Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs

Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs

“Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt” – Pippi Langstrumpf

Zu viele von uns sind zum Zombie mutiert und schlafwandeln durch den Tag, geleitet von Teilnahmslosigkeit, Zweifel und Ängsten. Wir vermodern in unserer Komfortzone und „play it safe“. Intrinsisch das Gefühl von Mangel, permanent auf der Suche nach was „Besserem“. Ständig am „Suchen“ und nie am „Finden“.

Der Artikel soll Anhand des Vergleichs mit Pippi unsere Lebensgeister erwecken und ein positives #einfachmalmachen attitude hervorrufen.

Die Zukunft braucht mehr Pippi Langstrumpfs!

Jeder kennt sie, Pippi, das 9-jährige Mädchen mit dem kleinen Äffchen auf der Schulter, die allein in der Villa Kunterbunt lebte. Sie strotzte vor Mut und Selbstbewusstsein, war stets fröhlich und freundlich, erlebte haufenweise Abenteuer und machte, worauf sie Lust hatte.

In jedem von uns steckt eine Pippi

Als Kind steckte noch in allen von uns eine große Portion Pippi. Was hält uns davon ab, wie sie zu sein?

Am Ende startet alles bei uns selbst. Es wird Zeit, das Steuer in die Hand zu nehmen, anstatt im Alltagstrott zu vegetieren.

Let’s do it like Pippi

o   Pippi hat kein Problem mit ihren Sommersprossen und roten Haaren

o   Pippi stolziert fröhlich & neugierig durch’s Leben

o   Pippi hat Fantasie, ist voller Ideen und setzt sie um

o   Pippi kennt kein „Das haben wir immer schon so gemacht.“

o   Pippi erfindet sich stets neu

o   Pippi ist mutig & selbstbewusst

o   Pippi entscheidet selbst, anstatt nur zu reagieren

o   Pippi übernimmt das Steuer

o   Pippi macht sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Getreu dem Motto „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut“ stand sie Unbekannten positiv und offen gegenüber.

Pippi’s Verhalten entsprach nicht der Norm, denn sie dachte und handelte anders als die Anderen. Sie stach aus der Masse heraus und folgte keinem vorgetrampelten Weg. Sie passte sich nicht an, sondern war voll und ganz sie selbst.

Was passiert, wenn wir alle das täten, was uns gefällt und wir in unseren Stärken arbeiten? Die Welt wäre eine große Villa Kunterbunt. Natürlich darf dies nicht in Egoismus ausarten, denn wir haben ja eine Verantwortung für unser Umfeld.

Anders gefragt: Was passiert, wenn wir alle das täten, was uns nicht gefällt?

Die Antwort lautet: Zu Zombies mutieren. Dadurch unterbinden wir Wachstum, Wandel, Freude und viel Gutes, was wir der Welt zurückgeben könnten.

 #einfachmachen!

Die Zukunft braucht mehr mutige Querdenker – mehr Pippis, die Lösungswege aus einem anderen Blickwinkel sehen und einfach mal machen. Nur so entsteht Wandel und Innovation.

Wir können alle ein bisschen mehr wie Pippi sein

Wir müssen ja nicht alles gleich um 180° drehen, uns ein Äffchen zulegen und in die Villa Kunterbunt ziehen. Aber vielleicht können wir uns ein bisschen was von Pippis Weltanschauung abgucken.

Zumindest sollten wir stets neugierig durch die Welt schreiten, ehrlicher zu uns und unseren Bedürfnissen sein und aktiv das Steuer für unser Leben übernehmen.

Wir können nur etwas verändern, wenn wir selbstwirksamer handeln!

Dh nicht rumjammern und darauf warten, dass Andere die Dinge für dich in die Hand nehmen, sondern dein Leben und alles was dazu gehört selbst aktiv mitgestalten. Vielleicht musst du mal frech & laut sein und Dinge einfordern. So wie Pippi es tat, und sie ging glücklich ihren Weg.

Denn wenn wir dies nicht tun, zieht das weite Kreise und beeinflusst nicht nur des Einzelnen sondern unser aller soziales sowie berufliches Umfeld zum Negativen.

Unsere Aha Retreats Mission: Zombies zu Pippis transformieren – Wir bauen eine Pippi Langstrumpf Welt

„Ich mach mir die Welt, wie sie, wie sie, wie sie mir gefällt.“ – Pippi Langstrumpf

Natürlich geht es nicht über Nacht ein Pippi Attitude zu entwickeln. Die Mission unserer selbst-entwickelten Aha Retreats Programme ist, Zombies zu Pippis zu transformieren und dich zu unterstützen, eine „Pippi Langstrumpf Welt“ zu erschaffen. Unsere Welt steckt voller Möglichkeiten – erkenne sie, sei dankbar dafür & mach was damit.

Þ    Anhand des Online-Kurses lernst du, wie Pippi selbstwirksam zu denken und sein.

Es geht darum, dich und deine Bedürfnisse kennenzulernen, ein positives Mindset aufzubauen, dadurch selbstbewusst und voller Energie durch’s Leben zu schreiten und deine Möglichkeit an den roten Zöpfen zu packen.

Þ    Im Coaching Programm “Design your life mit Design Thinking” geht es darum, eine “Pippi” Welt zu kreieren

Dabei erschaffen wir erst ein “Pippi”-Mindset und du erarbeitest dann, gemeinsam mit unserer Unterstützung sowie einer kleinen Gruppe, frische Ideen an Job-Lebens-Möglichkeiten, mehrere Lebensentwürfe und einen konkreten Action-Plan für deine „Pippi“ Welt, wie sie DIR gefällt.

Zur Checkliste

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Generation Y und die Suche nach dem Sinn des Lebens

Generation Y und die Suche nach dem Sinn des Lebens

Um die Generation Y und das Streben nach Selbstverwirklichung und die unterschiedlichen Werte der Generationen Babyboomer, X, Y und Z geht’s in diesem Artikel.

