Produktiv im Homeoffice

Produktiv im Homeoffice

In Zeiten von Corona und großflächiger Einführung des Homeoffice, ist es klar, dass man nicht unbedingt die passende „Ausstattung“ zuhause hat. Damit du auch zuhause produktiv im Homeoffice arbeiten kannst, haben wir dir eine Liste mit hilfreichen Tools  sowie einen kostenlosen Video-Kurs mit Tipps und Inspirationen zusammengestellt.

Die plötzliche Veränderung des Arbeitsalltags

9-to-5 im Großraumbüro war gestern. Nun ist es die Chance seine Arbeit selbst zu gestalten.

Jeder redet von Digitalisierung. Es gibt viele Tools was den technischen Set-Up von Remote Arbeit betrifft.

Aber wie gehst du als Mensch mit dieser neuen Situation um? Wie kannst du als Mitarbeiter weiterhin produktiv sein und Spaß bei der Arbeit haben?

Womöglich stehst du Herausforderungen wie einem komplett geänderten Tagesablauf entgegen. Oder hast Probleme dir in dem neuen Arbeitsumfeld (aka deine Wohnung) eine Konzentrationsphase zu schaffen. Vielleicht vermisst du deine Kollegen und fühlst dich einsam tag täglich alleine vor dich hinzuarbeiten.

 

Verbannung ins Homeoffice als Chance zur Neugestaltung des Arbeits-Lebens

Quarantäne klingt wie Gefängnis. Aber tatsächlich ist es eine einmalige Gelegenheit diese Ruhezeit zu nutzen – ohne äußere Ablenkung und täglichen Gehetze zu Terminen – um veraltete Arbeitsstrukturen zu durchbrechen, einen effektiveren Arbeitsrhythmus zu schaffen, Zusammenarbeit neu zu etablieren und deine Stärken zu entdecken.

Dafür haben wir einen Video-Kurs erstellt in dem wir das Thema Homeoffice aus einem neuen Blickwinkel betrachten und nützliche Tipps geben – für dich als Mitarbeiter, als Mensch und als Teammitglied, um das Thema Arbeits-Lebensgestaltung ganzheitlich neu anzugehen.

Der Kurs hilft dir dabei

  • deine Stärken herauszufinden und nutzen, um im Homeoffice produktiver und glücklicher zu arbeiten.
  • deinen idealen Arbeitsplatz zu finden/einrichten.
  • deinen eigenen zeitlichen und organisatorischen Rhythmus zu finden, der zu deinen Stärken und Bedürfnissen passt. Tolle Tipps und Tools, um mit Leichtigkeit besser mit deiner Zeit zu haushalten.
  • dass Meetings plötzlich Spaß machen können und dazu noch effizient sind. Wie du mit deinen Kollegen eine angenehme Kommunikationsstruktur aufbaust.
  • Ideen für ein soziales Leben auch im Homeoffice zu generieren

 

Wir möchten euch unterstützen um die Zeit zu nutzen raus ausm Hamsterrad zu kommen, um eure Stärken zu entdecken und motiviert und gut gelaunt von Zuhause aus zu arbeiten!

Nützliche Tools für produktives Arbeiten von Zuhause

 

Arbeiten ohne Geräuschkulisse:

Die Kinder brüllen, der Nachbar übt Schlagzeug, die Mitbewohner nerven? Mit Noise-Canceling Kopfhörer schirmst du dich von der Außenwelt ab!

Den Klassiker von Bose findest du hier.

Marions Liebling findest du hier.

 

Ergonomisches Arbeiten:

  • Ja der klapprige Küchenstuhl tuts auch – bis einem alles schmerzt. Eine Freundin von mir hat einen der hochwertigsten Gaming Stühle entwickelt, den man genauso gut zum Arbeiten nutzen kann. Darf ich vorstellen? Der Gamechanger Stuhl

 

  • Eine ergonomische Maus ist nicht nur angenehmer, sondern kann sogar Rückenschmerzen vorbeugen. Hier hat jeder sehr unterschiedliche Vorstellungen, einige Ideen findest du hier.

 

Praktische Helferlein:

  • Dein W-Lan ist zu schwach, weil du zu weit vom Router entfernt bist oder ihr krass dicke Mauern zuhause habt? Dann hilft ein W-Lan Verstärker.

Hier findest du einen Klassiker.

Hier gibts ihn in etwas stärker (für besonders dicke Mauern).

  • Du bist entweder sehr chaotisch und hast keinen Überblick, wann und was du eigentlich arbeitest? Oder brauchst eine sehr exakte Einteilung, weil du zum Beispiel an verschiedenen Kundenprojekten arbeitest? Dann schau dir mal die folgenden Zeittracker an. Einmal in physisch

Zeiterfassungswürfel, bisschen teurer aber sehr fancy.

Trackingtime
Timr

  • Du führst häufiger Videotelefonate und siehst immer leicht kränklich aus, weil das Licht in deiner Küche dicke Augenringe auf dein Gesicht malt? Dann versuch es mal mit einer Ringleuchte. Klein, praktisch und auch für Selfies geeignet 😉

Hier gibts die Leuchte zum anklemmen.

