein Post einer Facebook Userin im Netzwerk der Digitalen Nomaden zu lesen. Sie spricht davon, dass sie eine Veränderung anstrebt, aber nicht weiß in welche Richtung das gehen soll. Ideen hat sie keine und es würde extrem viel Energie kosten, dass sie letztlich doch wieder in die verhasste Arbeit geht. Des Geldes wegen.

Fragen zur Selbstreflexion (Im Hinblick auf berufliche Veränderung):

– Was hält dich davon ab, deinen Job zu kündigen und was Eigenes auf die Beine zu stellen?
– Wie groß ist deine Angst vor beruflichen Veränderungen auf einer Skala von 1 – 10?
– Was sind deine größten Bedenken und wie viele sind es?
– Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Befürchtungen wahr werden?
– Könntest du etwas tun, dem worst-case Szenario entgegen zu wirken?
– Was tust du, wenn die Zustände tatsächlich eintreten?

Seine Berufung finden geht

Dass die Angstzustände nicht bei jedem gleich ausgeprägt sind, zeigt widerum das Beispiel eines jungen Unternehmensgründers: als Minderjähriger gründete er noch vor seinem Abitur ein Unternehmen im Bereich Social Media Marketing, welches von Jahr zu Jahr gedeiht wie die Pflanzen meiner Mutter. Wie er darauf gekommen sei, frage ich ihn, ob er nicht Angst davor gehabt hätte ohne Ausbildung und noch vor Schulabschluss ein Unternehmen zu gründen. Nein, sagt er, er sei da einfach reingerutscht und er würde lieben was er tut. Er arbeite sehr viel und lang, es fühle sich aber so an, als hätte er sein Hobby zum Beruf gemacht. Er weiß, warum er morgens aufsteht und hat seine Berufung gefunden, indem er einfach gemacht hat.
Der junge Mann erscheint so unbeschwert, seine scheinbar angstlose „Just do it“ Mentalität sprüht förmlich.

Vergleicht man die Facebook Userin mit dem Jungunternehmer Fälle, ist der Anschein groß, dass die Angst ausschlaggebend für die Größe der Blockade ist.

Wie man Ängste vor beruflichen Veränderungen überwinden kann

Einen recht interessanten Ansatz zum menschlichen Verhalten des Menschen bei anstehenden Veränderungen liefert der Wissenschaftler John P. Kotter: Eigentlich findet sein 7-stufiges Modell im unternehmerischen Personalmanagement Anwendung, genauer im Change Management. Führungskräfte sollen anhand des Modells begreifen, wie ihr Personal mit Veränderungen umgeht und wie sie mit diesen Erkenntnissen den Wandel vorantreiben können. (Digitaler Mittelstand, 2018)

Warum dieses Modell nicht selbst zu Nutze machen, die Prozesse verstehen und damit seine eigene berufliche Veränderung vorantreiben? Wir haben dieses Konzept unter die Lupe genommen und für alle diejenigen umgemodelt, die sich mit Veränderungen schwertun.
Jede Phase beinhaltet typische Charakteristiken und Herausforderungen die man erfolgreicher meistert, wenn man weiß, wie man zugrunde liegende Angst bekämpfen kann.

Das 7-Phasen Modell von John P. Kotter

7-Phasen der Veränderung nach John P. Kotter (eigene Darstellung)

Phase 1 – Schock und Angst

Phase 1 behandelt die bereits beschriebene Reaktion unseres Gehirns: Schock und Angst. Wir erstarren und sind skeptisch. Die Phase wird individuell schnell durchlaufen, es kommt auf die Persönlichkeit und den Stand der Fähigkeiten an. Besonders wichtig ist die Erkenntnis, was passiert, wenn man die Veränderung blockiert und einfach so weitermacht wie bisher.