“Warum bin ich hier?” – Die Suche nach dem Sinn

Als sich John, ein gestresster Manager in einem kleinen Café irgendwo im nirgendwo sich mit dieser Frage konfrontiert sieht, verändert dies sein Leben von Grund auf. Das wunderbare Buch «Café am Rande der Welt» zeigt dem Leser auf eine spielerische und leichte Art, dass es sich lohnt, sich selbst diese Frage ernsthaft zu stellen.

Warum bin ich hier? Eine Frage, die den Puls der heutigen Zeit trifft, obwohl das Buch bereits 2003 erschien.

In den Medien wird darüber berichtet, dass sich Arbeitgeber auf eine neue Generation Arbeitnehmer vorbereiten müssen, die nicht einfach durch einen Bonus am Ende des Jahres zufriedengestellt werden. Die sogenannte Generation Y ist auf dem Vormarsch.

Die Generation Y

Die Generation Y reiht sich ein, in eine lange Liste von unterschiedlichen Generationen-Typen und klassifiziert die von 1980 bis 1995 geborenen. Das Y steht stellvertretend für die englische Frage Why?, also Warum? und bringt damit die Sinnessuche dieser Generation zum Ausdruck.[1]

Die Generation Y folgt auf die Generation X (1965-1980) und die Babyboomers (1955-1965).

Alle nach 1995 geborenen zählt man bereits zu der Generation Z, auch Generation YouTube genannt. Also all diejenigen, welche die Digitalisierung des Alltags bereits von Geburt an miterlebt haben.

Worin unterscheiden sich die Generationen babyboomers, x, y und z?

Die Babyboomers, also Angehörige der geburtsstarken Jahrgänge nach dem zweiten Weltkrieg, werden in der Literatur als erfolgreich und liberal charakterisiert. Diese Generation prägte den Begriff «Workaholic», steckte sich hohe Karriereziele und hat die Arbeit in den Mittelpunkt ihres Lebens gerückt.

Auch die Nachfolgergeneration, die Generation X, arbeitet hart, aber primär um sich ein materiell abgesichertes Leben leisten zu können. Für sie ist die Arbeit mehr ein Mittel zum Zweck als ein sinnstiftender Lebensinhalt.

Im Gegensatz zu ihnen suchen gemäss der Studie von Robert Half Anhänger der Generation Y und auch die nach 1995 geborene Generation Z nach Sinn und Abwechslung in der täglichen Arbeit. Sie ködert man eher mit Talentförderung und Autonomie als Gehaltserhöhung und Firmenwagen. Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung haben einen hohen Stellenwert im Leben der Generation Y und Z. Auch verschmelzen Berufliches und Privates viel häufiger miteinander bei den Y’lern, als dies noch bei den Vorgänger-Generationen der Fall war.[2]

 

Maslowsche Bedürfnispyramide

Die maslowsche Bedürfnispyramide beschreibt die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen und stellt diese in einer Pyramide dar. Ist eine Ebene abgedeckt, motiviert uns die nächste Ebene zu erreichen. Die Generation Why beschäftigt sich mit Selbstverwirklichung. Diese Pyramide zeigt auf, dass “Selbstverwirklichung” an der Spitze der Bedürfnis-Ebenen steht. Das bedeutet, unsere essenziellen Bedürfnisse wie psychologische Grundbedürfnisse (Nahrung, Wasser, etc), Sicherheits- und Sozial-Bedürfnisse sind im Gegensatz zu unseren Vorgänger-Generationen gedeckt, sodass wir nun nach persönlicher Entfaltung streben.

Streben nach Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung

Das durchschnittliche Alter von Start-Up Gründern lag 2018 bei 35,2 Jahren und über 47% der Gründer sind zwischen 25 und 34 Jahre alt. Alles Angehörige der Generation Y.[3] Diese Zahl zeigt deutlich die starke Fokussierung der Generation Y auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung auf.

Das Dilemma

Doch der Drang nach Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung ist nicht nur per se positiv. Die Welt ist voller Möglichkeiten, sich weiterzubilden ist schon fast Standard geworden und wenn der Job keine Freude bereitet, kann er gewechselt werden. Das eigene Yoga-Studio zu eröffnen ist inzwischen genauso gesellschaftlich anerkannt, wie die Karriereleiter in einem grossen Konzern hoch zu klettern. Die Versuchung nach der goldenen Nadel im endlosen Heuhaufen zu suchen ist gross.

Der Drang nach Erfüllung und der Erforschung der eignen Bestimmung kann sehr anstrengend sein. Keine berufliche (oder gar private) Station fühlt sich richtig an und die Gefahr ist gross, den Blick für das grosse Ganze zu verlieren. Auf einmal fällt es schwer eine Entscheidung zu treffen, ganz einfach, weil die Auswahl viel zu gross ist. Anstelle von Tatendrang und Motivation sind wir auf einmal mit Hilflosigkeit und Überforderung konfrontiert.

Das intrinsische Gefühl der Unzufriedenheit 

Wir, die Generation Y, haben das Privileg zu träumen und uns mit uns selbst zu beschäftigen. Jedoch wurde uns dies nicht vorgelebt. Den Luxus über Bestimmung und dem Selbst nachzudenken, konnten sich die vorherigen Generationen schlichtweg nicht leisten.

Fragt man den Opa um Rat beim Thema Erstellung Karriereplanung und Lebensvision, kommen einem die Schlagworte «Sicherheit», «vernünftig», «etwas zum Geld verdienen» entgegen. Verständlich, da er in einer anderen Zeit aufgewachsen ist, in der andere Werte wichtig waren.