Und hier mit Standfuß.

 

Online-Tools für mehr Fokus und weniger Ablenkung:

  • Rescue Time
    Tolle Zeitmanagement-App, die dir hilft, Zeit zurückzugewinnen und den Überblick zu behalten.

Zwei Alternativen wären:
Trackingtime
Timr

  • Freedom
    Mit dieser App kannst du andere Programm (wie zB Social Media) zeitweise blocken, damit du dich nicht vom Arbeiten ablenken lässt. Seeehr wertvoll!

 

  • Playlists Spotify
    [wir arbeiten noch dran! Hast du Tipps? Dann schick sie uns gern an info@aha-retreats.com]

 

  • Brainfm
    Musik, die anders klingt und nur für mehr Fokus geschrieben wurde. Bio-Hacking at its best! Probiers mal aus.

 

Weitere nützliche Artikel für dich:

Berufliche Zukunft neu denken

Berufliche Zukunft neu denken

Verabschiede dich vom Sicherheitsdenken „So ist das Leben nun mal!“, „Hauptsache du verdienst gutes Geld!“, „Das Leben ist kein Ponyhof!“ – Das alles sind Sätze, die fast jeder von uns mit Sicherheit schon einmal gehört hat. Vor allem von den Eltern oder Großeltern,...

Glück vs Zufriedenheit – Unser Gehirn ist auf kurzfristiges Glück ausgelegt

Glück vs Zufriedenheit – Unser Gehirn ist auf kurzfristiges Glück ausgelegt

Während Glück eher kurzfristiger Natur ist und für Euphorie sorgt, ist Zufriedenheit ein Zustand innerer Ausgeglichenheit und langfristig angelegt und ein wärmendes, behagliches Gefühl.

Unser Gehirn ist auf kurzfristiges Glück ausgelegt.

Weitere Synapsen entstehen, sobald wir mit einem glücklichen Gefühl unterwegs sind.

Das macht uns auch kreativer, gerade was Problemlösungen angeht.
Die Natur hat das gute Gefühl erfunden, um uns zu gutem Verhalten anzustiften. Fortpflanzung, Nahrungssuche.

Unser Verhalten basiert darauf, dass wir auf der Suche nach kurzfristigen Glücksmomenten sind. Sahnetorte = Kalorien = Überleben = schnell aufessen!

Diese Programmierung unseres Gehirns kommt aber aus Zeiten, in denen es noch keine Supermärkte gab.

Von daher liegt es an uns, gegenzusteuern, wenn das langfristige Ziel nicht zum kurzfristigen passt.

Der Mensch scheut das Risiko mehr, als dass er das Glück sucht. 

Kommt auch noch aus Zeiten, in denen das limbische System für unser Überleben wichtig war. Stichwort “Säbelzahntiger-Reflex”. Nicht gerade gut für Veränderung und Erfüllung, wenn man zu sehr auf das Risiko fokussiert.

Deswegen tun wir uns mit Veränderungen so schwer.

Ein gutes Gefühl ist nicht die Abwesenheit von Leid.

Beides sind Hebel, an denen wir ansetzen sollten. Also Glück vermehren – Leidsituationen verringern.

Heißt im Klartext: Bist du unzufrieden mit deiner Ausgangssituation, lenke dich nicht mit Sahetorten & Co. ab, sondern denke langfristig.

1. In welchen Momenten bist du glücklich?
– z.B. beim Sport wenn du Endorphine ausschüttest, wenn du Freunde triffst, eine gute Beurteilung erhalten hast, ..?

2. Was macht dich generell zufrieden?
Und nun überlege was du im Leben brauchst, um eine innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit zu spüren?

 

Zur Checkliste “Selbsterkenntnisse”

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

Weitere spannende Artikel für dich:

Berufliche Zukunft neu denken

Berufliche Zukunft neu denken

Verabschiede dich vom Sicherheitsdenken „So ist das Leben nun mal!“, „Hauptsache du verdienst gutes Geld!“, „Das Leben ist kein Ponyhof!“ – Das alles sind Sätze, die fast jeder von uns mit Sicherheit schon einmal gehört hat. Vor allem von den Eltern oder Großeltern,...

10 Schritte zum Gründen des eigenen Businesses

10 Schritte zum Gründen des eigenen Businesses

Du hast eine tolle Produktidee und denkst dir “Ja, lass uns mal schnell ein Business gründen”. Ein Business zu gründen, besteht allerdings aus weit mehr als einer tollen Idee und Produktentwicklung.

 

Welche Punkte du bei einer Gründung durchdenken und erarbeiten solltest, damit es langfristig bestehen bleibt und du motiviert bleibst, stellen wir dir einen Guide zur Verfügung den du Schritt für Schritt folgen kannst.

 

  1. Fundament
    1. Einzelunternehmer oder Gründerteam (wähle es mit Bedacht)
    2. Was ist deine Motivation und Leidenschaft?
    3. Was sind deine 3 Top Werte (persönlich und fürs Unternehmen)?
    4. Welchen Impact möchtest du mit deinem Unternehmen bewirken?