Phase 2 – Bewusstsein über aktuelle Situation

Phase 2 beinhaltet die kategorische Ablehnung der Veränderung.
„Kann ich nicht.“, „Schaff ich nicht.“, „Viel zu riskant.“, „Funktioniert doch eh nicht.“ Das sind die Hauptargumente.
Wenn man es nicht schafft, diese Phase zu überwinden, bestätigt man Kotters eigens empirisch belegte Tatsache, dass 70% der Veränderungsprozesse spätestens in dieser Phase abbrechen.
Mit dem Bewusstsein, dass eine Veränderung Sinn macht und notwendig ist, ist ein Sprung in die nächsten Phasen zu schaffen.
Führungskräften wird geraten, in dieser Phase besonders offen und ehrlich zu kommunizieren. Genau so ungeschönt und realistisch sollte man bei der Selbstreflexion auch sein. Das stärkt die Akzeptanz der Veränderung.

Fragen zur Selbstreflexion:
– Welche negativen Konsequenzen kannst du mit der Veränderung vermeiden?
– Welche positiven Konsequenzen kannst du mit der Veränderung erreichen?
– Welche Veränderungen in der Vergangenheit hatten einen positiven Effekt auf das heute?
– Tut dir die aktuelle Situation gut oder schadet sie dir?

Phase 3 – Lösungswege suchen

In Phase 3 setzt schließlich die Einsicht ein, die Veränderung anzunehmen. Das sachliche Bewusstsein WARUM sie notwendig ist, ist jetzt vollkommen da. Dennoch dominiert das große ABER.
„Eine Veränderung macht Sinn, ok. ABER, wie soll ich das jetzt machen?“
Das ABER steht für zahlreiche Gründe und Sorgen. Sie zu notieren und einen konkreten Lösungsansatz zu erarbeiten, können diese beseitigen. Bei Betrachtung einer bevorstehenden Situation, sollten man immer versuchen, sie auch aus anderen Perspektiven zu sehen.

Fragen zur Selbstreflexion:
– Welche Gründe sprechen deiner Meinung nach gegen die Veränderung?
– Was ist der Auslöser für dein Bedenken?
– Wie kannst du die Gründe neutralisieren?

Phase 4 – Akzeptanz auf emotionaler Ebene

Phase 4 bildet die letztliche Akzeptanz auch auf emotionaler Ebene. Es wird einem bewusst, dass man die Veränderung nur durch Anpassung der eigenen Verhaltensweisen schaffen wird. Und dass man dafür mehr Wissen braucht. Perfekter Nährboden für neu keimende Zweifel: Angst, Sorge, Unsicherheit und Überforderung (Koch, Change Leadership, 2015).
Gezieltes Feedback suchen ist die Devise! Es gibt zahlreiche Personen im privaten oder auch fremden Umfeld, die sich auf dem Terrain der „Neuanfänger“ schon auskennen und eine ehrliche Meinung und Ratschläge geben können. Auch fachlich! So gelangt man neben Selbstreflexion an ein externes Bild der eigenen Fähigkeiten. Man erkennt leichter wo man steht und was noch fehlt.

Aha Retreats Tipp: Unser 12 Wochen „Design your Life“ Coaching-Programm stärkt dich dabei, dein Bewusstsein über deine Kompetenzen und Stärken zu schärfen, Ängste zu bekämpfen und die Schlüsselphase 4 zu knacken!

Ab hier ist man über den Berg und es geht alles ganz schnell.

Fragen zur Selbstreflexion:
– Weißt du, wie du dich an die neue Situation anpassen kannst?
– Hast du alle Fähigkeiten dafür?
– Welche Fähigkeiten müsstest du weiter ausbauen / neu erlernen?
– Welche Maßnahmen sind deiner Meinung nach zu ergreifen?

Phase 5 – Trial & Error

in der folgenden Phase 5 geht es ans Eingemachte: Trial & Error. Erste Ergebnisse zeigen sich: Rückschläge müssen eingesteckt werden, aber auch Erfolge. Und genau die lassen den Mut weiter-wachsen und fördern das weitere Tun. Die Abbruchgefahr ist hier immer noch sehr groß. Besonders wenn Misserfolge dominieren, motiviert das eher zum hinschmeissen.