Das intrinsische Gefühl der Unzufriedenheit und Streben nach mehr geht jedoch dennoch nicht weg, auch wenn ich einen sicheren Arbeitsplatz, in einem vernünftigen Unternehmen habe, in dem ich gutes Geld verdiene. Wir haben das Dilemma stetig den Sinn unseres Tuns zu hinterfragen, haben jedoch nicht gelernt wie wir diesen Sinn finden um glücklich und zufrieden zu sein. Das träumen war gar nicht wirklich erlaubt, und wenn dann gab es einen engen Rahmen.

Selbstfindung – Fundament für jegliche weiteren Schritte

Wer sich selber finden und einen, für sich, sinnvollen Job finden will, kommt nicht darum herum, sich eine längere Zeit mit sich selbst zu beschäftigen. Damit ist aber nicht ein Abend alleine zu Hause vor dem Fernseher oder Ablenkung durch Party gemeint. Wir müssen aktiv darüber nachdenken, was unsere Werte, Bedürfnisse und auch Ängste sind und dann ins Handeln kommen.  Dies kann ermüdend und frustrierend sein.

Wir haben gelernt, wie wir fachliche Fähigkeiten erhalten, aber nicht, wie wir unserem Herzen und wahrem Ich folgen. Oft fällt es uns einfacher, etwas zu benennen, was wir nicht möchten, anstelle von Dinge, die wir möchten. Der Versuchung uns von anderen und deren Ziele beeinflussen zu lassen ist gross, doch es geht alleine um deine Bedürfnisse und Wünsche. Zum Thema “Selbstfindung und die Reise zu dir selbst” gibt’s hier einen Artikel. 

Paul Watzlawick sagte dies so: «Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen.»

Dass die Reise zu sich selbst manchmal ermüdend und frustrierend sein kann, ist klar. Aber nur dadurch kannst du deine Möglichkeiten für ein erfülltes Leben erkennen und ausschöpfen.

«Orientierung ist die Kunst herauszufinden, wohin man geht, wenn man sein Ziel nicht kennt».

Wir von Aha Retreats geben dir nicht vor, wohin Du gehen sollst, sondern helfen dir bei DEINER Orientierungsfindung zu einem, für dich, erfüllten Arbeits-Leben. Wir unterstützen dich sozusagen dabei die Landkarte richtig zu lesen und helfen dir die Wanderung zu starten.

 

Literaturverzeichnis:

[1] https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Auftragsstudien/studie_generation_y_signium.pdf

[2] https://www.absolventa.de/karriereguide/berufseinsteiger-wissen/xyz-generationen-arbeitsmarkt-ueberblick

[3] https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-18/files/Deutscher%20Startup%20Monitor%202018.pdf

 

Zur Checkliste “Selbstbewusstsein”:

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Money-Mindset: Reinvestiere in dich und deine berufliche Zukunft

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Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Haustüre wieder reinkommen kann. – Karl Lagerfeld

Bedeuted: Re-Investieren!!

Ein umwerfendes Zitat, das genau zur Thematik unseres heutigen Artikels passt. Von der deutschen Sucht zu Sparen, totem Kapital, Re-Investition – das lest ihr hier!

Deutschland Sparnation – Geld als Symbol für Sorgenfreiheit und Macht

Geld zu haben und zu bunkern scheint für viele ein Symbol für Sorgenfreiheit, Entscheidungsfreiheit, Sicherheit und Macht zu sein. Die Wohlfühl-Latte ist bei jedem unterschiedlich. Hochgradiges Hamstern von Geldbeständen ist eine ganz logische Konsequenz: Beinahe 70% der Deutschen bunkern ihr Geld, anstatt es gleich wieder auszugeben (*Union Investment, 2018). Einfach um zu wissen, dass es da ist. Nochmal 70 % davon legen es aber nicht gerade renditebringend an: Also entweder in Bar unter dem Kopfkissen oder auf dem Girokonto, wo Zinsmäßig mal gar nix passiert (Das Investment, 2018). Noch investieren sie es. Es liegt einfach nur als totes Kapital herum.

Geld als Schadensersatz für Unzufriedenheit im Job?

Das Geldverdienen an sich wird oft als der unangenehme Teil des Ganzen empfunden. Ca. 50 % der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Job unzufrieden und würden gerne den Job wechseln oder was ganz andres machen (Manpower Group, 2018). Wow!

Schockierend, dass das Geldverdienen so vielen Menschen so wenig Spaß bereitet. Als wäre der Lohn eine Art Schadensersatz für eine 40 Stunden Woche. Ausgehend von 45 Arbeitsjahren, abgezogenem Urlaub und ohne Unterbrechungen sind das 84.600 Stunden Lebenszeit! Die für Tätigkeiten draufgehen, die einem nicht gut tun! Und Lebensqualität rauben. Und letztlich unter dem Kopfkissen versauern und infolge der Inflation auch noch an Wert verliert (Burghardt, 2018)!

Investition in berufliche Neuorientierung – und somit in sich selbst!

Investitionen müssen nicht gezwungenermaßen in Aktien, Immobilien oder andere Anlageformen passieren. Besonders im Kontext beruflicher Veränderung gibt es noch ein weiteres sinnvolles Investitionspotential: INVESTIERE IN DICH.

Geld in SICH SELBST zu investieren, macht sich unterm Strich mit Zufriedenheit, Wohlbefinden und Spaß an der Arbeit bemerkbar. Und – im beruflichen Kontext re-investiert – erhält man es wieder als finanzielle Entlohnung zurück.

Drei Gründe warum wir nicht in berufliche Umorientierung investieren wollen

Wir sind der Frage, warum so wenige in sich selbst investieren, auf den Grund gegangen und haben drei mögliche Gründe für die Unlust an Investitionen in sich selbst gefunden:

1. Fehlende Vision – Unklar in WAS Du eigentlich investierst?!

Investition in Orientierungsfindung:

In jedem von uns steckt eine Berufung. Die Fähigkeiten und Kompetenzen dafür haben wir teilweise schon intus. Aber nicht jeder hat DIE Idee für ein eigenes Business oder den Traumjob und nicht jeder kann dann sofort sagen „Ja, GENAU DAS ist es!“.