 

  1. Marktanalyse
    1. Wer sind deine Mitbewerber?
    2. Wie positionierst du dich?
    3. Sei nah an dem Markt deiner Wahl
  1. Klarheit deines Angebots
    1. Welches Problem löst du? (Welches Problem hat dein potenzieller Kunde?)
    2. Welches Produkt / Welche Dienstleistung bietest du an?
    3. Entwickle deine Fähigkeiten oder baue ein Experten-Team auf

 

  1. Definiere deine Zielgruppe
    1. Wer ist deine ideale Zielgruppe?
    2. Erstelle eine Persona
    3. Behandle sie wie eine Community (auf Augenhöhe)
  1. Markt Vorteile
    1. Was lieben sie an dir und deinem Produkt?
    2. Wo gibst du mehr Mehrwert als andere?
    3. Was ist deine Nische?

 

  1. Branding Strategie
    1. Organisationsstruktur im Team und der Dienstleistung
    2. Versprechen: Was ist der Mehrwert / der Output, den du versprichst?
    3. 50 % Produkt und 50 % Marketing/Sales (Distributions Kanäle)
  1. Branding Voice
    1. Was ist deine Geschichte? (Story telling)
    2. Mündliche & schriftliche Kommunikation
    3. 60 Sec Elevator Pitch

 

  1. Visuelle Branding Plattform
    1. On- und Offline Präsenz
    2. Materialien: Vector Logo, Farbpalette, Typographie, Brand Guidelines, bildliche Sprache, Sprach Tonalität, Tagline

 

  1. Integration
    1. Stelle dir dein Business in 3 Jahren vor
    2. Planung: Vision, mittelfristiger Plan (bis in 1 Jahr), kurzfristiger Plan (bis in 3 Monaten)

 

  1. Testen und fortlaufend optimieren
    1. Gebe dir 3 Jahre für gesunden Aufbau
    2. Im Marketing gibt es unzählige Möglichkeiten zum Testen
    3. Achte auf dich selbst, deine work-life balance, deine Gesundheit, deine sozialen Kontakte/Beziehungen (Gutes Tool: Das Lebensrad)
    4. GENIESSE DIE REISE – DER WEG IST DAS ZIEL

 Du bist dir unklar, ob du ein Business starten willst?

Wir haben so viele Möglichkeiten: Ob fest angestellt, Teilzeit, Freelancer, selbst gründen oder nebenher gründen? Unsere “Design Your Life & Job” Coaching Programme, arbeiten systematisch an den Antworten zu diesen Fragen, damit du am Ende weißt was zu dir passt und wie du da hin kommst – und du langfristig weißt, welcher Job so richtig zu dir passt und welches Arbeits-Lebens Konstrukt dich erfüllt.

Vereinbare gerne hier ein persönliches Beratungsgespräch mit uns um herauszufinden ob und wie wir dir helfen können.

Zur Checkliste “Selbsterkenntnisse”

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

Weitere spannende Artikel für dich:
Berufliche Zukunft neu denken

Berufliche Zukunft neu denken

Verabschiede dich vom Sicherheitsdenken „So ist das Leben nun mal!“, „Hauptsache du verdienst gutes Geld!“, „Das Leben ist kein Ponyhof!“ – Das alles sind Sätze, die fast jeder von uns mit Sicherheit schon einmal gehört hat. Vor allem von den Eltern oder Großeltern,...

Unzufriedenheit im Job – Was sind die wirklichen Gründe?

Unzufriedenheit im Job – Was sind die wirklichen Gründe?

Unzufrieden am Arbeitsplatz zu sein, scheint teilweise noch ein Tabu-Thema, das man sich kaum traut laut auszusprechen. Gibt es doch so viel schlimmeres Übel auf dieser Welt, als langweilige Aufgaben oder einen nörgelnden Chef. Sollte man doch einfach froh sein, einen Job zu haben.

Dennoch sind psychische Probleme oder Rückenbeschwerden zu Volkskrankheiten geworden, welche unter anderem durch Stress in der Arbeit ausgelöst werden.

Die Digitalisierung und Automatisierung verändern die Arbeitswelt. Dennoch sind Menschen nach wie vor das wichtigste Gut eines Unternehmens.

72 % der deutschen Arbeitnehmer sind laut Gallup unzufrieden in ihrem Job und jeder Zweite sucht nach einem Jobwechsel. Diese aktiv un-engagierten Mitarbeiter kosten der deutschen Volkswirtschaft bis zu 100 Milliarden Euro.

Durch intensiven Austausch mit unseren Teilnehmern sowie innerhalb unserer on- und offline Community lernen wir sehr viel über die Beweggründe für die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.

Die meist genannten Gründe für einen Wunsch nach einem Jobwechsel

Anbei sind die genannten Auslöser für die Unzufriedenheit unserer Aha Retreats Community gelistet. Dies liegt keiner genauen Zählung oder recherchierten Statistik zugrunde. Dies ist eine Zusammenstellung der letzten zwei Jahre aus viel intensivem Austausch während unserer Coaching Retreats, aus persönlichen Gesprächen bei unseren meet-ups und Webinaren und unseren Umfragen innerhalb unserer Social Media Community.

