Veras Story: Lebe deine Wahrheit – Vom Account Manager zum Life Coach

Veras Story: Lebe deine Wahrheit – Vom Account Manager zum Life Coach

Vom Account Manager zum Life Coach

Veras Lebensphilosophie: Der eigenen Wahrheit folgen!

Die ehemalige Account Managerin erzählt in dem Interview, wie sie durch das Hamsterrad hindurch ihrer inneren Stimme gefolgt ist und sich selbständig gemacht hat.

Zur Checkliste

Vera hat einen kompletten Neustart gewagt. Dies setzte jedoch eine Ich-Bewusstseins Phase voraus, in der sie sich erst einmal mit sich auseinander gesetzt hat.

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen und Helenes Beispiel folgen.

Hier geht’s zur Checkliste.

Helenes Story: Von Angestellte zu Nomadin – Mut zur Veränderung

Helenes Story: Von Angestellte zu Nomadin – Mut zur Veränderung

Helene (36) aus Österreich lebte 15 Jahre lang als Angestellte in Wien. Heute verbringt sie die meiste Zeit in der Natur, ist selbständig (www.helenemoves.com) und arbeitet ortsunabhängig. Wie und warum sie ihr Leben verändert hat, erzählt sie euch im nachfolgenden Artikel und Interview-Video.

Wind der Veränderung

Am heutigen Frühlingstag habe ich mich gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt. Neben mir steht eine Kanne mit heiß dampfendem Gewürztee. Zufrieden lausche ich dem Surren des Windes, der ums Haus fegt. Er treibt die letzten Wintergrüße mit sich fort und schafft Raum für Neues. Über den „Wind of Change“ sang in den 90er Jahren bereits die Band The Scorpions. Auch ich verbinde die Geräusche des Windes immer mit Veränderung.

Umgeben vom scharfen Geruch des Ingwers und der wärmenden Süße von Zimt erinnere ich mich zurück an einen ähnlichen Frühlingstag vor rund sieben Jahren.

Der innere Konflikt

Wie paralysiert lag ich damals auf meinem Bett. Zum ersten Mal wurde mir ein großer, innerer Konflikt bewusst, der wohl schon einige Jahre in mir brodelte.

Das Leben, welches ich damals führte, hört sich eigentlich toll an. Mit Ende Zwanzig wohnte ich in einer Riesenwohnung mitten in Wien. Ich hatte einen Vollzeit-Bürojob, der sehr gut bezahlt war, ein fantastisches Umfeld, meine Hobbies und wunderbare Menschen, die mich umgaben. Ich hatte viel erreicht und war trotzdem – oder genau deswegen – nicht erfüllt.

Die Person, die da auf dem Bett lag, war in vielerlei Hinsicht ein ganz anderer Mensch, als jene Person, deren Leben ich führte. Diese Diskrepanz machte mich leer. „Wie ist es möglich, dass ich in einem Leben gelandet bin, welches eigentlich überhaupt nicht zu mir passt?“ Alles in meinem Kopf drehte sich um diesen Gedanken.

ICH muss MICH verändern

Ich merkte, dass ich in einem Hamsterrad gelandet war, welches sich im Kreis drehte. Unbewusst hatte ich mich selbst dort hineinbugsiert, indem ich einem Lebenskonzept nacheiferte, das man allgemein für „gut“ befand. Ob es allerdings ein guter Lebensweg FÜR MICH war, diese Frage hatte ich mir bis dato nie gestellt.

Es fühlte sich einfach nicht richtig an, ein Leben zu leben, in dem ich nicht ICH sein konnte. Es machte mich krank, unzufrieden und gestresst. Zu diesem Zeitpunkt war ich ständig verkühlt und konnte nicht mehr richtig abschalten. Ich hatte Schlafstörungen und andere Stresssymptome.

Ich beschloss, mein Leben zu verändern und mich auf jene Dinge zu konzentrieren, die mir Freude bereiteten und gut taten. Ab diesem Zeitpunkt begann ich, bewusste Entscheidungen zu treffen und Aktionen in Gang zu setzen. Ich hörte mehr auf mich und weniger auf die Meinung anderer. Selbst meine eigenen Gedankenmuster hinterfragte ich.

Was ich verändert habe

Im Laufe der letzten Jahre habe ich viele kleine und große Veränderungen in Gang gesetzt, um mich an die Person heranzutasten, die ich wirklich bin und sein möchte. Hier ein paar Beispiele:

Ich habe mich bewusst entschieden, Wien zu verlassen, da ich nicht in einer Großstadt leben wollte. Vor drei Jahren nahm ich mir deshalb eine Auszeit, um in Spanien zu kitesurfen. So bekam ich den notwendigen Abstand von meinem bisherigen Leben, konnte an der frischen Luft neue Ideen sammeln und mich mit interessanten Menschen austauschen. Möglich war mir dies, da ich mir die Jahre zuvor einen finanziellen Polster angespart hatte. Deshalb litt ich unter keinem finanziellen Druck. Heute verbringe ich viel Zeit an kleineren Orten und in der Natur. Man findet mich meist draußen im Freien und in Bewegung.