Verständlich dass somit wenige Geld für ein persönliches, berufliches Projekt in die Hand, wovon er selbst noch gar nicht überzeugt ist. Es soll ja alles Hand und Fuß haben. Die Motivation eine neue Sache anzupacken ist dann dementsprechend gering.

Ein Grund für die Unlust in die eigene berufliche Veränderung kann also sein, dass er das End-„Produkt“ oder „End-Resultat“ noch nicht klar vor sich sieht. Die Vision fehlt. Dies ist oft ein Henne-Ei Problem. Denn um dahin zu kommen steckt ein längerer Prozess den er erst mal beschreiten– und womöglich Geld in die Hand nehmen – muss.

Um eine erste Orientierung zu finden und einen roten Faden zu spinnen, kann Hilfestellung von außen sehr effektiv sein: unsere Aha Retreats Coaching Programme setzen genau hier an, einen Ansatz für Ideen greifbar und einen Plan für die ersten Schritte zum Ziel zu machen.

Investition in Ausbau von eigene Fähigkeiten, Wissen oder Kompetenzen:

Nicht selten erkennt man im Orientierungsprozess, dass man noch gewisse Skills ausbauen muss oder weitere Unterstützung für die nächsten Schritte braucht. Das können fachliche Weiterbildungen, bestimmte Kurse sowie weiterhin unterstützende Beratungen in strategischen und unternehmerischen Themen sein.

2. Fehlendes Selbstwertgefühl und Mut

Unser Selbstwertgefühl spielt in einem Veränderungs-Prozess eine große Rolle. Wer sich nicht stark und wertig genug fühlt eine berufliche Veränderung zu schaffen, wird vermutlich enden wie ein Wal am Strand. Und der- oder diejenige wird es höchstwahrscheinlich nicht in Erwägung ziehen, in sich zu investieren. Aus dem Gefühl heraus es gar nicht wert zu sein! Und lieber das Geld auf dem Konto eisern weiter dort festhalten.

Anders betrachtet: Konkret zu wissen, was man KANN, was man WILL und für was man sich INTERESSIERT stärkt das Selbstbewusstsein, die Wertschätzung und den Glauben an sich selbst.

Eine ganz grundlegende innere Ressource, die man für berufliche Veränderungen braucht und den Fokus auf das inhaltliche lenkt, mit was man Geld verdient anstatt nur auf das Geld verdienen selbst.

Ein weiterer Grund für die Unlust ins eigene investieren ist also oftmals das fehlende Selbstbewusstsein und der fehlende Mut.

In unseren Aha Retreats holen wir genau diese inneren Ressourcen auf die Bühne, machen sie den Teilnehmern bewusst, damit sie genau hier den Glauben an ihre Ideen und an sich selbst bestärken können.

3. Immer diese Geldsorgen – Selbstständigkeit und Existenzangst

In unserem vorherigen Beitrag Veränderungen im Leben sind wir bereits auf verschiedene Ängste eingegangen, die uns vor beruflichen Veränderungen zurückschrecken lassen. Was ist, wenn mir das Geld ausgeht? Von was soll ich leben, wenn kein sicheres Einkommen mehr reinkommt? Existenzangst spüren viele Selbstständige: vor lauter Sorge, das Geld könnte in einem Veränderungsprozess fruchtlos im Boden versickern, werden viele Projekte gar nicht angepackt.

Sicherlich bedeutet die Kündigung eines „sicheren“ Arbeitsplatzes den Wegfall des garantierten Einkommens. Andererseits gibt sie aber auch viel Platz für Zeit und Energie, die gänzlich in eine eigene Idee investiert werden kann.

Klar, während einer Aufbauphase sind die Ausgaben höher als die Einnahmen. Womöglich lebt man vom Gründungszuschuss oder Ersparten. Natürlich flattert dann das Herz, wenn es in Richtung eiserne Reserve geht.

Dennoch gibt es hier Möglichkeiten dem gegen zu wirken. Anstatt seinen Fokus nur aufs Sparen und Geld zusammenhalten zu setzen (was uns Deutschen ja quasi in den Genen liegt), lässt sich diese Energie auch geldbringend umleiten in:

– Wie lässt sich mein Business skalieren?

– Wo könnte ich in externen Support investieren um schneller an Einnahmen für mein Business zu kommen?

– Bei welchem zeitlich begrenzten Projekt könnte ich mitarbeiten?

– Kann ich kurzfristig an Geld kommen durch einen Neben- oder Teilzeit-Jobs?

– Vielleicht sogar einen Kredit oder Geld von Freunden leihen?

– Kann ich etwas verkaufen um schnell an Geld zu kommen?

Hauptsache ist, an dem eigenen Vorhaben, am Aufbau, dran zu bleiben, den Glauben an die eigene Idee nicht zu verlieren und sie voranzutreiben.

 

Fazit:

Geld ist ein Machtsymbol. Finanzielle Sorgenfreiheit ist das eine – jedoch Geld nur zwecklos zu bunkern das andere.

Wir lassen uns oft von der Angst vor Geldmangel beeinflussen und vergessen, dass wir innere Stärken haben sodass diese Angst unbegründet ist. In uns selbst investiert, kann uns Geld dabei helfen, unsere Berufung zu finden und uns letztlich mit viel wertvollerer Zufriedenheit, Wohlbefinden und Spaß an der Arbeit zu entlohnen.

Wie der Karl eben sagte: Erst Geld rausschmeissen, damit es wieder zu uns zurückkommen kann!