  • Fehlender Sinn

Diese Aussage wird am Häufigsten genannt. Die Mitarbeiter hinterfragen einerseits generell die Ziele des Unternehmens und andererseits wie ihr Beitrag der Zielerreichung dient. Es ist ein genereller Trend dahingehend zu sehen, dass mehr Menschen weg von kommerziellen Geld-Mach Unternehmen, hinzu sinnstiftenden Firmen möchten.

  • Fehlende Identifikation

Jeder Mitarbeitet startet erst einmal motiviert. Viele verlieren die emotionale Bindung zum Unternehmen, da sie nur als umsatzbringende Personal-Nr und nicht als Individuum gesehen werden.

  • Fehlende Möglichkeit an Weiterentwicklung / Gefühl von Stagnation

Menschen streben nach Weiterentwicklung, nach Evolution. Wenn dies unterbunden wird, haben wir das Gefühl einzugehen und nutzlos zu sein. Oftmals wird unterbunden, weitere Projekte in anderen Fachgebieten zu übernehmen OBWOHL der Mitarbeiter zeitliche Ressource verfügbar hat.

  • Probleme mit dem Chef

Mitarbeiter verlassen nicht ihren Job, sondern den Chef. Zu oft sind Manager eher Kontrolleure als inspirierende Leader.

  • Fehlendes Interesse an dem Themengebiet

Kann auch daran liegen, dass viele ihre Interessensgebiete gar nicht kennen und in einen Job „reingerutscht“ sind. Mit Anfang 30 Jahre und gewissen beruflichen Erfolgen, kommen Erkenntnisse über wahre Interessen.

  • Längere Unterforderung, Langeweile, Bore-out

Unterforderung kann genauso kräftezerrend sein wie Überforderung.

  • Starre und unflexible Arbeitszeiten

Arbeitszeiten kollidieren mit dem Privatleben oder privaten Verpflichtungen. Feste Arbeitszeiten, meetings spät am Abend aufgrund von Zeitverschiebungen, Termine in der Mittagspause führen zu einem Ungleichgewicht der work-life Balance.

  • Fehlende Wertschätzung vom Chef

Es könnte so einfach sein. Chefs sollten ihr Personal entwickeln, fördern und wertschätzen – und tun oft nichts davon. Wie schon erwähnt „Angestellte verlassen nicht ihren Job, sondern ihren Chef.“

  • Überfordert, permanenter Stress, burn-out

Dies ist ein beidseitiges Problem. Viele Mitarbeiter sind sich im Unklaren was sie können, fehlt Selbstvertrauen und trauen sich nicht Nein zu sagen oder sich zu behaupten. Andernfalls führen Personalmangel, Einsparungen oder zu gute Auftragslage zu viel Arbeit und Überlastung einzelner Mitarbeiter.

  • Kollegen / Falsches Umfeld an Menschen / Falsche Team-Konstellationen

Noch zu wenig Firmen stellen Teams aufgrund von Persönlichkeitstypen zusammen. Dies kann zu Reibereien in Teams führen.

  • Arbeitsplatz und Arbeitswege

Weite Arbeitswege verringern das Privatleben und graue, un-inspirierende Büros schränken die Kreativität ein.

  • Werte

Diskrepanz zwischen Unternehmenswerten und den eigenen Werten. Oder auch dass Unternehmenswerte im Unternehmen nicht gelebt werden

  • Fehlende Möglichkeit an Einbringung der eigenen Stärken

Ähnlich zu Punkt „Unterforderung“. Nicht in seinen Stärken zu arbeiten führt zu permanenter Belastung und Stagnation.

  • Fehlender Freiraum / Fehlender Entscheidungsspielraum

Mitarbeiter möchten Autonomie und keine Kontrolleure. Dies führt dazu, dass der Mitarbeiter selbst mitdenkt und nach Lösungen sucht. Ist dieser Rahmen nicht gegeben sinkt die intrinsische Motivation und nach und nach die emotionale Bindung an das Unternehmen.

  • Fehlende Möglichkeit an Selbstverwirklichung

Arbeit ist nicht nur stupide Aufgaben abarbeiten. Man möchte sich mit seinen Aufgaben identifizieren, einen sinnvollen Output erreichen, seine Stärken einbringen. Fehlt uns diese Möglichkeit fühlen wir uns nicht erfüllt.

  • Zu wenig Impact für die Welt

Ähnlich dem Grund „fehlender Sinn“ besteht ein Interesse an Arbeit in nachhaltigen Branchen und weniger rein kommerziellen Firmen.

  • Zu geringe Bezahlung

In Statistiken wird oft die Bezahlung als ein Top 3 Beweggrund genannt. Interessanterweise hat kein einziger unserer Kontakte jemals dies als Auslöser für einen Jobwechsel genannt.

Resume:

Wir alle sind von Grund auf erst einmal intrinsisch motiviert und möchten eine sinnvolle Aufgabe erledigen.

An alle Manager dieser Welt: Nehmt eure Rolle als Leader an und inspiriert, motiviert und fördert die Individuen in eurem Team anstatt sie wie Diktatoren zu kontrollieren.

