Wie ich mir meinen Traumjob baute – von einer Idee zum Herzensbusiness

von | 16.07.2018 | Beruf, Blogs, Change Story, Design Thinking, Neuorientierung, Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung | 2 Kommentare

Die Veränderungsgeschichte von Marion, Initiatorin von Aha Retreats, über das Verlassen der Komfortzone um ihren authentischen Weg zu gehen und einen Job zu kreieren, der zu ihr passt.

Von einer Idee zum Soul Business Aha Retreats – Step by Step zum Traumjob

Seit meiner Jugend hatte ich immer große Pläne und diese zielstrebig verfolgt. In all den Jahren habe ich einiges ausgetestet: Gestartet in einer Festanstellung in einem Konzern, wieder von vorne angefangen als Volontärin in einer hippen Werbeagentur, alles losgelassen um die Welt zu bereisen, um letztendlich wieder ganz solide in einem tatsächlich tollen Job mit guter Work-Life-Balance zu arbeiten. Auch als Digitaler Nomade habe ich mich ausprobiert. Immer fehlte etwas, selten hat es sich komplett passend angefühlt. Bis heute.

Meine letzte Festanstellung war genau der Job, den ich mir immer erträumt hatte. Doch nach drei Jahren fühlte er sich nicht mehr passend an. Ich konnte mich mit höher-schneller-weiter nicht mehr identifizieren und hinterfragte den Sinn meines Tuns. Als Ziel noch mehr Umsatz und mehr Produkte verkaufen war für mich nicht mehr erstrebenswert. Ich spürte DASS ich etwas ändern wollte, aber ich wusste absolut nicht was.

Die große Erkenntnis: Veränderung beginnt bei mir

Hatte ich bis zu dem Zeitpunkt doch schon so viel ausprobiert. Da kam die große Erkenntnis: Veränderung beginnt im Inneren. Um zu wissen, wo meine berufliche Zukunft hingehen soll, muss ich erst mal bei mir anfangen und überhaupt erforschen was ich will, was ich kann und welcher Job zu MIR passt.

Kreiere deinen eigenen Traumjob

Ich bekam einen Mentor, der meinte: „Kreiere doch einfach Deinen Traumjob.“ Erst mal Überforderung. Wenn mir alles offen stünde, was wäre denn eigentlich mein Traumjob?! Mein Traumumfeld, mein Traumteam, meine Traumaufgaben, mein Traumgehalt? Was kann ich denn eigentlich so wirklich, was müsste und was will ich noch lernen und was wird gebraucht?

Diese Blockaden, die uns von so vielem abhalten: Genannt Glaubenssätze

Wir in der westlichen Zivilisation haben doch eigentlich so viele Möglichkeiten.

Aber unsere Glaubenssätze wie:

o   einen Traumjob gibt’s nicht

o   mit meinem Traumjob verdiene ich kein Geld

o   ich kann doch nichts

o   ich kann doch jetzt nichts mehr ändern

o   ein Job muss keinen Spaß machen, sondern ist zum Geld verdienen da

setzen uns starre Grenzen.

Wir probieren viele Dinge nicht einmal aus. Die Angst zu scheitern ist zu groß.

„Job & Jo

Mit der Kreativmethode Design Thinking zur beruflichen Erfüllung

Marion Hochwimmer Aha Retreats Coaching Workshop Design Thinking berufliche VeränderungIch fing also an, mir meinen Traumjob Schritt für Schritt zu „bauen“. In dem Zusammenhang kam ich mit der Kreativmethode Design Thinking in Berührung. Diese wird eigentlich angewendet, um innovative Produkte zu entwickeln. Dabei beschäftigt man sich mit der Wurzel des Problems, sammelt anschließend in einer interdiszipliären Gruppe wertfrei unzählige Ideen, um daraufhin Lösungsszenarien zu entwickeln. Der wichtige Teil ist, die Lösungen bzw Prototypen schnell auszutesten, um sie evaluieren zu können. Denn womöglich taugen sie ja gar nichts.

Ich adaptiere diesen Ansatz für meine eigene Herausforderung: Kreiere den für dich erfüllenden Job und Job-Lebens-Modell!

 

So begab ich mich also auf meine eigene Berufungs-Reise.