Phase 6 – Veränderung als etwas Positives sehen

Wer es in die Phase 6 schafft, freundet sich mit der Veränderung immer mehr an. Man lernt, seine Kompetenzen weiter zu formen und wird immer sicherer in seinem Tun.

Phase 7 – Veränderte Situation wird zur neuen Komfortzone

Den Abschluss bildet Phase 7: die Veränderung ist gänzlich akzeptiert, es kehrt nach der Aufregung der letzten Phasen endlich wieder etwas Ruhe ein. Man ist zurück in einem Alltag, nur eben besser als vorher. Genau da wollen wir hin! Auf Basis der erreichten Ziele lassen sich nun weitere Ideen und Ziele formulieren.

Frage zur Selbstreflexion:
– In welcher Phase findest DU dich wieder?

Phase 8: Mehr Optimismus gegenüber weiteren Veränderungen

Kotter beschreibt in Bezug auf Führung von Mitarbeitern im Wandel noch sogar noch eine Phase 8, die den vollzogenen Wandel besiegeln soll (Digitaler Mittelstand, 2018): Demnach soll die erfolgreiche Veränderung in die Unternehmenskultur manifestiert werden.
Diese Phase hat nichts mehr mit der eben vollzogenen Veränderung zu tun, sondern mit der Übernahme einer optimistischeren Einstellung: Wer einmal gesehen hat, dass sich neue Situationen positiv auswirken können, wird vor den nächsten Schritten schon weniger Ängste haben!

Fazit:
Ängste vor Neuem zu haben ist natürlich. Sie können uns aber blockieren, auch wenn wir uns beruflich verändern möchten.

Wir sollten lernen
– uns auf Veränderungen mit seinen Hochs und Tiefs einzulassen,
– uns ganz bewusst mit unseren Ängsten auseinander zu setzen,
– uns die Zeit dabei geben, die eine Veränderung braucht. Nicht zu früh aufgeben und standhaft bleiben.

Literaturverzeichnis:
Digitaler Mittelstand. (2018). Digitaler Mittelstand.
Von Change Management: 8 Phasen nach John P. Kotter: https://digitaler-mittelstand.de/business/ratgeber/change-management-8-phasen-nach-john-p-kotter-7090
Koch, R. (2015). Change Leadership. Von Warum wir keine Veränderungen mögen: https://change-leadership.org/warum-wir-keine-veraenderungen-moegen/
Koch, R. (2015). Change Leadership. Von Phase IV der individuellen Veränderung: Akzeptanz – mit welchen drei Maßnahmen unterstütze ich meine Mitarbeiter im Wandel?: https://change-leadership.org/phase-iv-der-individuellen-veraenderung-akzeptanz-mit-welchen-drei-massnahmen-unterstuetze-ich-meine-mitarbeiter-im-wandel/ 

 

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Nun sitz ich hier am Flughafen auf’m Weg nach Kapstadt und reflektiere mein Jahr.

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2018 sollte das Jahr des Abenteuers werden, hab ich mir 2017 gesagt. Und genau so war es – buchstäblich.

Seit Januar freigestellt von meinem Marketing Manager Job, mit einer vagen Business Idee in peto, folgte ich einfach meiner Intuition dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist und ich ready bin für eine riesige Veränderung. Veränderungen stand ich schon immer offen gegenüber – aber dieses Jahr hat das Abenteuer-Peak erreicht.

Ich ging also all-in. Ohne Business Plan und ohne doppelten Boden ließ ich die sichere Corporate world hinter mir. Mit zwei Projektpartnern starteten wir damals von Grund auf die Idee einer Hütten-Retreat Serie für Menschen mit dem Wunsch nach Veränderung.

Zum Cut zum vorherigen Leben habe ich erst mal einige Wochen in Gran Canaria in einem Coliving und Coworking, einer „workation“, verbracht. In der Hoffnung dort DIE Inspiration zu finden und in Windeseile alles über das Unternehmertum zu lernen. In Wirklichkeit wusste ich an den meisten Tagen gar nicht was ich nun 8 Stunden lang in meinen Laptop tippen und ich Sinnvolles an dem Tag tun soll. Wie soll nur aus einer Idee ein ganzes Business entstehen?