 

Literaturverzeichnis:

Burghardt, F. (2018). Wie die Deutschen ihre Milliarden vernichten. Von procontra online: http://www.procontra-online.de/artikel/date/2018/04/wie-die-deutschen-ihre-milliarden-vernichten/ abgerufen Das Investment. (2018). Die Deutschen und das Geld. Von Das Investment: https://www.dasinvestment.com/fvs-research-institute-zum-sparverhalten-die-deutschen-und-das-geld/ abgerufen Manpower Group. (2018). Studie Jobzufriedenheit 2018. Frankfurt am Main: Manpower Group. Union Investment. (2018). Sparen steht in Deutschland hoch im Kurs – sowohl heute als auch morgen. Von Union Investment: https://unternehmen.union-investment.de/startseite-unternehmen/presseservice/pressemitteilungen/alle-pressemitteilungen/2018/Studie–Sparen-steht-in-Deutschland-hoch-im-Kurs.html abgerufen

Zur Checkliste „Selbstbewusstsein“:

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

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Gewohnheiten ändern: 4 Tipps um Veränderungen anzugehen

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In dem Artikel widmen wir uns dem Thema Gewohnheiten und Routinen und warum sie wichtig für uns sind. Du erhältst Tipps, wie du schlechte Gewohnheiten ablegen und dir neue Gewohnheiten aneignen kannst, um etwas Neues in dein Leben zu lassen.

«Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten» – Jean Cocteau

Aus der Routine ausbrechen und den Neustart wagen

Die Macht der Gewohnheit kennt jeder von uns. Der Alltagstrott hält uns fest im Griff und wir neigen dazu, uns nicht immer wieder aufs Neue zu entscheiden, sondern bereits getroffene Entscheidungen zu wiederholen. Dies sogar dann, wenn sich die Rahmenbedingungen und Umstände geändert haben.[1] Grundsätzlich ist dies nichts Negatives. Gewohnheiten haben durchaus ihre Berechtigung und sind im Alltag oft sogar nützlich und nötig. Denken ist anstrengend und müssten wir uns jeden Morgen Gedanken darüber machen, ob und was wir nun frühstücken und welchen Weg wir zur Arbeit nehmen möchten, wäre unser Gehirn tagtäglich heillos überfordert.

Routinen helfen dem Gehirn dabei Energie zu sparen und sind zudem Risiko minimierend. Rund 80 % von unseren Taten und Handlungen sind automatisiert. Routinen und Gewohnheiten sind also überlebenswichtige Mechanismen.[2]

Aber nebst den gesunden Routine-Entscheidungen gibt es eben auch die schlechten Angewohnheiten. Möchten wir in unserem Leben etwas entscheidend ändern, sei es im privaten oder beruflichen Bereich, kommen wir oft nicht darum herum, unsere alten Gewohnheiten abzulegen und uns Neue anzugewöhnen. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Sicherlich hat schon jeder mal vergeblich versucht seine Gewohnheiten zu ändern. Typisches Beispiel hierfür sind die altbekannten Neujahrsvorsätze, welche Mitte Januar bereits der Vergangenheit angehören.

Wie schaffen wir es also unsere Gewohnheiten abzulegen, unsere Ziele zu erreichen und eine Veränderung zu bewirken?

Die Schwierigkeit Gewohnheiten abzulegen

Eine Studie des University College in London konnte zeigen, dass ein Mensch durchschnittlich 66 Tage benötigt um seine Gewohnheiten zu ändern[3]. Allerdings variierte der individuelle Zeitraum der Probanden stark zwischen 18 Tagen und 254 (!) Tagen. Dieses Resultat zeigt auf, dass das Ablegen von Gewohnheiten keinesfalls eine leichte Übung ist, uns allen aber unterschiedlich einfach oder schwer fällt. Gerhard Roth, ein deutscher Hirnforscher ist sogar der Meinung, dass es kaum etwas Schwierigeres für das menschliche Gehirn gibt, als das Ablegen von Gewohnheiten.[4]

Bevor du dich überhaupt von deinen «schlechten» Gewohnheiten befreien kannst, muss du dir überlegen, welche genau dich daran hindern deine Ziele zu erreichen. Möchtest du dich beispielsweise beruflich weiterentwickeln, bewirbst dich aber nur auf Stellen, welche perfekt deinem Profil entsprechen und eigentlich gar keine wirkliche Weiterentwicklung sind?

Gewohnheiten bestimmen nicht nur was du frühstückst oder welchen Weg du zur Arbeit wählst, sie bestimmen auch, wie du dich in Meetings verhältst, auf welche Jobs du dich bewirbst und wie du auf Vorgesetzte und im Vorstellungsgespräch wirkst.

 

Höre auf dein Bauchgefühl

Werde dir bewusst, welche Ziele du verfolgen möchtest. Hör auf dein Bauchgefühl. Wie sieht dein Herzenswunsch aus? Was willst du unbedingt erreichen?

Das hört sich alles einfacher an als getan. In einem zweiten Schritt darfst du über deine Stärken und Talente nachdenken. Erkenne deine Individualität und nutze diese für deine Zwecke. Schaffe dir ein klares Zielbild und überlege dir, wie du es erreichst. Du wirst schnell merken, dass du dir neue Gewohnheiten zulegen und alte ablegen musst um deine Ziele zu erreichen.

Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen aus Routinen auszubrechen.

Wie breche ich aus Routinen aus?

Tipp 1: Ziele einfacher erreichen mit Hilfe von Meilensteinen

Gerade weil es so schwer ist aus der Routine auszubrechen, ist es wichtig, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Es hilft das grosse Endziel in kleine Zwischenziele, sogenannte Meilensteine, zu unterteilen. Die Motivationsforschung hat gezeigt, dass, je näher man seinem Ziel ist, desto grösser ist die Motivation dieses zu erreichen. Man spricht hier vom sogenannten Goal-Gradient-Effect[5].Ein Beispiel hierfür das wir alle kennen, sind Stempelkarten. Untersuchungen in einem Cafe haben gezeigt, dass die Kunden öfter und in kürzerer Zeit einen Kaffee kaufen, je näher sie dem Ziel, in diesem Fall einen Gratis-Kaffee nach 10 Stempeln, kommen[6]. Zwischenziele helfen also unsere Motivation nicht zu verlieren und so das grosse Endziel schneller und überhaupt zu erreichen.