Die holistische Lebensweise begleitet mich schon seit ich denken kann. Vor sechs Jahren machte ich meine erste Yogaausbildung und unterrichtete danach Yoga in Wien und weltweit. Dabei habe ich festgestellt, dass ich selbst nicht gerne im Rampenlicht stehe. Deshalb unterstütze ich mit meinem mittlerweile gewachsenen Skill-Set aus Yoga, Massage und Ernährung nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) unterschiedliche Projekte wie Coachings, Retreats und Trainingsprogramme.

Nach einem Jahr Auszeit vermisste ich den Einsatz meines „Business-Hirns“. Aufgrund einer Verkettung von zufälligen und gewollten Umständen bin ich heute im Bereich Text/Konzept, Marketing und Business Development Consulting selbständig. Ich helfe Unternehmen z.B. beim Gestalten und Betexten ihrer Website und beschäftige mich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO), Corporate Designs und anderen Themen im Bereich Marketing. Mit meinen Kooperationspartnern bauen wir auf Wunsch auch gesamte Web-Auftritte und betreuen diese. Aktuell schreibe ich an zwei Büchern für kleine und mittelständische Unternehmer. Sie werden schon bald Selbständige dabei unterstützen, ihre Website- und Online-Marketing-Aktivitäten zu verbessern, um so mehr Kunden zu erreichen.

Ich liebe es, Menschen zu connecten und das, was mich erfüllt, mit anderen zu teilen. Deshalb haben wir vor vier Jahren das Community-Projekt Offline Adventures (www.offlineadventures.net) gegründet. Mit viel Liebe und Leidenschaft organisieren wir zwei bis drei Mal pro Jahr eine Hütten-Auszeit in den Bergen, um ein aktives Wochenende mit Outdoor-begeisterten Freunden, Bekannten und auch neuen Leuten zu verbringen. Dabei schaffen wir uns bewusste Offline-Räume abseits von digitalen Geräten wie Handy, Laptop & Co. Das Beisammensein mit anderen Menschen und die Bewegung in der Natur stehen stattdessen im Vordergrund.
Eine weitere Leidenschaft von mir ist das Kochen. Ich liebe es, neue vegetarisch-vegane Rezepte auszuprobieren und mit den Ideen der TCM zu kombinieren. Seit kurzer Zeit teile ich Lieblingsrezepte über meinen Blog www.helenemoves.com/blog.

Was sich rund um mich verändert hat

(Lebens-)Zeit und Nachhaltigkeit sind mir wichtiger als Geld und materielle Güter. Deshalb habe ich meinen gut bezahlten Job gekündigt und mich von vielen materiellen Dingen getrennt. Mit meinen beiden Selbständigkeiten verdiene ich heute einen Bruchteil meines früheren Gehalts. Gewonnen habe ich mehr Lebensfreude, Flexibilität und Authentizität. Ich schätze die Dinge, die ich habe, heute viel mehr als früher. Das macht mich insgesamt zufriedener.

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“, meinte einst Konfuzius. Genau das trifft jetzt auf mich zu. Ich verbringe einen Großteil der Zeit mit Dingen, Menschen und Tätigkeiten, die ich liebe. Genau deshalb fühle ich mich viel ausgeglichener. Ich fühle selten Widerwille oder Stress in Bezug auf meine Arbeit und mein Leben. Gleichzeitig habe ich mehr Urvertrauen und auch Vertrauen in mich selbst gewonnen. Ich lebe heute intuitiver und zweifle weniger als früher.
Gleichzeitig bin ich sehr dankbar, dass ich ein Leben führen kann, welches mich zufriedener, ausgeglichener und authentischer macht. Nachteile wie weniger Geld und die größere berufliche Unsicherheit aufgrund meiner Selbständigkeit nehme ich dafür gerne in Kauf.

Alles im Leben ist Veränderung

Das Leben steht niemals still. Meine Tasse Tee habe ich mittlerweile ausgetrunken. Manchmal treten Veränderungen in unser Leben, die wir nicht kontrollieren können. Ich weiß jedoch, dass vieles in meiner eigenen Hand liegt. Ich kann frei wählen, was und wem ich Priorität in meinem Leben einräume. Einzig meine Ängste sind es, die mich aufhalten.
Auch wenn sich das Leben vielleicht nicht immer komplett umkrempeln lässt, so hoffe ich, dass dich meine Geschichte dazu inspiriert, Veränderungen in Gang zu setzen, die dich zu mehr Ausgeglichenheit, Freude und Zufriedenheit führen.

Zur Checkliste

Helene hat es vorgemacht. Sie machte sich die Mühe sich erst mal gut kennenzulernen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Jetzt lebt sie ein Leben nach ihren Vorstellungen.

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Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs

Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs

„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ – Pippi Langstrumpf

Zu viele von uns sind zum Zombie mutiert und schlafwandeln durch den Tag, geleitet von Teilnahmslosigkeit, Zweifel und Ängsten. Wir vermodern in unserer Komfortzone und „play it safe“. Intrinsisch das Gefühl von Mangel, permanent auf der Suche nach was „Besserem“. Ständig am „Suchen“ und nie am „Finden“.

Der Artikel soll Anhand des Vergleichs mit Pippi unsere Lebensgeister erwecken und ein positives #einfachmalmachen attitude hervorrufen.

Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs!

Jeder kennt sie, Pippi, das 9-jährige Mädchen mit dem kleinen Äffchen auf der Schulter, die allein in der Villa Kunterbunt lebte. Sie strotzte vor Mut und Selbstbewusstsein, war stets fröhlich und freundlich, erlebte haufenweise Abenteuer und machte, worauf sie Lust hatte.