Es ging, step-by-step. Aber mit sehr vielen Stolpersteinen, nein eigentlich Stolperfelsen. Die hören im Entrepreneurlife nie auf, aber man lernt damit umzugehen.

Bereits im Januar stieg der erste Business Partner aus – unser Life Coach. Im Mai dann die Dritte im Bunde. Im März stieß Steffi dazu und im Mai haben wir den ersten „Design your Life“ Workshop mit 12 Teilnehmern in einer Berghütte in Österreich durchgeführt.

Am Sonntag Abend auf der Hütte hatte ich den ersten nervoes break down. Während des Feedbacks der Teilnehmer wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst was wir auf die Beine gestellt hatten. Vor lauter machen & tun hab ich den Fortschritt gar nicht bemerkt. Wir haben tatsächlich 12 Menschen zu einem Umdenken, zum mutig handeln – also zu einem besseren Leben verholfen. Das war unbeschreiblich.

Die Zeit als Neugründerin

Im November folgte die offizielle Gründung von Aha Retreats und für mich somit die Abmeldung vom „sicheren“ System.

Existenzängste überkamen mich. Ein Gefühl das ich bisher nicht kannte. Kein Deutscher kennt das, denn wir leben in unserer safen bubble ohne es wirklich zu schätzen. Es fühlt sich an wie Panikattacken und burn-out (glaub ich) in einem.

Seit einigen Wochen ist jede Woche eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Ich bin manchmal so erschöpft dass ich mich schwer tue aufzustehen – und zugleich so voller Elan, Tatendrang, Energie, Ideen und Motivation sodass ich 24/7 arbeiten wollen wuerde. Es ist alles noch so neu. Ich musste schnell lernen eine Balance zu finden. Zeitmanagement und die eigene Gesundheit spielen eine wichtige Rolle. Und Geld vs eigene Energie wurde ein presentes Thema, über das ich viel nachdenke. Ich seh jetzt einiges anders.

Ich habe in den letzten Monaten so viel gelernt, wie in Jahren nicht. Die Möglichkeit zu lernen und mich zu entfalten hat mir lange gefehlt. Genau da bin ich in meinem Element.

Und das ist leider ein großes Defizit in vielen Firmen, was zu einer allgemeinen Unzufriedenheit führt.

2019 – Das Jahr des Wachstums

Nächstes Jahr ernenne ich das Jahr des Wachstums. Wachstum fuer mich, fuer unser start-up und die Menschen, die wir mit unserem Programm erreichen wollen.

Mein Wunsch ist es, vielen Menschen zu helfen ihr Element zu finden, und dazu zu inspirieren ihren Traum zu leben und in ihren Stärken zu arbeiten. Unabhängig wo sie herkommen und hinwollen.

Ich glaube der Sinn unseres Daseins ist, uns fortlaufend zu entwickeln und die Welt zu einem besseren Ort zu machen: sei es durch die beste Erziehung die wir unseren Kindern mitgeben können oder sei es durch unsere Arbeit, die wie fuer diese Welt und unsere Mitmenschen tun.

Mein Schlusswort im Jahr 2018:

Anstatt Dir irgendwelche Vorsätze vorzunehmen, die im Februar schon wieder vergessen sind, lebe lieber nach dem Motto:

„Find your PURPOSE, find your WHY“ – gerne helf ich dir dabei!

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Dein Coaching zur beruflichen Neuorientierung!

Dein Coaching zur beruflichen Neuorientierung!

Das Aha Retreats Coaching zur beruflichen Neuorientierung

Dein Job fühlt sich nicht mehr richtig an und du bist bereit, dich beruflich zu verändern? Hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst und wie dein nächster Schritt aussehen soll? Der gleiche Job nur in einem anderen Bereich? Ein ganz anderer Job? Oder sogar vom Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit wechseln?

Bei unserem Coaching erarbeiten wir einen Weg zu einem erfüllenden Arbeits-Leben, welches zu dir passt. Wir unterstützen dich dabei, deine eigenen kreativen Lösungen zu entwickeln und damit etwas zu verändern.