Tipp 2: Rasch beginnen hilft dabei, das Ziel zu erreichen

72 Stunden. So viel Zeit bleibt uns, um mit einem neuen Vorhaben zu beginnen, ansonsten sinkt die Chance, dass wir das neu gesteckte Ziel ernsthaft verfolgen auf mickrige 1 Prozent. Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich naheliegend. Wer sich ein Ziel setzt und sofort beginnt darauf hinzuarbeiten überlistet einerseits den bösen inneren Schweinehund und andererseits zeugt dies von Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Der erste Schritt ist bekanntlich der Wichtigste. [7]

Tipp 3: Gewohnheiten ablegen fällt uns in verändertem Kontext einfacher

Alle Gewohnheiten sind Reaktionen auf einen bestimmten Auslösereiz. Das kann beispielsweise der Blick auf die Zigarettenschachtel sein oder der unfreundliche Blick des Chefs, worauf zu Schokolade gegriffen wird. Wendy Wood, eine Psychologin von der University of Southern California konnte in vielen Experimenten aufzeigen, dass Menschen Situationen starr mit Handlungen verknüpfen. Dies macht deutlich, dass, wenn wir unser Verhalten ändern möchten, wir den Kontext ändern müssen. Wood konnte zeigen, dass neue Vorhaben viel leichter in die Tat umgesetzt wurden, wenn beispielsweise im Urlaub, also in einem anderen Kontext, damit begonnen wurden.[8]

Tipp 4: Neue Gewohnheiten bilden hilft beim Erreichen der Ziele

Es ist deutlich einfacher neue Gewohnheiten zu etablieren, als alte abzulegen. Wie oben beschrieben hilft eine Veränderung des Kontexts dabei, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Genauso hilft ein veränderter Kontext dabei, sich neue anzugewöhnen. Durchforste die Jobbörsen das nächste Mal nicht von zu Hause aus, sondern beispielsweise aus einem schönen Café. Belohnungen helfen zusätzlich, sich an neue Gewohnheiten zu halten.[9] Hast du dich auf 5 neue und auch spannende Jobs beworben oder in Meetings 10 Mal etwas gesagt? Dann hast du dir eine Massage, ein feines Essen oder ein neues Business Outfit verdient.

Resume

Aus der Routine auszubrechen hört sich zwar einfach an, ist aber ein ganzes Stück Arbeit. Damit du deine Ziele besser und leichter erreichst, solltest du dir Meilensteine setzen und so dein Ziel in kleine Etappen unterteilen. Beginne innerhalb von 72 Std mit deinem neuen Vorhaben, so kannst du sicherstellen, dass die Chancen dein Ziel zu erreichen am höchsten sind. Wenn dich alte Gewohnheiten daran hindern dein Leben zu ändern, dann ist es einfach, dir Neue anzueignen, als Alte abzulegen. Kommst du nicht darum herum die alten abzulegen um deine Wünsche zu verfolgen, dann ändere den Kontext in welchem die Gewohnheiten auftreten, um diese dir leichter abzugewöhnen. Bevor du dein Leben aber komplett auf den Kopf stellst, möchte ich dir noch das Zitat von William Fauker mit auf den Weg geben: «Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.»

Quellenangabe:

[1] https://wpgs.de/fachtexte/motivation/die-macht-der-gewohnheit/

[2] https://www.sanitas.com/de/magazin/zusammenleben-heute/das-gehirn-liebt-gewohnheiten.html

[3] https://centrespringmd.com/docs/How%20Habits%20are%20Formed.pdf

[4] https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/tid-28974/kultur-und-leben-medien-so-besiegen-sie-schlechte-gewohnheiten-das-schwierigste-fuers-gehirn-gewohnheiten-ablegen_aid_897435.html

[5] https://www.tagblatt.ch/leben/wer-braucht-schon-ziele-ld.1045689

[6] https://medium.com/its-all-in-your-mind/the-psychology-behind-loyalty-cards-5e330e59d568

[7] https://karrierebibel.de/72-stunden-regel/

[8] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten/seite-3

[9] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/02/Psychologie-Gewohnheiten/seite-4

Zum Checkliste „Selbstbewusstsein“:

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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Unzufrieden am Arbeitsplatz zu sein, scheint teilweise noch ein Tabu-Thema, das man sich kaum traut laut auszusprechen. Gibt es doch so viel schlimmeres Übel auf dieser Welt, als langweilige Aufgaben oder einen nörgelnden Chef. Sollte man doch einfach froh sein, einen...

Wie finde ich meinen Traumjob – eine Anleitung

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  Jeder sucht ihn: Den ultimativen Traumjob. Die wenigsten wissen, wie er überhaupt aussähe und demnach auch nicht, wie sie ihn kriegen. Sofern du den Anspruch hast, dass ein Job mehr als zum Geld verdienen da ist, solltest du für dich ein paar Fragen beantworten...

Vergiss Neujahrsvorsätze – Lerne vom alten Jahr

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Wir wissen es alle, Neujahrsvorsätze sind im Februar wieder vergessen. Natürlich wollen wir alle rank und schlank sein, den Traummann und den Traumjob ergattern. Wenn es aber ums umsetzen geht, ist unser Gehirn doch auf kurzfristiges Glück gepolt und die...