An alle Teammitglieder: Kannst du selbst etwas an deinem Arbeitsumfeld verändern? Lerne dich kennen, kenne deine Stärken und Interessengebiete, bringe dich aktiv ein und mache Vorschläge.

 

Du möchtest einen neuen Job, aber hast keine Ahnung, wie du herausfindest was du willst und was in dir steckt?
Genau dafür haben wir kompakte Kurse entwickelt. Vereinbare gerne ein Gespräch um uns deine Situation zu schildern und mehr über unsere Programme zu erfahren: 
Zur Checkliste “Selbsterkenntnisse”

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

Weitere spannende Artikel für dich:
Meine persönlichen Erfahrungen mit Mastermind Gruppen

Meine persönlichen Erfahrungen mit Mastermind Gruppen

 Nicht nur allein wegen meines extrovertierten Persönlichkeitstyps liebe (und brauche!) ich einen regelmäßigen Austausch in Gruppen oder mit meiner Co-Gründerin. Eine effektive Möglichkeit um persönlich und beruflich zu wachsen sind der Austausch innerhalb sogenannter...

Design Your Life: Selbstbestimmt durchs Leben

Design Your Life: Selbstbestimmt durchs Leben

  Viele Menschen gestalten ihr (Arbeits-)Leben nicht selbst. Sie leben innerhalb der Komfortzone nach Schema F und folgen fremdbestimmt den Vorgaben von Anderen. Um diese Denkmuster zu durchbrechen bedarf es einer systematischen Herangehensweise. Dies...

Wie finde ich meinen Traumjob – eine Anleitung

Wie finde ich meinen Traumjob – eine Anleitung

 

Jeder sucht ihn: Den ultimativen Traumjob. Die wenigsten wissen, wie er überhaupt aussähe und demnach auch nicht, wie sie ihn kriegen.

Sofern du den Anspruch hast, dass ein Job mehr als zum Geld verdienen da ist, solltest du für dich ein paar Fragen beantworten um den, für dich passenden Job und ideales Arbeits-Leben, zu definieren.

Berufliche Neuorientierung zwischen 30 und 45

Nach der Ausbildung und dem Studium folgen wir dem vorgegebenen Karriereweg linear weiter und versuchen fachlich voran zu kommen. Erst später erkennen wir, dass wir unsere individuellen Potenziale gar nicht ausschöpfen.

Wir entwickeln uns stetig weiter und erweitern unsere Kompetenzen, doch die Anforderungen im Beruf stagnieren. Nach einigen Jahren bietet der Job keine Herausforderung mehr und wir sind gelangweilt. Außerdem passt er gar nicht mehr neuen Lebenssituation oder den Werten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir innerlich kündigen ist sehr hoch.

Zwischen 30 und 40 Jahre haben wir uns schon wohlig in einer Komfortzone eingenistet. Wir sind gehaltlich da, um solide und gut zu leben und nicht jeden Euro umdrehen müssen, haben womöglich eine schöne Wohnung und machen jährlich einen ausgiebigen Sommerurlaub und Skitrip.

Dennoch lässt einen diese innere Stimme der Unzufriedenheit nicht los. Und es liegen noch weitere 20+ Arbeitsjahre vor uns.

Wie sieht dein Traumjob eigentlich aus?

Ein Job geht weit über Fachliches und Gehalt hinaus. Ein Job kann eine Lebensaufgabe sein, für Selbstverwirklichung stehen. Durch den Job kann ich die Welt bereisen, mir Wissen über ein Themengebiet aneignen, viel über mich lernen und mich entwickeln, in verschiedene Rollen schlüpfen. Die Tägtigkeit kann mich in einen Flowzustand bringen und einen Beitrag für die Welt schaffen. Ein Job soll mit meinem Privatleben vereinbar sein. Das Jobumfeld bringt mich mit anderen Menschen zusammen. Ein Job soll Spaß machen und Energie geben, anstatt nehmen.

Wie definierst du für dich nun deinen Traumjob?

Die Ikigai Methode – Welche Fragen solltest du dir stellen?

Ikigai bedeuted lebens-wert und ist die Quintessenz aus den Fragen: Was mag ich? (Leidenschaft) Was kann ich? (Berufung) Was braucht die Welt? (Deine Aufgabe) Wofür werde ich bezahlt? (Beruf)

Die Antworten auf diese Fragen sind zwar in dir drin, aber um da ranzukommen, musst du dich erst einmal mit dir beschäftigen.

In unserem Webinar “Auf zum Traumjob – wie du in 4 Phasen herausfindest, welcher Job wirklich zu dir passt.” zeigen wir auf, wie du die Antworten auf diese Fragen erhältst. Wir zeigen dir eine Strategie sodass du das Mammut-Projekt “Wie orientiere ich mich neu” mit System angehen kannst.

 

Entdecke deine Stärken

Du kannst in deinem Job nur erfüllt und in deinem Element sein, wenn du innerhalb deiner Stärken arbeitest. Natürlich stehst du immer vor Herausforderungen gegenüber und musst Dinge lernen. Aber du wirst in deinen Schwächen niemals, wirklich NIEMALS, gut sein. Ja, das ist entgegen dem System was wir gewohnt sind a la Nachhilfeuntericht in den Dingen wo wir schlecht sind.

