Ich suchte nach dem tieferen Sinn in meinem Job – Testimonial Danila

von | 15.08.2022 | Blogs | 0 Kommentare

Ich suchte ihn eigentlich schon immer: den Sinn. Doch früher wusste ich nicht wie ich die Suche angehen sollte. Ich konnte Sinn für mich ja noch nicht mal definieren, daher hätte ich noch nicht mal sagen können, wenn ich ihn gefunden hätte.

Das innere Stimmchen, das gewann: die Vernunft

Also begann ich meine berufliche Karriere wie fast alle in meinem Umfeld. Ich starte erst mal ganz solide in einer Unternehmensberatung, um gut aufgestellt sein.

Doch sehr schnell kam das Stimmchen wieder hoch: Ist es das, was ich jetzt für den Rest des Lebens tun soll? Bin ich hier richtig in dem Job und in dem Umfeld oder gibt es noch was Anderes?

Die Abenteuerin in mir siegte damals und ich kündigte nach 3 Jahren Anstellung als Beraterin. Es war gar nicht so leicht meiner Entscheidung treu zu bleiben, gegen allen Äußerungen und Flausen a la “So einen guten Job kriegst du nie wieder!” 

Ich zog es trotzdem durch und kleiner Spoiler vorweg: Es kam später wieder ein genauso “guter” Job. Also wenn man “gut” mit sicherer, gut bezahlter Festanstellung gleichsetzt. 

Nachdem mir die letzten Jahre ziemlich viel Energie zogen nahm ich mir eine kleine Auszeit für mich und hakte etwas von meiner Bucketlist ab: Ich reiste für 6 Monate nach Australien, Neuseeland und Thailand.

Dort jobbte ich in Cafés und Restaurants, was mir eine riesen Freude bereitete. Die Zeit dort gab mir einen kleinen Geschmack wie ein freies, erfülltes Leben aussehen könnte.

Als mir das Geld ausging kam ich zurück nach Deutschland und der nächste Job ließ nicht lange auf sich warten. Meine Laufbahn in einem großen deutschen Konzern startete und zieht sich durch bis heute, wo ich diesen Blogartikel verfasse.

11 Jahre lang, 4 Abteilungen, einige mentale Kündigungsversuche später gabs den Lebenswandel.

11 Jahre lang, 4 Abteilungen, einige mentale Kündigungsversuche später.

 

Veränderungsversuche innerhalb der Komfortzone

Nach 4 Jahren im Revisionsumfeld wechselte ich intern ins Marketing, um in einer kreativeren Umgebung zu arbeiten. Ich baue mir eine weitere Expertise auf. Zwar mit doppelter Belastung durch ein berufsbegleitendes Marketingstudium doch gefühlt immer noch in meiner Komfortzone (dem sicheren Konzern im Hintergrund). Die Themen in der neuen Abteilung sind durchaus spannender, das Team ist cooler und demnach gab es viel Hoffnung auf Besserung.

Trotz Abteilungswechsel war es wieder der selbe Trott 

Aber die Erkenntnis kam schnell, dass es eigentlich der selbe Trott ist und einem Umbruch in der Geschäftsführung gingen mir wichtige Themen wie zB Wertschätzung flöten.

Immer wieder startete ich kleinere Versuche um für mich einen Weg zu finden, glücklich zu sein.

2018 fing ich an die Jakobswege in Spanien abzulaufen. Dabei spürte ich, was es heißt ICH zu sein, lebendig zu sein, frei zu sein. Weit weg von Erwartungen anderer an mich, verbunden mit der Natur, bin ich völlig im Reinen und und kann sogar mein langjähriges Laster ‚das Fingernägel kauen‘ ablegen. Kleiner weiterer Spoiler: Ich konnte es genau so lange ablegen bis ich wieder in mein altes Leben eintauchte.

Gedanken kamen auf wie “Ich kann ja nicht auf immer und ewig den Jakobsweg laufen. Oder doch?! Es muss doch auch die Möglichkeit geben, mehr Leichtigkeit in den Alltag zu integrieren.”

Wieder in der Stadt und im täglichen Hamsterrad fühlte ich mich auf jeden Fall immer mehr Fehl am Platz.

Doch was sollte ich stattdessen tun?

Ich begann einige Dinge zu ändern. 

Ich gab eine Initiativbewerbung im Frankfurter Marimekko Store ab. Wohlwissend, dass aktuell keine Stelle frei war. Aber für das finnische Label begeisterte ich mich schon lange. Ein halbes Jahr später kam die Zusage für einen Minijob. Ich reduzierte meine Wochenarbeitsstunden im Büro auf 80 %. Die Zeit im Laden faszinierte mich. Ich genoss es von schönen Dingen umgeben zu sein. Ich war immer schon weit vor Schichtbeginn im Laden, blieb gerne länger. Wochendschichten? Kein Problem! 