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Meine 7 Learnings als Neugründerin

Meine 7 Learnings als Neugründerin

Als Unternehmerin lernt man nie aus & es entstehen durch Ideen manchmal ganz neue Ideen. Genau das finde ich das Spannende daran.
Meine persönlichen 7 Learnings als Neugründerin habe ich in einem Video geteilt und hier schriftlich zusammengefasst. Es gibt bestimmt bald einen zweiten Teil 🙂

 

Learning Nr 1 – Augen auf bei der Wahl des Gründer Teams oder Co-Gründers

Es ist zweitranging welches Business Model Du hast oder welches Produkt Du verkaufst, solange die Kommunikation im Team nicht passt und jedes Teammitglied unterschiedliche Visionen hat.

Learning Nr 2 – Hab eine Vision für Dein Unternehmen.

Hinterfrage das WARUM des Unternehmens und sei Dir Deiner intrinsischen Motivation bewusst. Schreibe es auf oder male es auf – und schau immer wieder drauf. Die Vision wird Dich in schwierigen Phasen pushen und motivieren, oder gar vom aufgeben abhalten.

Learning Nr 3 – Habe einen Fokus & arbeite in Sprints

Die Ideen sprudeln, Möglichkeiten sind unendlich, es ist soo viel zu tun und somit können die Aufgaben schnell Überhand nehmen. Fokussiere Dich auf EINE Sache für gewisse Sprints, also Zeitabschnitte, und verfolge das in der Zeit zu 100 %.

Learning Nr 5 – Prototype! Teste schnell aus

Du weißt nicht ob Dein Produkt ankommt, noch welche Marketingkanäle funktionieren. Daher teste schnell, ohne lange zeitliche Ressource und grosses Budget. Du wirst dabei so viel lernen, was Du vorher nicht gedacht hättest. Implementiere das Gelernte und optimiere so fortlaufend.

Learning Nr 6 – Halte Deine To Do Listen realistisch

Ansonsten hast Du das Gefühl nichts geschafft zu haben und wirst frustriert. Die To Dos werden nie enden, daher ist wichtig wie Du damit umgehst und…die Reise geniesst.

Learning Nr 7 – Geniesse die Reise

Der Weg ist das Ziel. Schätze die kleinen Erfolge, wie z.B. ein positives Feedback . Wenn Du in windeseile ein Millionen-Unternehmen aufbaust, bist Du ja womöglich wieder gelangweilt. Das eigentliche Abenteuer ist doch der Aufbau.

Anders gefragt: Was bedeutet Erfolg für Dich? (Es hat nicht immer alles nur mit Geld zu tun!) Für mich: Mein tun hat einen Sinn, ich bin in meinem Element und ich möchte finanziell sorgenfrei sein um die Punkte zuvor in vollen Zügen geniessen zu können und nicht ständig das Thema Geld in den Vordergrund zu stellen.


Ich erhoffe mir, dass ganz viele ihre Ideen wenigstens mal antesten und eine wahre Chance geben! Glaub an Dich, wenn Du es nicht tust wieso sollten es andere? Wenn Du einen kleinen Tritt in den H… benötigst, Unterstützung beim Business Modellieren oder einfach eine externe Meinung – kontaktiere mich. Ich find es super spannend neue Ideen zu entwickeln und freue mich anderen dabei zu helfen etwas zu erschaffen und bewegen.

Zum Onlinekurs:

Bei Aha Retreats geht’s um berufliche Veränderung & Orientierungsfindung um mehr nach Deinen Bedürfnissen, Werten und Stärken zu arbeiten und selbstbewusst DEINEN Weg zu gehen.

Genau das lernst du in unserem Onlinekurs “Auf zum Traumjob”.

Alle Infos zum Kurs findest du hier.

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10 Tipps um deine Berufung zu finden

10 Tipps um deine Berufung zu finden

Du weißt, dass du so viel mehr sein und tun könntest, bist dir aber nicht sicher was und wie du es erreichen kannst?

Die innere Berufung zu finden ist oft nicht einfach. Der Weg zu einem Leben, das einen erfüllt, in dem man sich verwirklichen kann und lebendig fühlt, ist manchmal nicht offensichtlich. Es gibt aber Möglichkeiten, wie du aktiv an dir arbeiten kannst, um genau diese Erkenntnis zu erlangen.

Du kannst von heute auf morgen ganz aus deinem bestehenden Leben aussteigen, deinen Job aufgegeben und alles hinter dir lassen. Oder du kannst dich innerhalb deines derzeitigen Lebensstils auf deine Reise begeben. So kannst du ganz in Ruhe und ohne Druck verschiedene Möglichkeiten zu einem erfüllten Leben planen und ausprobieren.

Wir möchten dir hier verschiedenen Schritte auf dem Weg zu deiner wahren Berufung zeigen.

1. Sei du selbst

Versuche ganz du selbst zu sein und nicht so wie dich deine Umwelt haben möchte. Nur wenn du weißt, wer du bist, kannst du auch erkennen, was dich glücklich macht und wofür du brennst. Nimm dir Zeit dafür und sei kreativ.

Achte darauf in welchen Situationen du, du selbst bist, ohne dich zu verbiegen und es anderen Recht zu machen,nur dann bist du wirklich frei von äußeren Einflüssen und offen für deinen eigenen Weg.

2. Analysiere deine Träume und achte auf Zeichen

Unser Unterbewusstsein gibt uns eine Richtung vor, wir müssen nur lernen darauf zu hören. Achte verstärkt auf Dinge, die in deinem Leben passieren, frage dich, warum du dich von bestimmten Menschen angezogen fühlst oder immer wieder an bestimmte Orte zurückkommst.

Versuche dich an deine Träume zu erinnern und schreibe sie in Stichworten direkt am nächsten Morgen auf. Mache eine Liste der Menschen in deinem Leben, die dir ein positives Gefühl vermitteln und von Orten, die dich magisch anziehen.