Kreiere deinen Traumjob um deine Stärken herum und du wirst viel mehr Freude empfinden und Erfolg haben. Zu dem Thema wie du deine Stärken entdeckst, lese dir dazu unseren Blogartikel “Fünf Wege um deine Stärken zu entdecken” durch um mehr zu erfahren. 

Erkenne deine Werte 

Werte geben einen groben Rahmen, welches Arbeits-Lebens-Model du anstrebst und was dir wichtig ist im Leben. Werte sind dein Anker und geben Orientierung für jegliche Richtungen. Deine generellen Werte, spiegeln sich teilweise auch im Job wider. Job und Privatleben gehen Hand in Hand.

Werte sind dein Kompass

Ziemlich sicher kannst du deine Werte nicht ausm Stegreif benennen. Besonders schwierig wird es nur 10 zu benennen und zu unterscheiden was dir wichtiger ist. z.B. Führungsqualitäten oder Teamarbeit? Idealismus oder Wohlstand? Freiheit oder Sicherheit?

Um dir über deine Werte bewusst zu werden, suche dir eine Werteliste und fange ab jetzt an, bei all deinen Entscheidungen bewusst darauf zu achten, was deine Intuition sagt und zu was du in dem Moment tendierst.

Vergiss erst mal das Geld

Lass dich nicht von Geld leiten. Das vernebelt den Blick in dein Inneres. Denn ist ja logisch, am Ende wollen wir alle Sicherheit und finanziell sorgenfrei leben. Aber darüber hinaus: Was willst du noch?

Wenn Geld in deinem Leben keine Rolle spiele, nach welchen Werten würdest du dann streben?

Erkenne deine Glaubenssätze und Blockaden

Wir haben viele Menschen in unserer Community befragt, was sie abhält eine berufliche Veränderung anzugehen. Die meist genannte Antwort ist: Angst vor Geldmangel und Sicherheitsverlust.

Das worst-case scenario wäre in dem Fall: Du beginnst etwas Neues und verdienst keinen Cent mehr. Dies macht dich nervös. Du hast Angst deine Miete und dein Essen nicht mehr zahlen zu können (Was im Sozialstaat Deutschland niemals, never ever, eintreten wird.)

Eine unserer Coaching-Übungen lautet „Die Problemumkehr“. Was könntest du machen, um das Problem noch schlimmer zu machen?

Im Prinzip ist der Grund, der dich vor einer beruflichen Veränderung abhält, nicht Angst vor Geldmangel und Sicherheitsverlust.

Sondern fehlendes Vertrauen in dich selbst. Fehlendes Vertrauen in die eigene Fähigkeit eine Lösung dafür zu finden, wieder Geld zu erwirtschaften. Fehlendes Vertrauen in die eigene Fähigkeit etwas Neues zu lernen, eine Selbständigkeit aufzubauen. Vielleicht fehlt sogar die Vorstellungskraft richtig happy zu sein und hast den Glaubenssatz „Mein Job wird mich nie wirklich erfüllen“. Na, ertappt?

Es ist also das richtige Mindset entscheidend um in die Gänge zu kommen. Und um dieses aufzubauen ist eine kleine Gehirnwäsche nötig 😊 Das geht nicht über Nacht.

 

Erfahrungswerte sammeln – Traumvorstellung versus Realität

Ich habe schon einige berufliche Stationen hinter mir und viel ausprobiert. Und eines kann ich mit Sicherheit sagen: In „echt“ ist alles anders, als ich es mir vorher ausgemalt hatte. Mein Wunsch war es z.B. in einer coolen, hippen Werbeagentur in München zu arbeiten. Nach einigen Jahren hab ich es geschafft und eine Stelle ergattert. Es gab permanenten Zeitdruck, einen rauen Umgangston, ich durfte überhaupt keinen Fehler machen (was in der Corporate World niemanden gestört hatte, da ich dort nur ein Mini-Rädchen war) und ich hab täglich Überstunden geschoben. Hip und cool war es nur von Außen. Eine gute Erfahrung war es trotzdem. Das kann ich nun getrost abhaken.

Weitere Beispiele an sogenannten „Traumjobs“, die wir oft hören sind:

  • Cafe Besitzer in der Südsee
  • Co-Working Besitzer in den Bergen,
  • Reiseguide in einem warmen Land,
  • Yoga Lehrer,
  • Virtuelle Assistenz,
  • Blogger,
  • Life Coach
  • Irgendwas soziales

8 Std am Tag, 40 Stunden die Woche oder ein ganzes Jahr diesem vermeintlichen Traumjob nachzugehen ist etwas ganz anderes als mal eine Yoga Session oder Coaching Session zu absolvieren 

Durchdenke die Dinge, hinterfrage dein Warum und lerne entweder von denjenigen, die bereits in diesem Bereich tätig sind oder teste es durch Praktikum, Nebenjob oder Ähnliches aus – bevor du einfach davon ausgehst dass Traumjob XY dich ein Leben lang erfüllen würde.