In jedem von uns steckt eine Pippi

Als Kind steckte noch in allen von uns eine große Portion Pippi. Was hält uns davon ab, wie sie zu sein?

Am Ende startet alles bei uns selbst. Es wird Zeit, das Steuer in die Hand zu nehmen, anstatt im Alltagstrott zu vegetieren.

Let’s do it like Pippi

o   Pippi hat kein Problem mit ihren Sommersprossen und roten Haaren

o   Pippi stolziert fröhlich & neugierig durch’s Leben

o   Pippi hat Fantasie, ist voller Ideen und setzt sie um

o   Pippi kennt kein „Das haben wir immer schon so gemacht.“

o   Pippi erfindet sich stets neu

o   Pippi ist mutig & selbstbewusst

o   Pippi entscheidet selbst, anstatt nur zu reagieren

o   Pippi übernimmt das Steuer

o   Pippi macht sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Getreu dem Motto „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut“ stand sie Unbekannten positiv und offen gegenüber.

Pippi’s Verhalten entsprach nicht der Norm, denn sie dachte und handelte anders als die Anderen. Sie stach aus der Masse heraus und folgte keinem vorgetrampelten Weg. Sie passte sich nicht an, sondern war voll und ganz sie selbst.

Was passiert, wenn wir alle das täten, was uns gefällt und wir in unseren Stärken arbeiten? Die Welt wäre eine große Villa Kunterbunt. Natürlich darf dies nicht in Egoismus ausarten, denn wir haben ja eine Verantwortung für unser Umfeld.

Anders gefragt: Was passiert, wenn wir alle das täten, was uns nicht gefällt?

Die Antwort lautet: Zu Zombies mutieren. Dadurch unterbinden wir Wachstum, Wandel, Freude und viel Gutes, was wir der Welt zurückgeben könnten.

 #einfachmachen!

Die Zukunft braucht mehr mutige Querdenker – mehr Pippis, die Lösungswege aus einem anderen Blickwinkel sehen und einfach mal machen. Nur so entsteht Wandel und Innovation.

Wir können alle ein bisschen mehr wie Pippi sein

Wir müssen ja nicht alles gleich um 180° drehen, uns ein Äffchen zulegen und in die Villa Kunterbunt ziehen. Aber vielleicht können wir uns ein bisschen was von Pippis Weltanschauung abgucken.

Zumindest sollten wir stets neugierig durch die Welt schreiten, ehrlicher zu uns und unseren Bedürfnissen sein und aktiv das Steuer für unser Leben übernehmen.

Wir können nur etwas verändern, wenn wir selbstwirksamer handeln!

Dh nicht rumjammern und darauf warten, dass Andere die Dinge für dich in die Hand nehmen, sondern dein Leben und alles was dazu gehört selbst aktiv mitgestalten. Vielleicht musst du mal frech & laut sein und Dinge einfordern. So wie Pippi es tat, und sie ging glücklich ihren Weg.

Denn wenn wir dies nicht tun, zieht das weite Kreise und beeinflusst nicht nur des Einzelnen sondern unser aller soziales sowie berufliches Umfeld zum Negativen.

Unsere Aha Retreats Mission: Zombies zu Pippis transformieren – Wir bauen eine Pippi Langstrumpf Welt

„Ich mach mir die Welt, wie sie, wie sie, wie sie mir gefällt.“ – Pippi Langstrumpf

Natürlich geht es nicht über Nacht ein Pippi Attitude zu entwickeln. Die Mission unserer selbst-entwickelten Aha Retreats Programme ist, Zombies zu Pippis zu transformieren und dich zu unterstützen, eine „Pippi Langstrumpf Welt“ zu erschaffen. Unsere Welt steckt voller Möglichkeiten – erkenne sie, sei dankbar dafür & mach was damit.

Þ    Anhand des Online-Kurses* „“ lernst du, wie Pippi selbstwirksam zu denken und sein.

 

Es geht darum, dich und deine Bedürfnisse kennenzulernen, ein positives Mindset aufzubauen, dadurch selbstbewusst und voller Energie durch’s Leben zu schreiten und deine Möglichkeit an den roten Zöpfen zu packen.

*Derzeit in Entwicklung, geplant für Herbst 2019. Möchtest du erfahren, wenn der Kurs erhältlich ist? Melde dich unverbindlich für die Warteliste. Schnell sein lohnt sich, die ersten 30 Buchenenden erhalten 25 % Rabatt. Hier geht’s zur Warteliste.

 

Þ    Im Coaching Programm „Design your life mit Design Thinking“ geht es darum, eine „Pippi“ Welt zu kreieren

Dabei erschaffen wir erst ein „Pippi“-Mindset und du erarbeitest dann, gemeinsam mit unserer Unterstützung sowie einer kleinen Gruppe, frische Ideen an Job-Lebens-Möglichkeiten, mehrere Lebensentwürfe und einen konkreten Action-Plan für deine „Pippi“ Welt, wie sie DIR gefällt.

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Generation Y und die Suche nach dem Sinn des Lebens

Generation Y und die Suche nach dem Sinn des Lebens

Um die Generation Y und das Streben nach Selbstverwirklichung und die unterschiedlichen Werte der Generationen Babyboomer, X, Y und Z geht’s in diesem Artikel.