3. Überlege dir, was du früher gemocht und gerne getan hast

In frühen Kindheitstagen, als wir noch frei in unseren Gedanken und frei von gesellschaftlichen Zwängen waren, haben wir hauptsächlich das getan wofür wir die notwendigen Fähigkeiten mitbrachten und was uns letztendlich auch glücklich machte.

Unsere wahre Berufung hat oft mit unseren Stärken und Dingen zu tun die uns als Kind interessiert haben, was wir gerne gespielt haben und in welche Rollen wir geschlüpft sind.

Erinnere dich, was du gerne getan hast und wofür du dich begeistern konntest.

4. Achte auf das, was sich gut anfühlt

Auch als Erwachsener gibt es Dinge die wir gerne machen und Tätigkeiten die wir eher auf die lange Bank schieben. Mache dir Gedanken über deine Stärken und achte darauf bei welchen Aktivitäten du dich wohlfühlst, was geht dir leicht von der Hand, auf was freust du dich.

Telefonierst du gerne und hast du gerne Kontakt zu Mitmenschen oder bist du lieber allein und meisterst dein Leben als Einzelkämpfer. Fühlst du dich wohl im Umgang mit Kindern, vergleichst du gerne die Preise im Supermarkt oder bist du immer up to date was die aktuelle Mode angeht.

Achte auf die Momente, in denen du glücklich bist und frage dich, warum das so ist, was machst du, mit wem bist du zusammen und in welcher Weise kannst du dich in diesen Augenblicken entfalten.

All diese Erkenntnisse helfen dir deinen Weg zu finden.

5. Lass dich nicht ablenken

Äußere Einflüsse, wie Fernsehen, Werbung aber auch übermäßiger Alkoholkonsum beeinflussen dein Unterbewusstsein und verändern deine Sicht auf die für dich wichtigen Dinge im Leben.

Vermeide diese Ablenkungen und triff die bewusste Entscheidung für Stille und Ruhe um nachzudenken. Führe ein Tagebuch und halte darin deine Gedanken und Ideen fest. Führe einen Dialog mit dir selbst, um neue Wege für dich zu öffnen.

Überlege was deinen Bedürfnissen und Werten entspricht und was wirklich wichtig für dich ist.

6. Folge nicht den Träumen anderer

Wenn du das Gefühl hast, du tust etwas nur, um andere zufriedenzustellen, ist es an der Zeit, etwas zu ändern, denn das Zurückstellen deiner eigenen Träume wird dich auf Dauer unglücklich machen.

Lass dich inspirieren und gehe einen Teil des Weges mit anderen gemeinsam, doch achte darauf zum richtigen Zeitpunkt den gemeinsamen Weg zu verlassen und dich in deine eigene Richtung weiter zu bewegen.

7. Ändere deine tägliche Routine

Finde einen Weg, um dich täglich mit etwas zu beschäftigen, dass dich weiterbringt. Gehe raus in die Natur, finde Gleichgesinnte oder versuche dich an einfacher Meditation. Die festgefahrene tägliche Routine zu ändern und etwas Zeit für sich selbst zu gewinnen, bringt einen Perspektivenwechsel und kann Wunder wirken.

8. Probiere dich aus

Wenn du eine Idee hast, welche Tätigkeit im Leben dich erfüllen könnte, versuche es. Nur passiv darüber nachzudenken “was wäre wenn”, wird dich auf die Dauer nicht weiterbringen. Werde aktiv, nur wenn du es ausprobierst, wirst du wissen, ob es auch das richtige für dich ist.

Wenn du gerne Bisons züchten möchtest, heißt es nicht, dass du dir gleich Land und Tiere kaufen sollst. Es reicht, wenn du einen Schnuppertag auf einer Farm machst, um herauszufinden, ob es so ist, wie du es dir vorstellst.

Versuche deine Fähigkeiten und Stärken mit den Dingen zu verbinden, die dich glücklich machen. Finde dein Element, deinen Sinn des Lebens und probiere es im realen Leben aus.

9. Lass dich nicht vom Geld leiten

Natürlich müssen wir alle arbeiten um leben zu können. Doch lass dich nicht von einem dicken Gehaltsscheck dazu verleiten, einen Job zu machen, der dich auf Dauer nicht ausfüllt, denn Geld alleine macht nicht glücklich.

Auch mit Tätigkeiten, die du gerne machst, kann man Geld verdienen. Arbeite daran deine Ideen zu entwickeln und diese voranzutreiben, lasse den Verdienst nicht zu einem Hindernis für deine Träume werden. Nutze vielmehr deine Stärken, Kompetenzen und Interessen dazu, um Geld zu verdienen.

10. Sei geduldig

Versuche nichts zu erzwingen. Der Weg zur wahren Berufung ist sehr individuell und dauert bei manchen Menschen länger als bei anderen. Sieh es als Teil deiner Reise an, denn schon der Weg kann das eigentliche Ziel bedeuten. Sei achtsam zu dir selbst und zu deiner Umwelt, es wird dir helfen eine andere Denkweise und ein neues Bild von dir selbst zu erhalten.

Du wirst deine Berufung finden, wenn es an der Zeit ist. Höre auf dein Herz, nur wenn es sich gut anfühlt, wird es auf Dauer die richtige Entscheidung sein.

Wenn Du nicht weiterkommst auf dem Weg zu deinem Traumjob melde Dich bei uns. Genau dafür haben wir das Coaching Programm entwickelt.

Zur Checkliste Selbstbewusstsein:

Ein gutes Bewusstsein über sich selbst zu haben, ist der Ausgangspunkt für jegliche Handlungen und der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

Wir haben eine Checkliste erstellt, welche Erkenntnisse über die Bereiche „Wer bin ich?“, „Wo stehe ich?“, „Wo will ich hin?“ gibt.

Wenn das Bewusstsein in diesen Bereichen geschärft ist, kannst Du gezielt weiter vorgehen.

Hier geht’s zur Checkliste.

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