Prototype your life and job

Was ich damit sagen will: Sammle so viele echte Erfahrungen wie möglich. Baue keine jahrelangen Luftschlösser, sondern lerne, lerne, lerne.

Möglichkeiten zum Lernen gibt es Unzählige. Oftmals auch ohne dem Risiko, den jetzigen Job direkt an den Nagel zu hängen. Befrage doch einfach mal diejenigen, die den Job, der dir vorschwebt, haben. Oder biete an, abends, an den Wochenenden oder nutze deine freien Tage wo auszuhelfen. Mache ein Praktikum, starte ein Nebenprojekt, organisiere ein Event/Workshop. Teste dein Produkt, deine Idee, an Test-Kunden.

Es gilt immer: Schnell austesten, herausfinden wie es sich in echt anfühlt und wo es hakt und mit den Erkenntnissen weitermachen.

  

Wir arbeiten mit der “Design Your Life” Methode, welche an die Kreativmethode Design Thinking angelehnt ist. Sie lehrt Dinge schnell auszutesten und fortlaufend zu lernen. In dem Webinar stellen wir den “Design Your Life & Job” Kreislauf vor und zeigen wie dieser für eine berufliche Veränderung genutzt werden kann.

(Über-) Qualifizierung durch Weiterbildungen und Ausbildungen

Dir fehlt fachliches Wissen um dich für deinen Traumjob zu bewerben? An der Stelle möchte ich ein wenig provozieren.

Ist für das, was du vorhast, wirklich eine Ausbildung und ein Zertifikat nötig? Oder ist dies nur ein Glaubenssatz, dass du denkst, du seist noch unterqualifiziert?

Oder versteckst du dich hinter der Tatsache lieber noch schön, bequem eine weitere Ausbildung zu beginnen anstatt, einfach mal ins Tun zu kommen?

Hast du dich denn bereits beworben? Weißt du bei Absagen, ob es daran lag, dass genau diese fachliche Weiterbildung fehlt?

Hast du auf Events genetworked und dein Interesse für Job XY persönlich bekundet?

Give it a try! Womöglich klappts direkt mit der Stelle – ohne nochmal 12 Monate für noch mehr theoretisches Wissen zu opfern.

 

Quereinstieg – Ja, er ist möglich!

Du möchtest in eine neue Branche oder ein neues Aufgabengebiet? Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten einen Quereinstieg zu schaffen, als sich fachlich (über-) qualifizieren. Start-Ups und moderne Firmen interessieren viel mehr Persönlichkeitstyp und intrinsische Motivation. Wenn das zu der Firma passt, ist das Fachliche einfach zu lernen.

Ich war vor der Gründung von Aha Retreats keine Unternehmerin. Wie auch, irgendwann ist ja immer das erste Mal. Zu meiner Story, wie ich meinen Traumjob kreierte

Genauso wie SEO Expertin Maike, die ihre eigene SEO Agentur gegründet hat. Sie war früher in einem Architekturbüro tätig und fand SEO super spannend. Sie hat sich das Wissen nach und nach selbst angeeignet. Hier geht’s zu Maikes Story als Video-Interview.

 

Sabbatical – Auszeit nutzen zum neu ausrichten

Ob burn-out, bore-out oder generelle Unzufriedenheit: Womöglich fehlt dir abends die Energie dich mit einer beruflichen Neuausrichtung zu beschäftigen. Sabbaticals bieten eine ideale Möglichkeit das Hamsterrad für eine gewisse Zeit anzuhalten und mal wieder die Vogelperspektive auf deine Gesamtsituation einzunehmen.

Außerhalb des täglichen Alltags ist es einfacher auf sein Herz und Intuition zu hören.

Aber bedenke, die Zeit vergeht wie im Fluge und nur am Strand zu relaxen bringt dich langfristig nicht weiter. Nutze also eine Auszeit systematisch, damit du langfristig zufrieden und happy wirst.

 

Berufliche Neuorientierung Beispiele

  • Kyra – auf Umwegen zur Berufung

Da gibt es z.B. Kyra, 38 Jahre, welche auf Umwegen, welcher fast 20 Jahre lang dauerte – zu ihrem absolut perfekten Job kam:

Sie ist nun Betreiberin einer Hundetagesstätte. Zuvor war sie allerdings Jura Studentin und Angestellte im Medienbereich. Wollte sie doch was Vernünftiges machen. Der Tod ihres Vaters hat sie zum Umdenken gebracht.

Sie meinte: „Der Verlust hat mir gezeigt, dass meine Zeit endlich ist. Das hat mich dazu gebracht, einfach mal zu machen. Was ist schon das Schlimmste, was passieren sollte?!“. Hier geht’s zu Kyras Story.

 

  • Ben – Raus aus der Komfortzone

Dann ist da Ben, 34 Jahre, welcher 11 Jahre lang (!) die bequeme Komfortzone des Bankangestellten-Alltags nicht verlassen konnte. Zu viele Ängste und fehlendes Vertrauen in sich selbst hielten ihn zurück. Er entschied sich, anstatt Party zu machen, herauszufinden, was er wirklich will.