„Warum bin ich hier?“ – Die Suche nach dem Sinn

Als sich John, ein gestresster Manager in einem kleinen Café irgendwo im nirgendwo sich mit dieser Frage konfrontiert sieht, verändert dies sein Leben von Grund auf. Das wunderbare Buch «Café am Rande der Welt» zeigt dem Leser auf eine spielerische und leichte Art, dass es sich lohnt, sich selbst diese Frage ernsthaft zu stellen.

Warum bin ich hier? Eine Frage, die den Puls der heutigen Zeit trifft, obwohl das Buch bereits 2003 erschien.

In den Medien wird darüber berichtet, dass sich Arbeitgeber auf eine neue Generation Arbeitnehmer vorbereiten müssen, die nicht einfach durch einen Bonus am Ende des Jahres zufriedengestellt werden. Die sogenannte Generation Y ist auf dem Vormarsch.

Die Generation Y

Die Generation Y reiht sich ein, in eine lange Liste von unterschiedlichen Generationen-Typen und klassifiziert die von 1980 bis 1995 geborenen. Das Y steht stellvertretend für die englische Frage Why?, also Warum? und bringt damit die Sinnessuche dieser Generation zum Ausdruck.[1]

Die Generation Y folgt auf die Generation X (1965-1980) und die Babyboomers (1955-1965).

Alle nach 1995 geborenen zählt man bereits zu der Generation Z, auch Generation YouTube genannt. Also all diejenigen, welche die Digitalisierung des Alltags bereits von Geburt an miterlebt haben.

Worin unterscheiden sich die Generationen babyboomers, x, y und z?

Die Babyboomers, also Angehörige der geburtsstarken Jahrgänge nach dem zweiten Weltkrieg, werden in der Literatur als erfolgreich und liberal charakterisiert. Diese Generation prägte den Begriff «Workaholic», steckte sich hohe Karriereziele und hat die Arbeit in den Mittelpunkt ihres Lebens gerückt.

Auch die Nachfolgergeneration, die Generation X, arbeitet hart, aber primär um sich ein materiell abgesichertes Leben leisten zu können. Für sie ist die Arbeit mehr ein Mittel zum Zweck als ein sinnstiftender Lebensinhalt.

Im Gegensatz zu ihnen suchen gemäss der Studie von Robert Half Anhänger der Generation Y und auch die nach 1995 geborene Generation Z nach Sinn und Abwechslung in der täglichen Arbeit. Sie ködert man eher mit Talentförderung und Autonomie als Gehaltserhöhung und Firmenwagen. Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung haben einen hohen Stellenwert im Leben der Generation Y und Z. Auch verschmelzen Berufliches und Privates viel häufiger miteinander bei den Y’lern, als dies noch bei den Vorgänger-Generationen der Fall war.[2]

 

Maslowsche Bedürfnispyramide

Die maslowsche Bedürfnispyramide beschreibt die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen und stellt diese in einer Pyramide dar. Ist eine Ebene abgedeckt, motiviert uns die nächste Ebene zu erreichen. Die Generation Why beschäftigt sich mit Selbstverwirklichung. Diese Pyramide zeigt auf, dass „Selbstverwirklichung“ an der Spitze der Bedürfnis-Ebenen steht. Das bedeutet, unsere essenziellen Bedürfnisse wie psychologische Grundbedürfnisse (Nahrung, Wasser, etc), Sicherheits- und Sozial-Bedürfnisse sind im Gegensatz zu unseren Vorgänger-Generationen gedeckt, sodass wir nun nach persönlicher Entfaltung streben.

Streben nach Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung

Das durchschnittliche Alter von Start-Up Gründern lag 2018 bei 35,2 Jahren und über 47% der Gründer sind zwischen 25 und 34 Jahre alt. Alles Angehörige der Generation Y.[3] Diese Zahl zeigt deutlich die starke Fokussierung der Generation Y auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung auf.

Das Dilemma

Doch der Drang nach Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung ist nicht nur per se positiv. Die Welt ist voller Möglichkeiten, sich weiterzubilden ist schon fast Standard geworden und wenn der Job keine Freude bereitet, kann er gewechselt werden. Das eigene Yoga-Studio zu eröffnen ist inzwischen genauso gesellschaftlich anerkannt, wie die Karriereleiter in einem grossen Konzern hoch zu klettern. Die Versuchung nach der goldenen Nadel im endlosen Heuhaufen zu suchen ist gross.

Der Drang nach Erfüllung und der Erforschung der eignen Bestimmung kann sehr anstrengend sein. Keine berufliche (oder gar private) Station fühlt sich richtig an und die Gefahr ist gross, den Blick für das grosse Ganze zu verlieren. Auf einmal fällt es schwer eine Entscheidung zu treffen, ganz einfach, weil die Auswahl viel zu gross ist. Anstelle von Tatendrang und Motivation sind wir auf einmal mit Hilflosigkeit und Überforderung konfrontiert.

Das intrinsische Gefühl der Unzufriedenheit 

Wir, die Generation Y, haben das Privileg zu träumen und uns mit uns selbst zu beschäftigen. Jedoch wurde uns dies nicht vorgelebt. Den Luxus über Bestimmung und dem Selbst nachzudenken, konnten sich die vorherigen Generationen schlichtweg nicht leisten.