Unser Coaching wird dich inspirieren, deine Denkweise verändern und du wirst alternative Perspektiven und Möglichkeiten finden. Dabei arbeiten wir lösungsorientiert und begleiten dich Schritt für Schritt bei deinem Wandel, um dorthin zu kommen, wo du hinmöchtest. All das trägt dazu bei, deine Motivation zu stärken und dir ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Zugleich fördert es deine Umsetzungskompetenz und hilft dir dein Selbstmanagement zu aktivieren.

 

Bore Out – Wenn der Job  nicht mehr glücklich macht

Bereits in jungen Jahren müssen wir uns für einen Beruf entscheiden, der wahrscheinlich unser ganzes Leben prägen wird. Zu diesem Zeitpunkt wurden jedoch unseren individuellen Talenten oder Interessensgebieten wenig Beachtung geschenkt, geschweige denn gefördert. Demnach kann es sein, dass wir einen Karriereweg einschlagen, der gar nicht unserem Element entspricht. Statistiken zeigen, dass Menschen, die sich täglich auf ihre Stärken konzentrieren, sich mit einer sechsmal höheren Wahrscheinlichkeit für ihre Arbeit engagieren und mehr als dreimal so oft eine ausgezeichnete allgemeine Lebensqualität angeben.

Meist werden wir durch unser Umfeld und äußeren Umstände in eine Ausbildung gedrängt, die uns keinen Spaß macht und wir einfach nicht in unserem Element sind.

Nach der Ausbildung folgen wir dem vorgegebenen Karriereweg linear weiter und versuchen fachlich voran zu kommen. Erst später erkennen wir, dass wir unsere individuellen Potenziale gar nicht ausschöpfen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir innerlich kündigen ist sehr hoch.

Wir entwickeln uns stetig weiter und erweitern unsere Kompetenzen, doch die Anforderungen im Beruf stagnieren. Nach einigen Jahren bietet der Job keine Herausforderung mehr und wir sind gelangweilt.

Jeden Morgen stehen wir auf, machen uns fertig für die Arbeit und verbringen den ganzen Tag mit einer Tätigkeit die nicht mehr unseren gegenwärtigen Interessen entspricht. Wir haben zwar viel erreicht und sind dennoch unglücklich.

Kommen Dir folgende Begründungen bekannt vor?

  • „Es ist doch ein gut bezahlter Job, auch wenn er keinen Spaß macht.“
  • „Die Arbeitsstelle ist gleich nebenan, da habe ich es nicht weit.“
  • „Es ist ein sicherer Arbeitsplatz, so einen finde ich nie wieder.“
  • „Ich kann sonst nichts anderes machen.“
  • „Jetzt bin ich schon zu alt für einen Berufswechsel.“

Wir haben gelernt, uns damit abzufinden.

Aus Angst vor einer Verschlechterung der jetzigen Situation scheuen viele die Veränderung. Halten wir doch lieber an Altbewährtem fest. Dabei ist es möglich, auch im Berufsalltag glücklich und zufrieden zu sein.

 

Berufliche Neuorientierung mit 35?

Viele Menschen zwischen dreißig und vierzig haben im Beruf das erreicht, was sie sich früher vorgenommen haben. Womöglich haben sie ihren (vermeintlichen) Traumjob. Doch mit den Jahren verändern sie sich und somit auch die Bedürfnisse.

Mit Anfang 20 ist es schwer, für den Rest des Lebens zu entscheiden. Mit 35 Jahren kennt man sich schon besser und hat bereits einiges ausprobiert. Dadurch wird einem bewusst, dass der Job oder der berufliche Weg, den man in jungen Jahren eingeschlagen hat nun nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen und Werten entspricht.

Ein Fulltime-Job, bei dem man nur unterwegs ist, ist mit einem Kinderwunsch oft nicht kompatibel. Manche sehnen sich aber auch nach mehr Flexibilität und Selbstverwirklichung und überlegen in die Selbstständigkeit zu wechseln. 