Irgendwann gab er der inneren Stimme seinem Herzen zu folgen doch nach und entschied sich zu kündigen. Er baut sich nun ein Online-Unternehmen auf und reist mit seiner Frau als Digitaler Nomade durch die Welt. Bens Story ist hier nachzulesen.

 

RESUME:

Das Suchen des Traumjobs beginnt nicht bei stepstone & Co sondern mit dem Kennenlernen von dir selbst. Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Mut spielen eine wichtige Rolle um ins Umsetzen zu kommen. Es ist wichtig sich das Ziel zu visualisieren um daraufhin einen Plan zu entwickeln. Und enjoy the journey!

 

Keine Ahnung, wie du herausfindest was du willst und was in dir steckt? Genau dafür haben wir kompakte Kurse entwickelt. Vereinbare gerne ein Gespräch um uns deine Situation zu schildern und mehr über unsere Programme zu erfahren: 

https://calendly.com/steffi-losert/20-minuten-kostenloses-beratungsgesprach

Zur Checkliste “Selbsterkenntnisse”

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst du gezielt weiter vorgehen.

 

Hier geht’s zur Checkliste.

Weitere spannende Artikel:
Berufliche Zukunft neu denken

Berufliche Zukunft neu denken

Verabschiede dich vom Sicherheitsdenken „So ist das Leben nun mal!“, „Hauptsache du verdienst gutes Geld!“, „Das Leben ist kein Ponyhof!“ – Das alles sind Sätze, die fast jeder von uns mit Sicherheit schon einmal gehört hat. Vor allem von den Eltern oder Großeltern,...

Vergiss Neujahrsvorsätze – Lerne vom alten Jahr

Vergiss Neujahrsvorsätze – Lerne vom alten Jahr

Wir wissen es alle, Neujahrsvorsätze sind im Februar wieder vergessen. Natürlich wollen wir alle rank und schlank sein, den Traummann und den Traumjob ergattern. Wenn es aber ums umsetzen geht, ist unser Gehirn doch auf kurzfristiges Glück gepolt und die Couch, die Sahnetorte und alt bewährte Komfortzone gewinnen.

Eine effektivere Vorgehensweise ist daher, das alte Jahr zu reflektieren und aus unserem bisherigen Handeln zu lernen und daraus neue Denkmuster, Vorsätze und Vorhaben zu ziehen.

Dies Übung haben wir uns vom “The 4 hour workweek” Autor Tim Ferris abgeguckt und ein wenig angepasst.

Auf zu 2020, welches ein Stückchen besser als 2019 werden sollte!

1. 2019 – Vergangenes-Jahr-Reflektion

– Mache zwei Spalten. Eine positiv und eine negativ.
– Scrollte durch deinen Handy-oder physischen Kalender und reflektiere alle Wochen dieses Jahres
– Welche positiven und negativen Erkenntnisse ziehst du aus folgenden Kriterien z.B. Personen, welche du neu kennengelernt hast oder du viel Zeit verbrachtest, Entscheidungen die du getroffen hast, Aufgaben/Projekte die du im Job übernommen hast, Reisen, die du unternommen hast, Schulungen/Workshops an denen du teilgenommen hast, Neues was du gelernt hast usw
– Notiere die Highlights in beiden Kategorien

 

2. 2020 – Planung und Vorsätze anhand 2019er Erkenntnisse

1. Mache wieder zwei Spalten. Eine positiv und eine negativ.

2a) Beginne mit den Positiven: Werde verbindlich, lebe bewusster, komme ins Umsetzen
– Notiere dir Termine und Vorhaben direkt in deinen Kalender und nehme Vorkehrungen z.B. Buchungen, Voranzahlung, damit dieses Event stattfindet. Nur so wird es realer. Die Vorfreude steigt, so auch eine etwaige Vorbereitung. Du gehst deine Vorhaben BEWUSSTER an und somit führt es zu mehr Erfolg

2b) Lerne von den negativen Erkenntnissen aus 2019

Gab es Energierauber? Triggern dich bestimmte Personen? Halten dich Glaubenssätze oder Ängste auf, etwas durchzuziehen? Passt der Job nicht mehr, das Arbeitsumfeld, der Partner, die Freunde? Hast du Investitionen durchgeführt oder für Dinge Geld ausgegeben, was unnötig war?

Was davon möchtest du 2020 nicht mehr in deinem Alltag und in deinem Leben haben?

Neue Routinen und Gewohnheiten werden nicht so leicht durchbrochen. Mache sie dir daher täglich bewusst in dem du einen Post-It sichtbar platzierst. z.B. Person XY möchte ich aus dem Weg gehen.

Zur Checkliste “Selbsterkenntnisse”

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

Weitere spannende Artikel für dich

Berufliche Zukunft neu denken

Berufliche Zukunft neu denken

Verabschiede dich vom Sicherheitsdenken „So ist das Leben nun mal!“, „Hauptsache du verdienst gutes Geld!“, „Das Leben ist kein Ponyhof!“ – Das alles sind Sätze, die fast jeder von uns mit Sicherheit schon einmal gehört hat. Vor allem von den Eltern oder Großeltern,...