Fragt man den Opa um Rat beim Thema Erstellung Karriereplanung und Lebensvision, kommen einem die Schlagworte «Sicherheit», «vernünftig», «etwas zum Geld verdienen» entgegen. Verständlich, da er in einer anderen Zeit aufgewachsen ist, in der andere Werte wichtig waren.

Das intrinsische Gefühl der Unzufriedenheit und Streben nach mehr geht jedoch dennoch nicht weg, auch wenn ich einen sicheren Arbeitsplatz, in einem vernünftigen Unternehmen habe, in dem ich gutes Geld verdiene. Wir haben das Dilemma stetig den Sinn unseres Tuns zu hinterfragen, haben jedoch nicht gelernt wie wir diesen Sinn finden um glücklich und zufrieden zu sein. Das träumen war gar nicht wirklich erlaubt, und wenn dann gab es einen engen Rahmen.

Selbstfindung – Fundament für jegliche weiteren Schritte

Wer sich selber finden und einen, für sich, sinnvollen Job finden will, kommt nicht darum herum, sich eine längere Zeit mit sich selbst zu beschäftigen. Damit ist aber nicht ein Abend alleine zu Hause vor dem Fernseher oder Ablenkung durch Party gemeint. Wir müssen aktiv darüber nachdenken, was unsere Werte, Bedürfnisse und auch Ängste sind und dann ins Handeln kommen.  Dies kann ermüdend und frustrierend sein.

Wir haben gelernt, wie wir fachliche Fähigkeiten erhalten, aber nicht, wie wir unserem Herzen und wahrem Ich folgen. Oft fällt es uns einfacher, etwas zu benennen, was wir nicht möchten, anstelle von Dinge, die wir möchten. Der Versuchung uns von anderen und deren Ziele beeinflussen zu lassen ist gross, doch es geht alleine um deine Bedürfnisse und Wünsche. Zum Thema „Selbstfindung und die Reise zu dir selbst“ gibt’s hier einen Artikel. 

Paul Watzlawick sagte dies so: «Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen.»

Dass die Reise zu sich selbst manchmal ermüdend und frustrierend sein kann, ist klar. Aber nur dadurch kannst du deine Möglichkeiten für ein erfülltes Leben erkennen und ausschöpfen.

«Orientierung ist die Kunst herauszufinden, wohin man geht, wenn man sein Ziel nicht kennt».

Wir von Aha Retreats geben dir nicht vor, wohin Du gehen sollst, sondern helfen dir bei DEINER Orientierungsfindung zu einem, für dich, erfüllten Arbeits-Leben. Wir unterstützen dich sozusagen dabei die Landkarte richtig zu lesen und helfen dir die Wanderung zu starten.

 

Literaturverzeichnis:

[1] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Auftragsstudien/studie_generation_y_signium.pdf

[2] https://www.absolventa.de/karriereguide/berufseinsteiger-wissen/xyz-generationen-arbeitsmarkt-ueberblick

[3] https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-18/files/Deutscher%20Startup%20Monitor%202018.pdf

 

Zur Checkliste „Selbstbewusstsein“:

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Ben’s Story: Quarterlife crisis ade – Vom Banker zum digitalen Nomaden

Ben’s Story: Quarterlife crisis ade – Vom Banker zum digitalen Nomaden

vorher: Banker // jetzt: Aufbau Online-Business als digitaler Nomade & Freelancer im Bereich Podcasts

Der Tag, an dem ich mein Leben änderte

Es ist schon witzig. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem sich mein Leben geändert hat. An dem ICH mein Leben geändert habe und zwar für immer. An dem Tag selbst war mir das überhaupt nicht bewusst. Es war ein normaler Wochentag im Januar 2015. Ich saß wie gewöhnlich in der S-Bahn, die mich sicher durch die ungemütliche, kalte Dunkelheit gebracht hat. Schick gekleidet in Anzug und Lederschuhen brachte sie mich unaufhaltsam meinem Ziel näher. Einem Ziel, zu dem ich schon seit einiger Zeit eigentlich gar nicht mehr wollte: Meinem Arbeitsplatz in einer großen, deutschen Bank. Doch warum war dieser Morgen nun etwas so Besonderes? Nun ja, weil ich an diesem morgen eine Entscheidung getroffen habe.

Meine zwei Stimmen im Kopf

Schon seit Wochen plagte mich ein Dilemma, eine innere Diskussion, welche beinahe schon schizophrene Züge angenommen hatte. Auf der einen Seite war da die vernünftige Stimme in mir. Sie war sehr stolz auf meinen Werdegang und das nebenberufliche Studium, das ich gerade abgeschlossen hatte. Diese Stimme wollte, dass ich nun einfach weiter mache und an meiner Karriere in der Bank arbeite. Also einfach das Naheliegende tue, woran ich ja auch immerhin die letzten 9 Jahre gearbeitet habe.

Doch dann gab es da noch eine andere Stimme. Sie sagte mir ganz eindeutig, dass ich dort nicht hingehöre. Dass es noch so viel mehr zu entdecken gibt und ich mein wirkliches Potenzial niemals in einer Bank werde ausleben können. Diese Stimme meinte sogar, dass dies der Grund sei, warum ich schon lange nicht mehr richtig glücklich war. Problem ist nur: Ich hatte keine Ahnung, was ich sonst tun könnte. Nicht einmal diese zweite Stimme hatte eine Antwort auf diese Frage. Aber sie hatte einen Plan. Denn sie plädierte schon seit einiger Zeit dafür, mich beurlauben zu lassen und ein halbes Jahr alleine auf reisen zu gehen. Neuorientierung am Strand sozusagen. Und so verlockend das Ganze klang, so vehement war die vernünftige Stimme gegen diese Idee.