Die Crux ist: In diesem Alter steigt bei vielen die Unzufriedenheit im Job und gleichzeitig fällt einem die Möglichkeit, eine berufliche Veränderung einzuschlagen nach all den Jahren der Komfortzone schwerer. Je älter wir werden, umso mehr wird uns bewusst, dass wir nicht ewig Zeit haben und wir unser Leben eigentlich bewusster leben möchten. Der Wunsch dem Leben mehr Sinn zu geben steigt und die Gedanken an eine berufliche Veränderung werden immer präsenter.

Das Bewusstsein einer beruflichen Neuorientierung wächst, auch wenn der Weg nicht ganz klar ist.

 

Für wen ist das Coaching zur beruflichen Neuorientierung geeignet?

Wenn der Job oder das Jobumfeld für andauernde schlechte Laune sorgt und für längere Zeit Energie raubt anstatt gibt, solltest du eine Veränderung ernsthaft in Erwägung ziehen. Dauerhafte Unzufriedenheit belastet die Psyche und die Gesundheit und führt letztendlich zu Frust oder schlimmer sogar – zu Depressionen.

Aber auch bei weniger drastischen Gründen unterstützt dich das Coaching-Programm in Deinem Veränderungsprozess. Womöglich gehst du einem – vermeintlichen – Traumjob nach, siehst aber plötzlich in „höher, schneller, weiter“ keinen Sinn mehr. Du spürst, dass du dich nicht mehr damit identifizieren kannst und es einfach nicht mehr das richtige Aufgabengebiet und Umfeld ist.

Wenn das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung größer wird, können wir dir helfen, Schritt für Schritt zu einem erfüllenden Arbeits-Leben zu kommen.

Es ist nicht wichtig, welchen beruflichen Hintergrund du hast, welche Qualifikationen du mitbringst oder wie alt du bist. Eine berufliche Neuorientierung kann mit 35 sowie mit 50 Jahren angegangen werden.

Eine Arbeit, oder anders ausgedrückt eine Aufgabe zu haben, die uns ausfüllt, bereichert unser eigenes Leben aber auch das unserer Familie und unseres gesamten Umfelds.

 

Was erwartet dich?

Unser Coaching-Programm läuft unter dem Motto “Design your Life”, welches sich an der Design Thinking Methode anlehnt. Ziel ist es, dir dein eigenes neues und erfülltes Leben zu kreieren.

Mit verschiedenen Tools und Techniken zeigen wir dir, wo du mit deiner Problemlösung startest.

Gemeinsam arbeiten wir daran, das eigentliche Problem deiner Unzufriedenheit zu finden. Hast du das Problem erkannt und bist bereit etwas zu ändern, entwickeln wir Ideen zur beruflichen Neuorientierung. Im Anschluss daran setzt du die neu gewonnenen Erkenntnisse in die Tat um und startest in dein neues Leben.

Im Zuge des Coachings ist alles möglich. Vielleicht erkennst du, dass du nur den Arbeitsbereich wechseln musst, um dich besser zu fühlen, etwa wenn eine Finanzberaterin in einer Bank in die Personalabteilung wechselt. Sie kommt dadurch dem Themengebiet des systemischen Coachings näher, in dessen Richtung sie sich entwickeln möchte. Oder du wechselst die Tätigkeit, bleibst aber im selben Bereich, z. B. wenn ein Lehrer nicht mehr unterrichten möchte, sondern zukünftig die Materialien für den Unterricht entwickelt und erstellt. Auch eine komplette Umorientierung in ein völlig anderes Berufsfeld ist möglich. Eine Alumna hat das Agenturleben hinter sich gelassen, um eine Hundetagesstätte zu eröffnen und lebt nun tag täglich ihren Traum.

Mit unserem Coaching Ansatz geht es darum das „i-Tüpfelchen“ jedes Individuums zu erforschen. Was sind genau DEINE Stärken, Kompetenzen, Interessensgebiete und Bedürfnisse? Darauf aufbauend erarbeiten wir durch Kreativitätstechniken und Unterstützung der Gruppe, frische Ideen und neue Perspektiven für deinen weiteren Lebensweg.