Super hilfreich dazu ist Daily Journaling also Tagebuch führen. Dazu beschäftigte ich mich ausgiebig mit Persönlichkeitsentwicklung, machte viele Selbstkenntnis-Übungen wie z.B. einen Stärkentest, ging alleine auf reisen, besuchte unendlich viele meet-ups um zu sehen, was es da draussen noch für Themen gibt und um zu netzwerken. 

Außerdem startete ich ein soziales Projekt und bastelte an vielen Business Ideen – aus denen erst einmal nichts weiter was wurde. 

Ich testete unglaublich viel aus. Lese hier gerne mehr dazu in meinem ausführlichen Artikel.

Die Selbstfindungsreise: Meine wichtigsten Erkenntnisse

o   Ohne Basiswissen „Wer bin ich, was kann ich, was mag ich?“ drehte ich mich im Kreis

o   Dinge schnell ausprobieren um zu erkennen, ob sie sich „in echt“ genauso gut anfühlen wie in der Vorstellung.

o   Den vermeintlich verrückten Ideen eine reale Chance geben. Nicht überstürzt, aber auch nicht aufgrund von limitierenden Glaubenssätzen sein lassen.

o   Ziele setzen, die anpassbar und flexibel, anstatt starr und eindimensional sind

o   Auch wenn mal etwas nicht so läuft, wie ich es mir ursprünglich ausgemalt hatte, dreht sich die Welt weiter. Genau daran bin ich gewachsen.

Mein persönliches IKIGAI (=lebenswert)

Die „IKIGAI“ – Puzzleteile „Was interessiert mich, was kann ich, was braucht die Welt“ haben sich Stück für Stück zu einem Bild geformt. Plötzlich machte alles Sinn: Warum nicht all diese jahrelang gesammelten persönlichen Erkenntnisse nutzen und anderen Menschen zur beruflicher Erfüllung helfen?

Mit meinem #macher attitude und da ich ja ohnehin viel freie Zeit hatte, legte ich direkt los die Idee in die Tat umzusetzen.

Mittlerweile habe ich meine Festanstellung hinter mir gelassen und von Null auf etwas EIGENES kreiert. 

Alle Puzzle-Teile zusammengesetzt

 Mit Aha Retreats baue ich nun mein eigenes Soul Business auf.

Es vereint meine fachlichen Kompetenzen als Marketing Managerin mit meinen Werten und meinem gewünschten Lebensmodell. Die Aufgaben geben mir einen Sinn und das fortlaufende Lernen und mich entwickeln treibt mich an.

Der Weg ist das Ziel

Ich gestalte meine Woche wie ich es möchte. Ich arbeite in einem Mix aus Homeoffice, Co-Working Büro und Cafes. Wenn ich einen Perspektivenwechsel brauche reise ich zu Digital Nomad Hotspots in Spanien, Portugal, Bali, Kapstadt oder wo Sonne oder eine WorkAtion ist. 

Als Unternehmerin trete ich fortlaufend Herausforderungen gegenüber. Die hören nicht auf, aber man lernt damit umzugehen. Daran wachse ich. Neben  den Problemen eben sich aber viele ungeplante Möglichkeiten. Genau das finde ich so spannend und lebenswert. 

Erst jetzt begreife ich die Bedeutung „seinen eigenen Weg zu gehen.“ Ich bin noch lange nicht angekommen, meine Reise ist erst gestartet und auf dem Weg ändern sich die Dinge. Aber es fühlt sich nun wie MEINS an. Würde ich heute ankommen, wäre mir nächste Woche schon wieder langweilig. Denn ich will mich fortlaufend weiterentwickeln und etwas sinnvolles kreieren. Und genau das wünsche ich mir auch für andere.

Die intrinsische Motivation

Ich werde manchmal gefragt wie ich mich denn motivieren kann, täglich aufzustehen und ein Business aufzubauen was noch nicht so viele Einnahmen bringt.

Für mich ist es unvorstellbar, wie viele täglich in der S-Bahn sitzen, auf dem Weg zu einem Job wo sie nur ihre Zeit absitzen – nur für Geld.

Meine Gegenfrage lautet dann: Wie kannst du dich motivieren jeden Tag aufzustehen nur für Geld, das du womöglich nicht mal ausgeben kannst da du keine Zeit hast.