Die Macht der Entscheidung

So vergingen Wochen der Unentschlossenheit, die mich zu genau der S-Bahn-Fahrt an besagtem Morgen geführt haben. Denn ich war es leid! Ich war es so leid, mit mir selbst zu diskutieren und dabei so viel Energie zu verschwenden. Daher beschloss ich, mich zu entscheiden:

Ein klares JA für die Auszeit würde bedeuten, ich setze alles daran, diesen Traum möglich zu machen und zeitnah umzusetzen.

Oder ein klares NEIN, welches bedeuten würde, dass ich sofort aufhöre, darüber nachzugrübeln.

Ich saß da also in der S-Bahn und ich meinte es richtig ernst. So ernst, dass ich sogar einen kleinen Vertrag mit mir selbst geschlossen und in meinem Notizbuch festgehalten habe. Ich gab mir 48h für diese Entscheidung. Doch keine 3 Minuten später hatte ich meine Antwort, denn ich habe plötzlich ganz klar gespürt, dass ich dieses Verlangen nicht einfach abstellen kann, Vertrag hin oder her. Sicher, ich könnte es unterdrücken. Doch irgendwann würde es mit aller Macht durchbrechen und erneut an die Oberfläche kommen. Nur dann wäre es eventuell zu spät. Und das Verlangen würde sich in Reue verwandeln. Das war keine Option für mich und so habe ich mich an diesem Morgen dazu entschieden, alleine die Welt zu bereisen.

Rückblickend betrachtet war dies eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Denn heute weiß ich, dass ich damals mitten in der Quarterlife Crisis steckte und da ohne diese Paukenschlag auch nicht so einfach herausgekommen wäre.

Das Abenteuer, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Nach der Entscheidung war nichts mehr wie zuvor. Endlich hatte ich wieder ein Ziel, das mich inspirierte. Und was sich erst einmal nach einem langen Urlaub anhört, war am Ende so viel mehr. Die Reise hat mir zum ersten mal ermöglicht, mit Abstand von Außen auf mein Leben zu schauen. Und fast noch wichtiger: Ich hatte zum ersten mal genug Ruhe und Zeit, um mir einmal offen und ehrlich die eine Frage zu stellen, die so unfassbar wichtig ist:

Was will ich eigentlich? Was will ich wirklich?

 Seit der S-Bahn-Fahrt und meiner Reise hat sich viel verändert. Genau genommen ist nichts mehr wie zuvor:

  • Ich habe mein Mädchen kennengelernt und sie geheiratet.
  • Ich habe meinen Job bei der Bank gekündigt und mich selbständig gemacht.
  • Das Thema “Quarterlife Crisis” beschäftigt mich noch immer. Auf benkorbach.com helfe ich Menschen dabei, diese Krise zu überwinden und ein Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
  • Ich habe Deutschland verlassen und bin mit meiner Frau nach Zypern gezogen.
  • Doch auch Zypern verlassen wir immer wieder, um unserer großen Leidenschaft nachzugehen: Dem Reisen und Entdecken.

Ich schreibe diese Zeilen im Februar 2019, während ich auf Koh Phangan am Strand sitze. Und ich bin wieder so erstaunt wie jedes mal, wenn ich mir klar mache, was diese S-Bahn-Fahrt vor 4 Jahren alles ausgelöst hat. Diese vermeintlich kleine Entscheidung hat in der längeren Betrachtung einfach alles verändert. Heute weiß ich: Dies war mein Tipping Point. Dies war der Moment, an dem ich angefangen habe, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Reisegruppen für deine größte Reisen

Doch ich möchte ganz ehrlich mit dir sein, lieber Leser, liebe Leserin: Der Weg hierher war nicht immer einfach. Er war lang und steinig. Bevor ich meine Frau kennengelernt habe, habe ich ihn größtenteils alleine zurückgelegt und mir dabei oft gewünscht habe, eine starke Gemeinschaft an meiner Seite zu haben, die in dieselbe Richtung marschiert. Sozusagen eine Reisegruppe für die große Reise namens “Leben”. Denn auch nach diesem Tipping Point war es nicht immer einfach. Ich hatte mit Herausforderungen zu kämpfen, an die ich davor nie gedacht habe. Doch eines weiß ich mit Sicherheit: Wenn ich in der Zeit zurückreisen könnte an den Moment in der S-Bahn, würde ich mich immer wieder ganz genauso entscheiden. Denn die Herausforderungen sind nur die eine, die matte Seite der Medaille. Die andere, die glänzende Seite nennt sich Leidenschaft, Erfüllung, LEBEN! Nur eine Sache würde ich ein wenig anders machen: ich würde mir direkt eine starke Reisegruppe suchen.


Ben’s Leben hat sich um 180° geändert. 11 Jahre war er bei der Bank, obwohl er nach 3 Jahren schon wusste dass es nicht zu ihm passt. 