Du kannst dir ewig die Frage stellen “Was wäre wenn?”. Wenn du es nicht probierst, wirst du die Antwort nie erfahren.

 

Was bedeutet Design Thinking?

Design Thinking ist eine andere Art der Problemlösung, die besonders in der beruflichen Neuorientierung hilfreich ist. So können für oft unlösbar scheinende Probleme auf kreativem Weg innovative Lösungen gefunden werden.

Design Thinking bewährt sich vor allem dort, wo Informationen fehlen oder das gewünschte Ergebnis noch unklar ist. Diese Methode des Denkens kann man als eine Art Linse sehen, welche die bisher unscheinbaren und versteckten Talente und Interessen ans Tageslicht bringt.

In sieben Schritten erarbeiten wir mit dir gemeinsam deinen persönlichen Weg zum Ziel

  1. Der interne Veränderungsprozess
  2. Mach die berufliche Neuorientierung zum Projekt
  3. Wer bin ich und wenn ja, wie viele?* Lerne Dich selbst kennen!
  4. Was sind deine Glaubenssätze und was haben sie mit deinem Erfolg zu tun?
  5. Definiere die Rahmenbedingungen – Wie möchtest du arbeiten?
  6. Arbeits-Lebens-Modell
  7. Die Umsetzung

Über die sieben Schritte zur beruflichen Neuorientierung kannst du hier mehr erfahren.

 

Der Design Your Life Kreislauf

Mithilfe des Design Your Life Kreislaufes erkennen und lösen wir das Problem, generieren Ideen, erstellen Strategien zur erfolgreichen Umsetzung und testen diese. Wichtig ist, keine Angst vor Fehlentscheidungen oder dem Scheitern zu haben.

Schon Thomas Edison hat einmal gesagt “Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.”

Design Thinking führt zu innovativen Lösungen, die erfolgversprechend sind und wertvolle Ergebnisse liefern.

 

Die drei Phasen des Design Your Life Kreislaufes

Unser Coaching-Programm ist nach dem Design your Life Lebensgestaltungs-Kreislauf aufgebaut, welcher sich in drei Phasen teilt. Diese drei Phasen gliedern sich wiederum in 5 Teilbereiche, welche wir hier näher beleuchten:

Verstehen
Empathie

● Entdecken
Ideensammlung
Lebensentwürfe

● Umsetzen
Testen
Implementieren

Du wirst lernen, wie du ein erfülltes Arbeits-Lebens-Model findest und wie du deine Handlungen fortlaufend und flexibel deinen aktuellen Bedürfnissen anpasst.

Wir sind der Meinung, dass man etwas dafür tun muss, seine Bestimmung zu finden – nur darüber zu reden führt nicht zum Erfolg. Mit verschiedenen Methoden, die eher zum Handeln als zur Diskussion anregen, führen wir dich langsam zu einer Entscheidungsfindung.

 

Phase 1 – Verstehen

Im ersten Schritt wollen wir das Problem definieren. Warum bist du unglücklich, was ist der Auslöser deiner Unzufriedenheit? Es gilt das Kernproblem zu erkennen, herauszufinden was du gerne machst und welche deiner bisherigen Tätigkeiten dir gar nicht liegen.

Phase 2 – Entdecken

In dieser Phase lernst, so frei zu denken, dass du neue Ideen kreieren kannst, an die du zuvor wahrscheinlich noch nicht gedacht hast, die aber zu deinen Bedürfnissen passen. Wichtig ist, das Urteilsvermögen kurz auszuschalten und so viele Ideen wie möglich zu sammeln.Im ersten Schritt sind das durchaus wilde und unmögliche Idee, die wir später zu sinnvollen Ideen adaptieren. Wir notieren alle Tätigkeiten, die uns im bisherigen Leben glücklich gemacht haben, jede Erinnerung wird erfasst. Du wirst staunen, was man aus diesen Erkenntnissen bereits herauslesen kann.

Anschließend erarbeiten wir Pläne, wie du diese Ideen verwirklichen kannst, wir nennen sie die Lebensentwürfe.