Für mich ist es unvorstellbar, wieviele täglich in der S-Bahn sitzen, auf dem Weg zu einem Job wo sie ihre Zeit absitzen – nur für Geld.

Ich bin der Meinung, dass es sich jeder Einzelne schuldig ist, seine individuellen Stärken zu erforschen und zu nutzen – in welcher Form auch immer, sei es als Hobby, Nebenjob oder Hauptberuf –  für sich, seine Mitmenschen und für diese Welt auf der wir leben.

Steffi & ich haben ein gesamtes Job & Life Design Coaching Programm entwickelt für Menschen in Orientierungs-Phasen – wie mich damals. Getreu dem Design Thinking Ansatz testen wir Dinge schnell aus, lernen und optimieren.

Wir sind gespannt wo uns die Aha Retreat Reise noch hinführt.

 

Die Kennenlerngeschichte von Steffi und mir

Kennengelernt haben wir uns beim Münchner Nomadenstammtisch 2017. Zu der Zeit war ich noch in einer Festanstellung als MarketinSteffi Losert Design Thinking Coaching berufliche Veränderungg Managerin – mit dem Wunsch etwas Sinnvolles zu erschaffen. Somit ging ich auf Inspirationssuche und fleißig zu Netzwerkveranstaltungen und traf Steffi zum ersten Mal als sie eine Präsentation über die neue Art des Arbeitens und ihrer Weltreise hielt.

Wir stellten mit Begeisterung fest, dass wir beide Berührungspunkte mit der Kreativmethode Design Thinking hatten. Steffi als erfahrene Trainerin  & Coach, mit der Wertevorstellung, nicht nur Managern den Weg die Karriereleiter und Gehaltsliste nach oben, sondern Menschen zu einer erfüllendereren Tätigkeit verhelfen zu wollen. Und ich mit der persönlichen Erfahrung diese Methode aufs eigene Leben zu adaptieren und dies als Mentorin nun weitergeben zu wollen.

Steffi Losert Marion Hochwimmer Aha Retreats Design Thinking Workshop VeränderungDie Idee, daraus ein sinnvolles Programm zu entwickeln, stand schon mal.  Innerhalb eines halben Jahres haben wir die damals vage Idee zu einem konkreten (Herzens-)Projekt entwickelt. Ganz nach dem Design Thinking Ansatz testen wir die Dinge schnell aus. Bei unserem Kick-Off Retreat stellten wir fest, dass das Thema auf großes Interesse stößt und wir den Teilnehmern wirklich bei ihrem Wunsch nach Veränderung helfen konnten. In unseren Meet-Ups in verschiedenen Städten hören wir den Teilnehmern zu, um ihren Bedarf genau zu verstehen. Seit dem feilen wir weiter am Konzept.

Wir sind gespannt wie sich die Aha Retreats Reise zusammen mit Euch weiterentwickelt!

Möchtet ihr mehr über unsere Programme wissen oder braucht einen Rat zu eurer individuellen Situation, vereinbart gern ein Telefonat.

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2 Kommentare

  1. JediLina

    Hi ich habe die innere Reise angefangen und werde in ein paar Wochen für eine Zeit auf Weltreise mit dem Bus gehen, mich würde sehr interessieren wie man sich ein Business aufbauen kann und mich über Tipps freuen, denn du sprichst sehr wahre Worte und mir aus der Seele, doch ich stehe mit den Gedanken meist noch allein da. Freue mich wenn du dich meldest, liebe Grüße 🤗

    Antworten
    • Steffi Losert

      Schön zu hören, wie aktiv du dein Leben in die Hand nimmst! Hast du dir schon mal unser Webinar angeschaut? https://aha-retreats.com/webinar-traumjob Da geben wir viele weitere Tipps, wie man seinen beruflichen (neuen) Weg angehen sollte. Über den Business-Start hinaus ist es ja wichtig, dass man sich auch die Zeit nimmt, überhaupt erstmal herauszufinden, was wirklich zu einem passt.
      Auf der Weltreise hast du ja sicher Zeit, dich auch vertieft mit diesen Themen zu beschäftigen!
      Wünschen dir auf jeden Fall schon mal ganz viel Spaß – bei beidem 😉

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