Wenn ihr auch spürt, dass das was ihr derzeit macht, nicht zu Euch passt, ihr aber Hilfe bei der Neuorientierungsfindung benötigt – durchstöbert Ben’s Blog oder unsere Aha Retreats Formate. Wir beschäftigen uns ausschliesslich mit diesem Thema.


 

 

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Bei Aha Retreats geht’s um berufliche Veränderung & Orientierungsfindung um mehr nach Deinen Bedürfnissen, Werten und Stärken zu arbeiten und DEINEN Weg zu gehen.

Methodisch arbeiten wir mit dem Design Your Life Kreislauf.

Wie die Kreativ- und Innovationsmethode funktioniert und Du dadurch Klarheit, Mut und eine Strategie für Deine berufliche Veränderung erhältst, erklären wir in unserem Webinar.

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Money-Mindset: Reinvestiere in dich und deine berufliche Zukunft

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Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Haustüre wieder reinkommen kann. – Karl Lagerfeld

Bedeuted: Re-Investieren!!

Ein umwerfendes Zitat, das genau zur Thematik unseres heutigen Artikels passt. Von der deutschen Sucht zu Sparen, totem Kapital, Re-Investition – das lest ihr hier!

Deutschland Sparnation – Geld als Symbol für Sorgenfreiheit und Macht

Geld zu haben und zu bunkern scheint für viele ein Symbol für Sorgenfreiheit, Entscheidungsfreiheit, Sicherheit und Macht zu sein. Die Wohlfühl-Latte ist bei jedem unterschiedlich. Hochgradiges Hamstern von Geldbeständen ist eine ganz logische Konsequenz: Beinahe 70% der Deutschen bunkern ihr Geld, anstatt es gleich wieder auszugeben (*Union Investment, 2018). Einfach um zu wissen, dass es da ist. Nochmal 70 % davon legen es aber nicht gerade renditebringend an: Also entweder in Bar unter dem Kopfkissen oder auf dem Girokonto, wo Zinsmäßig mal gar nix passiert (Das Investment, 2018). Noch investieren sie es. Es liegt einfach nur als totes Kapital herum.

Geld als Schadensersatz für Unzufriedenheit im Job?

Das Geldverdienen an sich wird oft als der unangenehme Teil des Ganzen empfunden. Ca. 50 % der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Job unzufrieden und würden gerne den Job wechseln oder was ganz andres machen (Manpower Group, 2018). Wow!

Schockierend, dass das Geldverdienen so vielen Menschen so wenig Spaß bereitet. Als wäre der Lohn eine Art Schadensersatz für eine 40 Stunden Woche. Ausgehend von 45 Arbeitsjahren, abgezogenem Urlaub und ohne Unterbrechungen sind das 84.600 Stunden Lebenszeit! Die für Tätigkeiten draufgehen, die einem nicht gut tun! Und Lebensqualität rauben. Und letztlich unter dem Kopfkissen versauern und infolge der Inflation auch noch an Wert verliert (Burghardt, 2018)!

Investition in berufliche Neuorientierung – und somit in sich selbst!

Investitionen müssen nicht gezwungenermaßen in Aktien, Immobilien oder andere Anlageformen passieren. Besonders im Kontext beruflicher Veränderung gibt es noch ein weiteres sinnvolles Investitionspotential: INVESTIERE IN DICH.

Geld in SICH SELBST zu investieren, macht sich unterm Strich mit Zufriedenheit, Wohlbefinden und Spaß an der Arbeit bemerkbar. Und – im beruflichen Kontext re-investiert – erhält man es wieder als finanzielle Entlohnung zurück.

Drei Gründe warum wir nicht in berufliche Umorientierung investieren wollen

Wir sind der Frage, warum so wenige in sich selbst investieren, auf den Grund gegangen und haben drei mögliche Gründe für die Unlust an Investitionen in sich selbst gefunden:

1. Fehlende Vision – Unklar in WAS Du eigentlich investierst?!

Investition in Orientierungsfindung:

In jedem von uns steckt eine Berufung. Die Fähigkeiten und Kompetenzen dafür haben wir teilweise schon intus. Aber nicht jeder hat DIE Idee für ein eigenes Business oder den Traumjob und nicht jeder kann dann sofort sagen „Ja, GENAU DAS ist es!“.

Verständlich dass somit wenige Geld für ein persönliches, berufliches Projekt in die Hand, wovon er selbst noch gar nicht überzeugt ist. Es soll ja alles Hand und Fuß haben. Die Motivation eine neue Sache anzupacken ist dann dementsprechend gering.

Ein Grund für die Unlust in die eigene berufliche Veränderung kann also sein, dass er das End-„Produkt“ oder „End-Resultat“ noch nicht klar vor sich sieht. Die Vision fehlt. Dies ist oft ein Henne-Ei Problem. Denn um dahin zu kommen steckt ein längerer Prozess den er erst mal beschreiten– und womöglich Geld in die Hand nehmen – muss.

Um eine erste Orientierung zu finden und einen roten Faden zu spinnen, kann Hilfestellung von außen sehr effektiv sein: unsere Aha Retreats Coaching Programme setzen genau hier an, einen Ansatz für Ideen greifbar und einen Plan für die ersten Schritte zum Ziel zu machen.