Und dann kam Corona. Letztendlich schloss der Laden seine Türen. Zunächst nur vorübergehend. Und dann komplett. Mein Herz blutete.

Im Büro ergab sich die Möglichkeit die Abteilung zu wechseln und einen Marketingjob im IT Umfeld anzutreten.

Mich lockte das höhere Gehalt und der Gedanke: schlimmer kann es ja nicht werden.

Mich lockte das höhere Gehalt und der Gedanke: schlimmer kann es ja nicht werden. Doch ich wurde eines Besseres belehrt. Das Gute: ich wurde mir bewusster, was GAR NICHT zu mir passt. Nach 4 Monaten in der neuen Abteilung scrollte ich schon wieder durch die internen Stellenausschreibungen. Nach einiger Zeit entdeckte ich einen Marketingjob in meiner Wunschabteilung. Ein weiterer Querwechsel innerhalb meiner Komfortzone. Und was soll ich sagen: nach 5 Monaten startete ich das Job Coaching mit Aha Retreats.

 

Moment der Entscheidung

Es war ein sinnloses Meeting zu viel in dem ich saß und mich fragte: “Was mache ich hier eigentlich immer noch? Ist es das Gehalt wirklich Wert, meine Lebenszeit zu verschwenden?”

Da wurde mir ganz klar: der Zeitpunkt ist gekommen etwas Sinnvolleres zu tun. Meine Geschichte in dem aktuellen Konzern ist nach 11 Jahren einfach auserzählt. Aber wie schaffe ich den Ausstieg und was will ich denn überhaupt?

Wie schaffe ich den Ausstieg und was will ich überhaupt: Coaching Start

Durch eine Empfehlung erfuhr ich von Aha Retreats. Nach ein paar Nächten drüber schlafen, ob mir der finanzielle und zeitliche Invest wert ist, gehe ich seit 7 Monaten “meine Journey” zur Neuausrichtung mit dem Coaching & Mentoring Programm.

“Es wurde Zeit in mich zu investieren und herauszufinden, was mein Weg ist.  Das was am Ende rauskommt ist so nachhaltig, da habe ich ein Leben lang noch was davon. 

Das Ziel vor Augen

Mein Ziel ist es, meinen Traumjob klar skizzieren zu können und zwei bis drei Lebenskonzepte erarbeitet und getestet zu haben, die im Einklang mit meinen Stärken, Werten, Interessen und Fähigkeiten sind. Ich möchte bereit sein, ein Leben zu führen, das ich wirklich leben möchte.

Mit diesem Schritt habe ich mich bewusst dafür entschieden zu wachsen, zu lernen und aus meiner Komfortzone herauszukommen.

Der Weg beginnt bei mir selbst

Der Weg dabei geht nicht nur steil nach oben. Es ist eine Journey, wie die Mentorinnen Marion & Steffi immer so schön sagen mit all ihren Höhen und Tiefen. Denn wenn man ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben haben möchte, muss man ja erstmal wissen was einen bisher davon abhielt, ein erfülltes Leben zu leben.

Ich setze mich dabei mit vielen persönlichen Themen auseinander, arbeite an meinen inneren Blockaden und Glaubenssätzen, übe mich im Vertrauen und entdecke mich nach und nach neu.

Was ich an dem Aha Retreats Programm einzigartig finde, ist, dass ich wirklich ins Tun komme und den Weg zusammen mit Wegbegleitern beschreite. Das gibt mir den Mut und die Motivation dran zu bleiben. Denn es ist immer jemand da, wenn man sich stuck fühlt. Gemeinsam ist man stärker.

Probieren geht über Studieren

Nach einigen Wochen Selbstforschung habe mir ein detailreiches Bild über mich, meine Persönlichkeit, meine Stärken, Werte und Bedürfnisse über mein zukünftiges Umfeld  erarbeitet. Dies bildet die Grundlage für das Kreieren von Job Ideen, die dann zu einem Prototypen werden und getestet werden dürfen.

Ich habe u.a. erkannt, dass ich eine Scanner-Persönlichkeit bin, das bedeutet dass ich vielseitig interessiert bin, schnell lerne und mir schnell langweilig wird. Dies spiegelt sich auch in meinen Job-Tests wieder, die ebenfalls kunterbunt sind.

Meine Job-Testings als Scanner Persönlichkeit

Eine meiner Jobideen ist “Community Managerin in einem CoWorking Space”. Schon immer hatte ich ein besonderes Gespür für die Stimmung in den Teams, in denen ich gearbeitet. Gerne möchte ich dort nun  tiefer eintauchen. Während des Coachings habe ich bereits selbst an einem CoLiving-Format in Spanien teilgenommen und möchte mich im Oktober ehrenamtlich bei einem CoLiving-Projekt in Süddeutschland engagieren, um weitere Erfahrungen zu sammeln.