Phase 3 – Umsetzen

In der letzten Phase geht es darum, diese Ideen umzusetzen.

Der einfachste Weg herauszufinden, ob der neue Berufswunsch das ist, was du dir vorstellst, ist Gespräche mit Leuten zu führen, die diesen Beruf bereits ausüben. Oder gewinne Einblicke bei einem Schnuppertag oder engagiere dich ehrenamtlich in deinem gewünschten Berufsfeld.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mit geringem Einsatz deine Ideen und deren Umsetzung im realen Leben zu testen. Nur so wirst du erkennen, was funktioniert und was nicht, gegebenenfalls kannst du Ideen optimieren und Lösungen streichen, die nicht passen.

Mehr zum Lebensgestaltungs-Kreislauf erfährst du hier.

 

Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?

Es sind weder Vorkenntnisse noch bestimmte Ausbildungen nötig, um an unserem Coaching teilzunehmen.

Alles was du mitbringen solltest sind:

  • Mut zur Veränderung
  • Achtsamkeit
  • Neugierde
  • Bereitschaft, deine Sichtweise zu ändern
  • Freude an der Zusammenarbeit mit anderen
  • Tendenz zur Handlung

 

Was kannst du selbst tun, um deine wahre Berufung zu finden?

Um deine wahre Berufung zu finden, musst du in erster Linie alle Bedenken, dass es nicht klappen könnte, beiseiteschieben. Es ist nicht wichtig, was die anderen darüber denken, wie realistisch deine Ideen sind oder ob der neue Job massig Geld bringt.

Sammle alle Ideen, auch wenn sie noch so unerreichbar scheinen. Denke über deine Talente und deine Hobbys nach. Schließe keine Option aus. Vielleicht kann dich die unwahrscheinlichste Idee weiterbringen.

Überlege dir, was du in deinem Leben noch erreichen möchtest, was dir wichtig ist. Suche nach Tätigkeiten, die dich glücklich machen und lasse die materiellen Aspekte fürs Erste außer Acht.

Nimm dir Zeit für deine Überlegungen und überstürze nichts. Setze dich selbst nicht unter Druck. Überlege dir verschiedene Optionen und erstelle Pläne zur Umsetzung.

 

Fazit

Das Aha Retreat Coaching wird dich ermutigen, darüber nachzudenken, was du gerne tust. Deine Stärken und Fähigkeiten werden dir bewusster und du kannst sie dadurch besser einsetzen. Am Ende der „Reise“ bist du dir im Klaren, welchen Job oder Arbeits-Lebens-Model du wählen sollst. Das Coaching kann für jegliche Ausgangssituation gestartet werden: Entweder weißt du schon, welcher Job dein Ziel ist und du musst nur den Weg dorthin gehen, oder du erkennst erst auf dem Weg, was dein eigentliches Ziel, deine Berufung, ist.

Wir möchten dir zeigen, dass jeder Fähigkeiten besitzt, die er auch auf andere Bereiche übertragen kann, und du vielleicht glücklicher wärst, wenn du diese Fähigkeiten in einem Beruf einsetzen kannst, der dir wirklich Spaß macht.

Aus Angst vor einer Verschlechterung der jetzigen Situation scheuen viele die Veränderung. Dabei kann es so einfach sein auch im Berufsalltag glücklich und zufrieden zu sein.

Mit dem Wunsch zur Veränderung hast du bereits den ersten Schritt getan. Möchtest du nun weitergehen und hast Fragen, dann melde dich für ein kostenfreies Erstgespräch an. Wir zeigen dir Möglichkeiten, dein Potenzial auszuschöpfen und erarbeiten mit dir gemeinsam den Weg vom tristen Job in ein erfülltes Leben.

Gehe neue Wege und verwirkliche deine Träume.  Es ist nie zu spät neu anzufangen.

Schau dir hier unser nächstes Coaching-Programm an.

Du hast noch Fragen oder benötigst weitere Informationen, dann melde dich gerne bei uns, wir stehen dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

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