Investition in Ausbau von eigene Fähigkeiten, Wissen oder Kompetenzen:

Nicht selten erkennt man im Orientierungsprozess, dass man noch gewisse Skills ausbauen muss oder weitere Unterstützung für die nächsten Schritte braucht. Das können fachliche Weiterbildungen, bestimmte Kurse sowie weiterhin unterstützende Beratungen in strategischen und unternehmerischen Themen sein.

2. Fehlendes Selbstwertgefühl und Mut

Unser Selbstwertgefühl spielt in einem Veränderungs-Prozess eine große Rolle. Wer sich nicht stark und wertig genug fühlt eine berufliche Veränderung zu schaffen, wird vermutlich enden wie ein Wal am Strand. Und der- oder diejenige wird es höchstwahrscheinlich nicht in Erwägung ziehen, in sich zu investieren. Aus dem Gefühl heraus es gar nicht wert zu sein! Und lieber das Geld auf dem Konto eisern weiter dort festhalten.

Anders betrachtet: Konkret zu wissen, was man KANN, was man WILL und für was man sich INTERESSIERT stärkt das Selbstbewusstsein, die Wertschätzung und den Glauben an sich selbst.

Eine ganz grundlegende innere Ressource, die man für berufliche Veränderungen braucht und den Fokus auf das inhaltliche lenkt, mit was man Geld verdient anstatt nur auf das Geld verdienen selbst.

Ein weiterer Grund für die Unlust ins eigene investieren ist also oftmals das fehlende Selbstbewusstsein und der fehlende Mut.

In unseren Aha Retreats holen wir genau diese inneren Ressourcen auf die Bühne, machen sie den Teilnehmern bewusst, damit sie genau hier den Glauben an ihre Ideen und an sich selbst bestärken können.

3. Immer diese Geldsorgen – Selbstständigkeit und Existenzangst

In unserem vorherigen Beitrag Veränderungen im Leben sind wir bereits auf verschiedene Ängste eingegangen, die uns vor beruflichen Veränderungen zurückschrecken lassen. Was ist, wenn mir das Geld ausgeht? Von was soll ich leben, wenn kein sicheres Einkommen mehr reinkommt? Existenzangst spüren viele Selbstständige: vor lauter Sorge, das Geld könnte in einem Veränderungsprozess fruchtlos im Boden versickern, werden viele Projekte gar nicht angepackt.

Sicherlich bedeutet die Kündigung eines „sicheren“ Arbeitsplatzes den Wegfall des garantierten Einkommens. Andererseits gibt sie aber auch viel Platz für Zeit und Energie, die gänzlich in eine eigene Idee investiert werden kann.

Klar, während einer Aufbauphase sind die Ausgaben höher als die Einnahmen. Womöglich lebt man vom Gründungszuschuss oder Ersparten. Natürlich flattert dann das Herz, wenn es in Richtung eiserne Reserve geht.

Dennoch gibt es hier Möglichkeiten dem gegen zu wirken. Anstatt seinen Fokus nur aufs Sparen und Geld zusammenhalten zu setzen (was uns Deutschen ja quasi in den Genen liegt), lässt sich diese Energie auch geldbringend umleiten in:

– Wie lässt sich mein Business skalieren?

– Wo könnte ich in externen Support investieren um schneller an Einnahmen für mein Business zu kommen?

– Bei welchem zeitlich begrenzten Projekt könnte ich mitarbeiten?

– Kann ich kurzfristig an Geld kommen durch einen Neben- oder Teilzeit-Jobs?

– Vielleicht sogar einen Kredit oder Geld von Freunden leihen?

– Kann ich etwas verkaufen um schnell an Geld zu kommen?

Hauptsache ist, an dem eigenen Vorhaben, am Aufbau, dran zu bleiben, den Glauben an die eigene Idee nicht zu verlieren und sie voranzutreiben.

 

Fazit:

Geld ist ein Machtsymbol. Finanzielle Sorgenfreiheit ist das eine – jedoch Geld nur zwecklos zu bunkern das andere.

Wir lassen uns oft von der Angst vor Geldmangel beeinflussen und vergessen, dass wir innere Stärken haben sodass diese Angst unbegründet ist. In uns selbst investiert, kann uns Geld dabei helfen, unsere Berufung zu finden und uns letztlich mit viel wertvollerer Zufriedenheit, Wohlbefinden und Spaß an der Arbeit zu entlohnen.

Wie der Karl eben sagte: Erst Geld rausschmeissen, damit es wieder zu uns zurückkommen kann!

 

Literaturverzeichnis:

Burghardt, F. (2018). Wie die Deutschen ihre Milliarden vernichten. Von procontra online: http://www.procontra-online.de/artikel/date/2018/04/wie-die-deutschen-ihre-milliarden-vernichten/ abgerufen Das Investment. (2018). Die Deutschen und das Geld. Von Das Investment: https://www.dasinvestment.com/fvs-research-institute-zum-sparverhalten-die-deutschen-und-das-geld/ abgerufen Manpower Group. (2018). Studie Jobzufriedenheit 2018. Frankfurt am Main: Manpower Group. Union Investment. (2018). Sparen steht in Deutschland hoch im Kurs – sowohl heute als auch morgen. Von Union Investment: https://unternehmen.union-investment.de/startseite-unternehmen/presseservice/pressemitteilungen/alle-pressemitteilungen/2018/Studie–Sparen-steht-in-Deutschland-hoch-im-Kurs.html abgerufen

Zur Checkliste „Selbstbewusstsein“:

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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