 

Eine weitere Job-Idee, mit der ich mich intensiver auseinandersetze, ist der Handel mit spanischen Spezialitäten. Seit meinen Wanderungen auf den Jakobswegen habe ich Spanien lieben gelernt. Egal in welcher Region ich bin, ich muss immer wissen, welche Spezialitäten es dort gibt. Jedes Mal beobachte ich genau, was die Locals in Bars essen und trinken. Ich würde gerne mehr spanisches Flair nach Deutschland bringen und habe mir hierfür bei meinem letzten Spanienbesuch eine Wurstfabrik besichtigt und mich mit den Besitzern über aktuelle Herausforderungen auf dem deutschen Markt ausgetauscht.

 

Bei der Job-Idee “Wanderführerin & Urlaubsberaterin” lande ich wieder in Spanien. Ich möchte herausfinden, ob sich aus meinem Wander-Hobby auch etwas Berufliches kreieren lässt oder ob ich es als meinen privaten Ausgleich beibehalten möchte.

Eine weitere große Leidenschaft von mir ist Mode. Um zu eruieren, ob und wie ich dieses Interessenfeld in etwas Berufliches verwandeln kann, werde ich ein kleines französisches Label anschreiben und fragen, ob ich beim Aufbau eines deutschen Vertriebsnetzes unterstützen kann.

 

Dies sind erst mal vage gesammelte Job-Ideen & Business Ideen und grobe Prototypen, welche ich nun abgleiche

  • nach monetären Aspekten
  • ob ich weiterhin Freude dabei empfinde mich damit zu beschäftigen
  • was mir bei den Aufgaben schwer / leicht fällt
  • ob der Arbeitsrahmen zu meinem gewünschten Lebenskonzept passt

 

Die Kündigung ist eingereicht

4 Monate nach Start meiner ganz persönlichen Journey mit dem Aha Retreats Coaching habe ich meine Kündigung eingereicht. Als nächstes nehme ich mir eine kleine kurze Auszeit um die bisherige Karriere-Phase abzuschliessen und mich ganz auf das Neue einzulassen. In dieser Zeit werde ich weiter an meinen Job-Ideen arbeiten und sie testen, um für mich abzugleichen, ob sie wirklich zu mir passen und im Einklang mit meinen Stärken, Werten und Interessen sind.

Ich habe gelernt, dass es weit mehr als 9-to-5 in einem Vollzeit Angestelltenverhältnis gibt

Dank des Coachings habe ich gelernt dass es weit mehr als 9-to-5 in einem Vollzeit Angestelltenverhältnis gibt. Das Konzept der verschiedenen Standbeine klingt für mich als vielseitige Scanner Persönlichkeit sehr ansprechend. Grundsätzlich stehe ich nun diversen Arbeitsmodellen offen gegenüber: Von Teilzeit-Anstellung bis hin zum Gründen oder ein Mix aus beidem kann es alles werden. Einen klassischen Vollzeitjob in einem Konzern schliesse ich allerdings mittlerweile kategorisch aus.

Ich habe ihn gefunden: Meinen Sinn

Ich bin mir viel klarer darüber, was mir einen Sinn gibt.  Für mich ist es unabdingbar einen Mehrwert für mein Umfeld zu schaffen. Statt kleine Rädchen im Großkonzern zu drehen, möchte ich unmittelbare Resultate sehen. Außerdem weiß ich nun, dass Homeoffice für mich nicht ideal ist, da ich dort meine Stärken der Empathie und Netzwerken nicht ausleben kann. Ich brauche engen Menschenkontakt. Um gut zu funktionieren benötige ich Harmonie im Arbeitsumfeld. Hier war ich im Konzernumfeld mit täglichen Konflikten total fehl am Platz. Grundsätzlich sehne ich mich nach einem einfachen Leben auf dem Land, denn in der Natur kann ich besser Kraft tanken. Mich zieht es sehr nach Spanien, daher ist es mir bei meinem zukünftigen Job wichtig, dass ich ortsunabhängig arbeiten kann oder mir etwas kreiere von Spanien aus zu arbeiten.

Mein Resümee: Hallo Lebendigkeit

Es fühlt sich super an, wieder neue Dinge auszuprobieren, aktiv Entscheidungen zu treffen und nicht mehr fremdbestimmt zu sein. Ich habe durch das Coaching wahnsinnig viel über mich gelernt und kann meinen eigenen Werkzeugkoffer mit den all den vielen Tools wieder bedienen. Dies hatte ich im alltäglichen Hamsterrad total verlernt.

Hallo Lebendigkeit, adios Monotonie!

 

Hier gehts zu einem Zusammenschnitt von diversen Testimonial-Stimmen zu unserem Coaching Programm.

 

Schaue dir hier das Testimonial-Video von DANILA an.

 

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